

Die Bernauer Straße bildete zu Mauerzeiten die Grenze zwischen den Bezirken Wedding (im Westen) und Mitte (im Osten).
Zuletzt aktualisiert am 01.07.2026
Wo stand eigentlich die Mauer? Diese Frage stellen Besucher immer wieder, und an einigen Orten lässt sie sich bis heute eindrucksvoll beantworten. Die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße zeigt auf einem langen Abschnitt, wie die Grenzanlage wirklich aussah, samt Wachturm und Todesstreifen. Am Checkpoint Charlie erinnert das Mauermuseum an die spektakulären Fluchtversuche, während sich an der East Side Gallery in Friedrichshain Kunst über das längste erhaltene Mauerstück zieht. Der Mauerpark trägt die Teilung schon im Namen und ist heute Treffpunkt statt Grenze, und die Gedenkstätte Günter Litfin bewahrt die Erinnerung an eines der ersten Maueropfer. Geschichte wird hier greifbar. Welcher dieser Orte bringt dir die Teilung am eindringlichsten nahe?
Ellen Mehrhoff-Roddewig
Ich bin in einer Stadt aufgewachsen, in der die Mauer nur noch als Pflasterstreifen im Boden zu erkennen ist. Umso wichtiger sind mir Orte wie die Gedenkstätte an der Bernauer Straße, wo die Grenze wieder sichtbar wird. Für diese Liste habe ich die Plätze zusammengestellt, an denen sich die Berliner Teilung wirklich nachvollziehen lässt.


Die Bernauer Straße bildete zu Mauerzeiten die Grenze zwischen den Bezirken Wedding (im Westen) und Mitte (im Osten).

Vor der Tür des Museums ist der ehemalige Checkpoint Charlie. Innen dreht sich alles um die kreativen Fluchtversuche der Menschen in der DDR und das Grenzsicherungssystem der damaligen Zeit.


Die East Side Gallery in Friedrichshain ist mit 1.361 Metern die längste Open-Air-Galerie der Welt und gleichzeitig das längste noch erhaltene Stück Berliner Mauer!

Der Berliner Mauerweg beantwortet die häufig gestellte Frage, wo eigentlich die Berliner Mauer stand.

Das Mahnmal „Parlament der Bäume“ wurde von dem Künstler Ben Wargin 1990 angelegt und ist ein Gedenkort für die Toten an der Berliner Mauer.


Diese Stätte will an die Opfer von Mauer und Stacheldraht erinnern und ist nach Günter Litfin benannt, dem ersten Opfer gezielter Schüsse an der Mauer.
Mit dem Multimedia MauerGuide werden Geschichte und Geschichten rund um die Berliner Mauer lebendig: durch multimediale Elemente wie Bilder, Filme, O-Töne, Interviews und Spiele.

Durch seinen tragischen Tod wurde der junge Mann Peter Fechter zu einer Symbolfigur. Er wurde 1962 erschossen, als er versuchte, die Mauer zu übersteigen.


Mit dem Mauerpark entstand auf dem ehemaligen Grenzstreifen eine Grünanlage, die noch ein 300 Meter langes Original-Stück der Berliner Mauer enthält!

Die Weißen Kreuze erinnern an Menschen, die versuchten, die Sperr- und Grenzanlagen der DDR zu überwinden und dabei ums Leben kamen.