Die besten Orte für Geschichte in Berlin | Top10 Berlin
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Die besten Orte für Geschichte in Berlin

97 Locations - Seite 4

Kaum eine Stadt erzählt so viel Geschichte wie Berlin. Von der Kaiserzeit über die Teilung bis zur Wiedervereinigung ist die Geschichte an jeder Ecke spürbar. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte rund um die Geschichte.

Das Brandenburger Tor, die Museumsinsel und die Reste der Mauer machen die Vergangenheit lebendig, während Gedenkstätten und Museen einzelne Kapitel vertiefen. Führungen zu Kaiserzeit, Nationalsozialismus und Kaltem Krieg bringen die Ereignisse näher. Stolpersteine und Denkmäler erinnern im Alltag an die Geschichte. So lässt sich die bewegte Vergangenheit der Stadt entdecken.

Stöbere in den Orten unten, um Geschichte in Berlin zu erleben.

Foto: Mauermuseum
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3.9

Der Berliner Mauerweg folgt auf rund 160 Kilometern dem früheren Grenzstreifen um West-Berlin, auf dem Kolonnenweg der DDR-Grenztruppen und dem alten Zollweg. Vierzehn Teilstrecken zwischen 7 und 21 Kilometern beginnen und enden jeweils an einem Bahnhof. Ostalgie bekommt hier eine andere Farbe, denn die DDR ist auf dieser Strecke keine Kulisse, sondern Topografie.

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Frisches Bier wird in ein beschlagenes Glas in der Gaststätte W. Prassnik gegossen, neben einem Brotkorb.
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3.8

Die Gaststätte W. Prassnik an der Torstraße in Mitte ist nach eigenem Anspruch die Nachbildung einer HO-Gaststätte, also eines staatlichen DDR-Lokals. Ausgeschenkt wird hausgebrautes Prassnik-Bier in einer hellen und einer dunklen Sorte. Reserviert werden kann nicht. Für Ostalgie in Berlin ist das die unaufgeregteste Adresse der Stadt.

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3.8

Das Café Sibylle an der Karl-Marx-Allee 72 eröffnete im Oktober 1953 als Milchbar und wurde später nach der DDR-Frauenzeitschrift Sibylle benannt. Neben Kaffee und Kuchen gibt es hier eine kostenlose Dauerausstellung zur Nachkriegsmoderne in Ost und West. Das bekannteste Stück ist ein Ohr des Stalin-Denkmals, das bis 1961 in der Allee stand.

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3.7

Die Bösebrücke an der Bornholmer Straße war am Abend des 9. November 1989 der erste Grenzübergang, der sich öffnete, Stunden bevor anderswo die Schlagbäume hochgingen. Die 1916 eröffnete Stahlbrücke steht bis heute, und am östlichen Brückenkopf erinnert der Platz des 9. November 1989 mit Metallreliefs und einem Stück Vorfeldmauer an diese Nacht.

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3.6

Die Gethsemanekirche an der Stargarder Straße wurde 1893 in Anwesenheit des Kaiserpaars eingeweiht und war im Herbst 1989 das Zentrum der Ostberliner Oppositionsbewegung. Vor den Toren brannten Kerzen, drinnen hielten Tausende Mahnwache unter dem Motto Wachet und betet. Hier nahm die Friedliche Revolution in Berlin ihren Anfang.

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3.6

Auf 160 Kilometern folgt der Berliner Mauerweg dem ehemaligen Grenzstreifen um West-Berlin, aufgeteilt in 14 Etappen zwischen Lübars im Norden und dem Brandenburger Umland. Über hundert Übersichtskarten und vierzig Infostationen erklären unterwegs, was an welcher Stelle geschah. Unter den Berliner Mauer Orten ist er der einzige, den man über Stunden abfahren kann.

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3.6

Die Karl-Marx-Allee zieht sich rund zwei Kilometer vom Frankfurter Tor bis zum Strausberger Platz und ist die größte erhaltene Prachtstraße der DDR. Hermann Henselmanns Zwillingstürme, die Arbeiterpaläste im sozialistischen Klassizismus und die Sechziger-Jahre-Bauten wie Kino International und Café Moskau stehen heute als Ensemble unter Denkmalschutz.

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3.5

Auf rund 2.850 Quadratmetern im Regierungsviertel legte Ben Wagin 1990 das Parlament der Bäume auf dem ehemaligen Grenzstreifen an. Ein Karree aus 16 Bäumen pflanzten die Ministerpräsidenten der Länder, auf Granitplatten stehen die Namen von 258 Todesopfern des Grenzregimes. Unter den Berliner Mauer Orten ist das der grünste.

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3.5

Elf Tage nach dem Mauerbau wurde Günter Litfin am 24. August 1961 im Humboldthafen erschossen, als erstes Todesopfer durch Schüsse an der Berliner Mauer. Die Gedenkstätte Günter Litfin sitzt im früheren Grenzturm am Kieler Eck, einem von nur drei erhaltenen Türmen der Stadt. Sein Bruder Jürgen hat ihn vor dem Abriss bewahrt.

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Der erhaltene DDR-Grenzwachturm im Park Schlesischer Busch an der Puschkinallee in Berlin-Treptow.

Im Park Schlesischer Busch an der Puschkinallee steht der DDR Wachturm, keine einfache Beobachtungsstelle, sondern eine Führungsstelle: Von hier aus wurden 18 Wachtürme und die elektronischen Sicherungsanlagen dieses Grenzabschnitts gesteuert. Von 302 Türmen rund um West-Berlin sind drei geblieben. Unter den Berliner Mauer Orten ist das der authentischste.

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3.3

An der Zimmerstraße in Kreuzberg, rund 200 Meter vom ehemaligen Checkpoint Charlie, steht eine 2,60 Meter hohe Stahlstele von Karl Biedermann. Sie markiert die Stelle, an der der 18-jährige Peter Fechter am 17. August 1962 nach einem Fluchtversuch verblutete. Kein Berliner Mauer Ort macht das Grenzregime so unmittelbar greifbar.

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2.5

Hinter dem Osteingang des Reichstags hängen sieben weiße Holzkreuze im Ufergitter der Spree, aufgestellt 1971 vom Berliner Bürger-Verein. Sie nennen dreizehn Todesopfer der Berliner Mauer, von Günter Litfin bis Chris Gueffroy. Das Wasser gehörte damals zu Ost-Berlin, wer hier sprang, war sofort in DDR-Hoheitsgewässern.

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An der Mühlenstraße in Friedrichshain wird Geschichte greifbar: Die East Side Gallery ist das längste noch erhaltene Stück der Berliner Mauer und zugleich die größte Open-Air-Galerie der Welt. Der Berliner Mauer & East Side Gallery Rundgang verbindet DDR-Geschichte, Mauerkunst und die bewegende Geschichte der deutschen Teilung auf 1,3 Kilometern direkt an der Spree.

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