Ausstellung unter dem Holocaust Denkmal mit Stelenfeld




Unter dem Stelenfeld des Denkmals für die ermordeten Juden Europas liegt der Ort der Information, eine unterirdische Ausstellung auf rund 800 Quadratmetern. Sie erzählt von Menschen, Familien und Orten der Verfolgung, der Eintritt ist frei.
Ausstellung unter dem Holocaust Denkmal: der Ort der Information
Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz wurde 2005 eröffnet und nach einem Entwurf des Architekten Peter Eisenman gebaut. Das Stelenfeld erstreckt sich über rund 19.000 Quadratmeter, die Betonquader sind bis zu 4,7 Meter hoch. Viele Besucherinnen und Besucher gehen durch die Gänge, ohne zu wissen, dass unter ihren Füßen eine Ausstellung liegt.
Der Ort der Information ist über Treppen oder einen Aufzug erreichbar und bietet rund 800 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die Decke nimmt das Raster der Stelen auf, sodass sich die Architektur von oben im Inneren fortsetzt. Am Einlass gibt es eine Sicherheitskontrolle, größeres Gepäck ist nicht erlaubt, die Garderobe ist kostenlos.
Raum der Namen und Raum der Familien
Die Ausstellung ist in mehrere Räume gegliedert. Im Raum der Dimensionen liegen Tagebuchseiten, Briefe und letzte Nachrichten von Verfolgten im Boden. Der Raum der Familien zeigt an einzelnen jüdischen Familien, wie unterschiedlich ihr Leben vor der Verfolgung aussah. Im Raum der Namen werden nacheinander Namen und Kurzbiografien von Ermordeten verlesen, und der Raum der Orte führt zu den Stätten der Vernichtung in ganz Europa.
Für die Ausstellung sollte man etwa eine Stunde einplanen, mit Audioguide eher anderthalb. Der Audioguide kostet 3 Euro und ist in vielen Sprachen erhältlich, öffentliche Führungen sind kostenlos. Gruppen können Führungen in über zehn Sprachen buchen, auch in Einfacher Sprache. Der Eintritt ist frei.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 15.09.2026
Eintritt
Frei, Audioguide 3 Euro
Führungen
Öffentliche Führungen kostenlos, Gruppenführung 90 Euro (ermäßigt 65 Euro) für bis zu 25 Personen, in über 10 Sprachen
ÖPNV
S+U Brandenburger Tor (ca. 5 Minuten Fußweg), S+U Potsdamer Platz (ca. 7 Minuten)
Parken
Keine eigenen Parkplätze, Anreise mit Bus und Bahn empfohlen
Barrierefreiheit
Ausstellung per Aufzug erreichbar, barrierefreies WC, Videos in Gebärdensprache, taktiler Gebäudeplan
Hinweise
Sicherheitskontrolle am Einlass, kein großes Gepäck, kostenlose Garderobe
Dauer
Etwa 1 Stunde, mit Audioguide rund 1,5 Stunden
Öffnungszeiten
- Montag: 24 Stunden geöffnet
- Dienstag: 24 Stunden geöffnet
- Mittwoch: 24 Stunden geöffnet
- Donnerstag: 24 Stunden geöffnet
- Freitag: 24 Stunden geöffnet
- Samstag: 24 Stunden geöffnet
- Sonntag: 24 Stunden geöffnet














