Die besten Orte für Geschichte in Berlin | Top10 Berlin
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Die besten Orte für Geschichte in Berlin

97 Locations - Seite 3

Kaum eine Stadt erzählt so viel Geschichte wie Berlin. Von der Kaiserzeit über die Teilung bis zur Wiedervereinigung ist die Geschichte an jeder Ecke spürbar. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte rund um die Geschichte.

Das Brandenburger Tor, die Museumsinsel und die Reste der Mauer machen die Vergangenheit lebendig, während Gedenkstätten und Museen einzelne Kapitel vertiefen. Führungen zu Kaiserzeit, Nationalsozialismus und Kaltem Krieg bringen die Ereignisse näher. Stolpersteine und Denkmäler erinnern im Alltag an die Geschichte. So lässt sich die bewegte Vergangenheit der Stadt entdecken.

Stöbere in den Orten unten, um Geschichte in Berlin zu erleben.

Foto: The Wall Museum | Nina Geserick
Foto: The Wall Museum | Nina Geserick
Foto: The Wall Museum | Nina Geserick
Foto: The Wall Museum | Nina Geserick
Foto: The Wall Museum | Nina Geserick

Das The Wall Museum East Side Gallery befindet sich direkt im Mühlenspeicher an der Spree in Berlin Friedrichshain und bietet einen tiefen Einblick in die Geschichte der deutschen Teilung. Mit über 100 Bildschirmen sowie spannenden Interviews erzählt diese Ausstellung die Ereignisse von 1961 bis zum Mauerfall auf eine moderne Weise.

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4.2

Im Gesundbrunnen liegt auf 29 Hektar einer der geschichtsreichsten Parks Berlins. Gustav Meyer legte den Volkspark Humboldthain ab 1869 an. Heute gehören ein Rosengarten mit 15.000 Rosen in 70 Sorten und die Ruine eines Flakturms dazu, über der sich die 85 Meter hohe Humboldthöhe erhebt. Für Parks in Berlin ist diese Spannweite ziemlich einmalig.

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4.2

Am Hardenbergplatz in Charlottenburg treffen S-Bahn, die Linien U2 und U9, Regionalzüge und ein großer Busbahnhof aufeinander, dazu Zoo mit Elefantentor, Kurfürstendamm und Bikini-Haus. Bekannt wurde der Bahnhof durch Christiane F., gedreht wurde dafür 1981 im und um das Gebäude, teilweise mit Laiendarstellern aus der Umgebung.

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Zwischen Hackeschem Markt und Oranienburger Straße liegen Jugendstilhöfe von 1905, die Neue Synagoge von 1866, der Alte Jüdische Friedhof und das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt auf wenigen Hundert Metern beieinander, dazu überall Stolpersteine. Eine Klassenfahrt in Berlin füllt hier einen Vormittag ohne eine einzige Fahrkarte.

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Berlin: Flusskreuzfahrt mit Passagierboot vor historischen Gebäuden und Nikolaikirche.
Flussansicht von Berlin: EY-Gebäude, Brücken und weitere Architektur bei einer Kreuzfahrt.
Berlin: Spree mit Booten, Uferpromenade, Menschen und historischen Gebäuden – ideal für eine Boutique-Kreuzfahrt.

Wer Berlin vom Wasser aus erleben will, ohne sich in eine lärmende Touristenmasse zu quetschen, ist auf der FITZGERALD genau richtig. Die vollelektrische Motoryacht des Anbieters FLAGSHIP.BERLIN gleitet leise durch Mitte und passiert das Regierungsviertel, den Berliner Dom und den Reichstag, während nur sanfte Loungemusik die Stille bricht.

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Ein originaler VW Transporter Bulli T1 in Berlin
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4.2

T1 Berlin fährt einen originalen VW Samba Deluxe von 1965 mit geteilter Frontscheibe, Platz ist für sieben Personen. Start ist am Berliner Dom, die große Runde dauert gut zwei Stunden und kostet 39 Euro. Geführt wird auf Deutsch, Englisch oder Spanisch. Als besondere Stadtführung in Berlin biegt sie in Nebenstraßen ab, in die kein Reisebus passt.

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4.1

Hinter dem barocken Schloss Charlottenburg liegt eine der ältesten Gartenanlagen Berlins, ab 1695 für Sophie Charlotte angelegt und 1699 eröffnet. Siméon Godeau entwarf das Parterre nach französischem Vorbild, Lenné formte daraus später einen Landschaftsgarten mit Karpfenteich, Mausoleum und Luiseninsel. Unter den Parks in Berlin ist das der förmlichste.

