Historisches Wirtshaus Moorlake



Ein Forsthaus von 1841 direkt am Havelufer, erreichbar nur zu Fuß durch den Wald: Das Historische Wirtshaus Moorlake serviert Berliner Klassiker dort, wo früher der preußische Hof Station machte.
Historisches Wirtshaus Moorlake am Ufer der Havel
Wer hierher kommt, betritt kein gewöhnliches Restaurant. Das Gebäude wurde in den 1840er Jahren als königliches Forstgut der Hohenzollern errichtet, entworfen vom Architekten Ludwig Persius, einem Schüler Karl Friedrich Schinkels. Anfangs diente Moorlake den Hohenzollern als Station für Jagdausflüge, bevor das Königshaus es 1875 als Gastwirtschaft vermietete. Wer im holzgetäfelten Festsaal mit Stuckverzierungen, Gemälden und Kachelofen Platz nimmt, sitzt also buchstäblich in der Geschichte. Draußen wartet eine weitläufige Terrasse mit Blick auf die Havel, im Hintergrund die Silhouette der Sacrowseer Heilandskirche. Dass sich Prominente wie Nicolas Cage hierher zurückgezogen haben sollen, wirkt da fast schon selbstverständlich.
Berliner Klassiker, Autorenlesungen und eine Terrasse mit Havelblick
Auf der Speisekarte dominieren bodenständige Berliner Spezialitäten: Rinderroulade, Kalbsleber Berliner Art, Hirschbraten und saisonale Highlights wie Beelitzer Spargel oder die knusprig gebratene Gans mit Rotkohl und Klößen. Dazu kommen Altberliner Spezialitäten wie die Lammkeule mit Zwiebel-Kümmel-Sauce und Spreewälder Gurken. Das Wirtshaus Moorlake ist damit eine der wenigen Berliner Erlebnisgastronomie-Adressen, die echte regionale Küche mit historischer Kulisse verbindet. Darüber hinaus finden hier regelmäßig Autorenlesungen mit bekannten Namen statt, mehrmals im Monat. Geöffnet ist mittwochs bis sonntags ab 11 Uhr. Wer den Ausflug plant, erreicht das Wirtshaus am schönsten zu Fuß entlang des Havelwegs von der Glienicker Brücke aus.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 09.09.2026
Preisniveau
Ein Besuch liegt bei etwa 20 bis 30 Euro pro Person.
Gebäude
Ehemaliges Forsthaus von 1841 im Auftrag von Friedrich Wilhelm dem Vierten, direkt am Havelufer.
Küche
Berliner und deutsche Klassiker, dazu Kuchen am Nachmittag auf der Terrasse.
ÖPNV
S1 bis Wannsee, weiter mit dem Bus Richtung Pfaueninsel und rund zehn Minuten zu Fuß durch den Wald.
Parken
Am Nikolskoer Weg gibt es Parkplätze, von dort führt ein Fußweg hinunter zum Haus.
Gut zu wissen
Geöffnet ist tagsüber bis in den frühen Abend, an Sonntagen mit Sonne wird die Terrasse schnell voll.
Öffnungszeiten
- Montag: 11:00–18:00 Uhr
- Dienstag: Geschlossen
- Mittwoch: 11:00–18:00 Uhr
- Donnerstag: 11:00–18:00 Uhr
- Freitag: 11:00–19:00 Uhr
- Samstag: 11:00–19:00 Uhr
- Sonntag: 11:00–18:00 Uhr




