

Bei der Trabi Safari fährt man mit dem Kultauto aus DDR-Zeiten in einem Konvoi von bis zu sechs Fahrzeugen durch Berlin. Über Funk gibt es Infos zu den Sehenswürdigkeiten.
Zuletzt aktualisiert am 02.07.2026
Seit „Good Bye, Lenin!" ist das Ampelmännchen Kultfigur und die DDR-Nostalgie fest im Berliner Stadtbild verankert. Wer eintauchen will, steigt bei der Trabi Safari selbst hinters Steuer eines Zweitakters und knattert durch die Hauptstadt. Das Kino International an der Karl-Marx-Allee zeigt seinen sozialistischen Prunk noch heute in vollem Glanz, während der AMPELMANN Galerie Shop das grüne Männchen vom Verkehrszeichen zur Marke gemacht hat. Übernachten lässt sich original ostalgisch im Ostel Hostel nahe dem Ostbahnhof, und in der Volkskammer in Friedrichshain kommen DDR-Speisegaststätte und Szenekneipe zusammen. Hier wird Vergangenheit nicht museal, sondern mit einem Augenzwinkern erlebbar. An welchem dieser Orte würdest du am liebsten in alte DDR-Zeiten reisen?
Ellen Mehrhoff-Roddewig
Ich bin nach der Wende geboren, aber die kleinen Relikte des Ostens faszinieren mich bis heute. Am meisten Spaß hatte ich bei der Trabi Safari, als der Zweitakter unter mir vibrierte, und im Kino International, das aussieht wie eingefroren. Für diese Liste habe ich die Orte gesammelt, an denen Ostalgie mit Humor statt mit Kitsch daherkommt.


Bei der Trabi Safari fährt man mit dem Kultauto aus DDR-Zeiten in einem Konvoi von bis zu sechs Fahrzeugen durch Berlin. Über Funk gibt es Infos zu den Sehenswürdigkeiten.


Das Kino International an der Karl-Marx-Allee ist endlich zurück und strahlt nach der umfassenden Sanierung im Februar 2026 schöner denn je. Als einstiges Premierenkino der DDR verbindet es authentische Ost-Architektur mit modernster Technik und bleibt eine erstklassige Adresse für Filmfans mit Sinn für Geschichte.





Im historischen Mühlenspeicher direkt an der Spree erwartet euch eine emotionale Zeitreise durch die Geschichte der deutschen Teilung. Das Museum verknüpft in 13 Themenräumen persönliche Schicksale mit originalen Requisiten und Interviews von Zeitzeug*innen.

Das Restaurant Volkskammer unweit vom Ostbahnhof beamt seine Gäste direkt zurück in die Zeit der DDR. Freut euch auf kulinarische Klassiker wie Goldbroiler oder Würzfleisch in einem absolut stilechten Ambiente.



Sie sind die ostdeutschen Sympathieträger und haben sich nach der Wiedervereinigung im Berliner Straßenbild durchgesetzt – die Ampelmännnchen!

Das Restaurant Pila verbindet deftige deutsche Küche mit einer Zeitreise in die DDR-Vergangenheit und serviert Klassiker wie das „Pionierlager-Menü“ inmitten von originalen Erinnerungsstücken. Besucher*innen erwartet in Prenzlauer Berg eine gelungene Mischung aus Speisegaststätte und kleinem Museum.

Wer auf der Suche nach authentischen DDR-Backwaren ist, kommt an dieser Institution in Friedrichshain nicht vorbei. Die Bäckerei Biesewski backt noch immer nach alten Rezepten und versetzt Kund*innen mit echten Ostschrippen geschmacklich zurück in vergangene Zeiten.

Wo stand die Berliner Mauer? Der Berliner Mauerweg macht Geschichte erfahrbar, zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad.

In der Gaststätte W. Prassnik in Berlin-Mitte wird die Zeit der DDR-Kneipenkultur lebendig, denn das Interieur erinnert bis ins Detail an eine klassische HO-Gaststätte. Wer hier einkehrt, findet neben dem selbstgebrauten Prassnik-Bier eine Atmosphäre, die ganz ohne künstliche Kulisse auskommt und stattdessen durch schlichte Ehrlichkeit besticht.



Wer eine authentische Zeitreise in die DDR-Vergangenheit sucht, findet im Ostel Hostel ein detailverliebtes Ost-Design mitten in Friedrichshain-Kreuzberg. Vom rustikalen Pionierlager bis zur komfortablen Stasi-Suite bietet diese Location ein spannendes Übernachtungserlebnis mit echtem Retro-Charakter.