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Foto: dpa picture-alliance
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4.1

Grundstein 1884, Ausrufung der Republik 1918, Brand 1933, Umbau durch Norman Foster bis 1999: Kaum ein Haus erzählt deutsche Geschichte so dicht wie das Reichstagsgebäude. In der Kuppel lenken 360 einzeln ausgerichtete Spiegel Tageslicht in den Plenarsaal. Für Schulklassen auf Klassenfahrt in Berlin sind Vortrag, Kuppel und Planspiel kostenlos, aber anmeldepflichtig.

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Foto: Berliner Unterwelten e.V. | Frieder Salm
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4.1

Der Berliner Unterwelten e.V. betreut 14 überwiegend unterirdische Standorte und entdeckte 1998 die Luftschutzanlage unter dem Bahnhof Gesundbrunnen wieder, die nur deshalb erhalten blieb, weil eine Sprengung den U-Bahntunnel gefährdet hätte. Bei dieser besonderen Stadtführung in Berlin geht es 90 Minuten lang nach unten statt an Fassaden entlang.

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4.1

Das Nikolaiviertel in Berlin-Mitte ist der älteste Stadtkern Berlins: Kopfsteinpflaster, enge Gassen und pastellfarbene Häuser machen den Spaziergang hier zum Ausflug in Berlins Mittelalter. Wer mit Eltern oder Verwandten einen geschichtsträchtigen und dabei entspannten Tag verbringen will, ist hier genau richtig.

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4.0

Ein Plattenbau in Friedrichshain, unweit des Ostbahnhofs, in dem Paul in der Legende von Paul und Paula wohnt, dem Kultfilm der DEFA aus dem Jahr 1973. Gegenüber lag Paulas Altbau, in dem heute ein Supermarkt untergebracht ist, und am Rummelsburger See liegen das Paul-und-Paula-Ufer samt der Bank für Verliebte, wo die Szene mit dem Frachtkahn entstand.

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Outdoor-Ausstellung des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors in Berlin mit Besuchern und Kiesfeld.

Auf dem Gelände an der Niederkirchnerstraße saßen von 1933 bis 1945 Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt. Heute stehen dort ausgegrabene Keller, ein Geländerundgang mit fünfzehn Stationen und rund 200 Meter Berliner Mauer. Eintritt und Führungen für Schulklassen kosten nichts. Für eine Klassenfahrt nach Berlin ist das der Blick auf die Täterseite.

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Der ehemalige Reichsbahnbunker in der Reinhardtstraße, heute Sitz der Boros Collection
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4.0

In einem fensterlosen Reichsbahnbunker in der Reinhardtstraße zeigt die Boros Collection auf rund dreitausend Quadratmetern zeitgenössische Kunst aus der Zeit ab 1990. Betreten lässt sich das Haus nur bei einer Führung in kleiner Gruppe, die anderthalb Stunden dauert und auf Deutsch oder auf Englisch stattfindet. Das Ticket kostet 20 Euro.

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Im fünften Hof der Hackeschen Höfe steht der erste Ampelmann Shop überhaupt, eröffnet 2001 von Markus Heckhausen, der die Lampen anfangs selbst zusammenschraubte. Über 600 Produkte drehen sich hier um die Figur, die Karl Peglau 1961 für die Ostberliner Ampeln entwarf. Ostalgie in Berlin hat damit eine Adresse, an der sie zur Marke geworden ist.

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4.0

Der Viktoriapark in Kreuzberg liegt auf 12,8 Hektar rund um den Kreuzberg, mit 66 Metern die höchste innerstädtische Erhebung Berlins. Oben steht Schinkels gusseisernes Nationaldenkmal von 1821, an der Nordseite stürzt ein 24 Meter hoher Wasserfall mit 13.000 Litern pro Minute den Hang hinunter. Kein anderer Park in Berlin hat so viel Höhenunterschied.

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Sonniges Hostelzimmer mit mehreren Holz-Etagenbetten, Meerblick, Strand, Gepäck und Wandventilator.

Direkt gegenüber der längsten erhaltenen Mauerstrecke Berlins, mitten in Friedrichshain: Das MEININGER Hotel East Side Gallery schläft Wandbilder-Niveau, vom Berghain bis zur Oberbaumbrücke liegt alles vor der Tür, und das Interieur spielt geschickt mit dem Erbe geteilter Stadt.

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Teller mit paniertem Schnitzel, Pasta, Zitrone und Weingläsern auf einem Restauranttisch in Pila.

Die DDR Speisegaststätte Pionierlager an der Prenzlauer Allee ist Restaurant und private DDR-Sammlung in einem. Zwischen Vitrinen voller Alltagsgegenstände aus vierzig Jahren Ostdeutschland stehen fünfzig Plätze. Auf der Karte stehen Jägerschnitzel aus Jagdwurst, Soljanka und der Grilletta. Ostalgie in Berlin heißt hier, die DDR zu essen statt sie anzuschauen.

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