Die besten Orte für Architektur in Berlin | Top10 Berlin
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Die besten Orte für Architektur in Berlin

78 Locations - Seite 3

Berlin ist ein Freilichtmuseum der Architektur. Von preußischem Prunk über die Moderne bis zu kühnen Neubauten erzählt die Architektur der Stadt ihre bewegte Geschichte. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte für beeindruckende Architektur.

Das Brandenburger Tor, der Reichstag mit seiner Glaskuppel und die Museumsinsel stehen für klassische Baukunst, während das Sony Center und die Bauten am Potsdamer Platz die Gegenwart zeigen. Siedlungen der Moderne, Plattenbauten im Osten und schicke Townhouses spiegeln unterschiedliche Epochen. Führungen und Ausstellungen machen die Entwicklung der Stadt sichtbar. So lässt sich Berlin auch als gebaute Geschichte lesen.

Stöbere in den Orten unten, um die Architektur in Berlin zu entdecken.

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4.2

Rund 50 Kilometer südwestlich von Berlin lädt der Baumkronenpfad in Beelitz-Heilstätten zu einem Ausflug nach Brandenburg ein, der Geschichte und Natur auf spektakuläre Weise verknüpft. Über den Dächern eines der meistfotografierten Lost Places Deutschlands schwebt man in bis zu 23 Metern Höhe durch Baumwipfel und an verfallenen Ruinen vorbei.

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4.1

Das Quartier Schützenstraße ist einer der farbigsten Fotospots Berlins: Aldo Rossi zerlegte den Block in Parzellen mit eigener Fassade und eigener Dachform, und die Farben folgen dem jeweiligen Material. An der Nummer 8 steht eine Nachbildung der Hoffassade des Palazzo Farnese. Vier Straßen ergeben vier verschiedene Ansichten.

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4.1

Auf der Mittelinsel des Großen Sterns im Tiergarten steht die 1873 vollendete Siegessäule von Heinrich Strack, gekrönt von der 8,3 Meter hohen vergoldeten Victoria. 285 Stufen führen auf die Plattform in rund 51 Metern Höhe, von der aus der Blick über den Tiergarten bis zum Fernsehturm reicht. Mit 4,50 Euro ist das der günstigste Ausblick der Stadt.

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4.1

Die Hackeschen Höfe an der Rosenthaler Straße in Berlin-Mitte entstanden 1906 und bilden mit acht verbundenen Innenhöfen auf 27.000 Quadratmetern das größte zusammenhängende Hofareal Deutschlands. August Endell gestaltete die Jugendstil-Fassade des ersten Hofs. Rund 1,8 Millionen Gäste kommen pro Jahr, der Zugang kostet nichts.

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4.1

Der Strausberger Platz zählt zu den Fotospots Berlins mit der klarsten Blickachse: Zwei Hochhäuser mit je 14 Geschossen schließen den 90 Meter breiten Zug der Karl-Marx-Allee ab, ringsum steht Zuckerbäckerstil der 1950er Jahre. Der Platz ist Gartendenkmal. Das Wasserspiel Schwebender Ring ist derzeit abgebaut. Die Neugestaltung ist für 2027 bis 2029 geplant.

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Foto: Berliner Unterwelten e.V. | Frieder Salm
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4.1

Der Berliner Unterwelten e.V. betreut 14 überwiegend unterirdische Standorte und entdeckte 1998 die Luftschutzanlage unter dem Bahnhof Gesundbrunnen wieder, die nur deshalb erhalten blieb, weil eine Sprengung den U-Bahntunnel gefährdet hätte. Bei dieser besonderen Stadtführung in Berlin geht es 90 Minuten lang nach unten statt an Fassaden entlang.

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Der ehemalige Reichsbahnbunker in der Reinhardtstraße, heute Sitz der Boros Collection
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4.0

In einem fensterlosen Reichsbahnbunker in der Reinhardtstraße zeigt die Boros Collection auf rund dreitausend Quadratmetern zeitgenössische Kunst aus der Zeit ab 1990. Betreten lässt sich das Haus nur bei einer Führung in kleiner Gruppe, die anderthalb Stunden dauert und auf Deutsch oder auf Englisch stattfindet. Das Ticket kostet 20 Euro.

