Museen der Superlative

Das Neues Museum auf der Museumsinsel in Berlin-Mitte ist Heimat der Büste der Nofretete, des Berliner Goldhuts und von Jahrtausenden menschlicher Geschichte. Wer dieses Museum in Berlin betritt, reist von der Steinzeit bis ins alte Ägypten, und das in einem Gebäude, das selbst Geschichte geschrieben hat.

Das Deutsche Technikmuseum in Kreuzberg ist eines der größten Technikmuseen Europas und ein Ort, der Technikgeschichte wirklich begreifbar macht. Auf über 26.500 Quadratmetern begegnen Besucher*innen Dampfloks, Originalflugzeugen und dem berühmten Rosinenbomber auf dem Dach. Wer glaubt, Museen seien leise Angelegenheiten, wird hier eines Besseren belehrt.

Das Bode-Museum thront wie ein Wasserschloss an der Nordspitze der Museumsinsel in Berlin-Mitte und beherbergt eine der größten Skulpturensammlungen weltweit. Neobarocke Architektur trifft auf rund 500.000 Münzen, byzantinische Kunst und Meisterwerke von Donatello bis Canova. Ein Museum in Berlin, das in seiner Tiefe kaum zu überbieten ist.

Das Kulturforum am Potsdamer Platz ist Berlins gewichtigste Antwort auf die Museumsinsel. Im Tiergarten verdichten sich hier Jahrhunderte europäischer Kunst, Architekturikonen von Mies van der Rohe und Hans Scharoun sowie eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt auf einem einzigen Areal.

Im Berliner Stadtteil Mitte steht eines der bedeutendsten Naturkundemuseen der Welt: das Museum für Naturkunde. Über 30 Millionen Objekte, der größte Dinosaurierskelett der Welt und Fossilien, die die Erdgeschichte neu erzählen – hier wird Wissenschaft zum Erlebnis.

Die Neue Nationalgalerie am Kulturforum in Tiergarten ist Berlins Tempel der Moderne: ein gläserner Pavillon von Mies van der Rohe, in dem Kirchner, Picasso und Gerhard Richter aufeinandertreffen. Wer Kunst des 20. Jahrhunderts verstehen will, kommt hier nicht vorbei.

Das Museum für Kommunikation in Berlin-Mitte ist das älteste Postmuseum der Welt und nimmt seine Besucher*innen auf eine Reise durch über 2.000 Jahre Menschheitsgeschichte. Vom Faustkeil bis zum Smartphone, von der Blauen Mauritius bis zum Museumsroboter: Hier wird Geschichte zum Erlebnis.

Das Jüdische Museum Berlin in Kreuzberg ist Europas größtes jüdisches Museum und eines der architektonisch markantesten Häuser der Stadt. Der ikonische Zickzackbau von Daniel Libeskind macht Geschichte sichtbar, bevor man auch nur ein Exponat gesehen hat. Hier begegnen sich über 2.000 Jahre deutsch-jüdische Geschichte, Gegenwartskunst und gesellschaftlicher Dialog.

Der Hamburger Bahnhof in Mitte ist das wohl beeindruckendste Museum in Berlin für zeitgenössische Kunst. Auf 10.000 Quadratmetern zeigt er Werke von Warhol bis Beuys, wechselnde Großausstellungen und eine lebendige Sammlung, die Kunstgeschichte mit der Gegenwart zusammenbringt.

Wo Marlene Dietrich auf Fritz Lang trifft und Stummfilm auf Streaming-Ära: Die Deutsche Kinemathek in Berlin-Mitte ist das bedeutendste Museum für Film- und Fernsehgeschichte im deutschsprachigen Raum. Seit Anfang 2026 empfängt sie ihr Publikum im historischen E-Werk an der Mauerstraße.