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4.0

Die Spandau Arcaden liegen rund zwanzig Meter vom Bahnhof Berlin-Spandau entfernt und sind damit das am besten angebundene Einkaufscenter im Berliner Westen. Auf vier Ebenen versammeln sich etwa 125 Shops und über fünfzehn Gastronomiebetriebe. Auf dem Dach liegt ein Meridian Spa mit Saunen und Pool, im Haus eine Kegel- und Bowlingbahn.

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4.0

Das Schloss ist das Einkaufscenter an der Schloßstraße, das sich um das neugotische Rathaus Steglitz von 1898 legt und dessen Innenhof mit einem Glasdach zur Piazza gemacht hat. Rund 80 Shops verteilen sich auf 35.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Über allem läuft der Panoramahimmel, eine Unterwasserprojektion auf 1.200 Quadratmetern Deckenfläche.

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4.0

Der Berliner Dom am Lustgarten wurde 1905 nach Plänen von Julius Carl Raschdorff geweiht und trägt eine 98 Meter hohe Kuppel. Im Inneren steht die Große Sauerorgel mit 7.269 Pfeifen, darunter liegt die Hohenzollerngruft mit 91 Beisetzungen, die 2026 nach sechs Jahren Bauzeit wieder geöffnet hat. 270 Stufen führen hinauf auf den Kuppelumgang.

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Im fünften Hof der Hackeschen Höfe steht der erste Ampelmann Shop überhaupt, eröffnet 2001 von Markus Heckhausen, der die Lampen anfangs selbst zusammenschraubte. Über 600 Produkte drehen sich hier um die Figur, die Karl Peglau 1961 für die Ostberliner Ampeln entwarf. Ostalgie in Berlin hat damit eine Adresse, an der sie zur Marke geworden ist.

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3.9

Der Grunewaldturm ist einer der Fotospots Berlins mit der weitesten Aussicht: 55 Meter märkische Backsteingotik von 1899 auf dem Karlsberg, 202 Stufen bis zur Plattform und von dort der Blick über die Havel bis nach Potsdam und Spandau. Innen liegt eine Gedenkhalle mit Deckenmosaik. Der Aufstieg kostet 5 Euro. Am Turmfuß gibt es ein Restaurant mit Terrasse.

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3.8

Das Forum Köpenick ist das größte Einkaufscenter im Berliner Südosten und liegt direkt am S-Bahnhof Köpenick. Über 130 Shops verteilen sich auf rund 40.000 Quadratmeter und drei Etagen, verbunden durch eine überdachte Passage zwischen zwei Gebäuden. Supermoos-Anlagen filtern dabei die Schadstoffe aus der Raumluft.

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3.8

Das Café Sibylle an der Karl-Marx-Allee 72 eröffnete im Oktober 1953 als Milchbar und wurde später nach der DDR-Frauenzeitschrift Sibylle benannt. Neben Kaffee und Kuchen gibt es hier eine kostenlose Dauerausstellung zur Nachkriegsmoderne in Ost und West. Das bekannteste Stück ist ein Ohr des Stalin-Denkmals, das bis 1961 in der Allee stand.

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3.6

Die Gethsemanekirche an der Stargarder Straße wurde 1893 in Anwesenheit des Kaiserpaars eingeweiht und war im Herbst 1989 das Zentrum der Ostberliner Oppositionsbewegung. Vor den Toren brannten Kerzen, drinnen hielten Tausende Mahnwache unter dem Motto Wachet und betet. Hier nahm die Friedliche Revolution in Berlin ihren Anfang.

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3.6

Die Karl-Marx-Allee zieht sich rund zwei Kilometer vom Frankfurter Tor bis zum Strausberger Platz und ist die größte erhaltene Prachtstraße der DDR. Hermann Henselmanns Zwillingstürme, die Arbeiterpaläste im sozialistischen Klassizismus und die Sechziger-Jahre-Bauten wie Kino International und Café Moskau stehen heute als Ensemble unter Denkmalschutz.

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