Hackesche Höfe - Top 10 Sehenswürdigkeiten der Superlative | Top10 Berlin
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Hackesche Höfe

Mitte

© Foto: dpa picture-alliance

Die Hackeschen Höfe an der Rosenthaler Straße in Berlin-Mitte entstanden 1906 und bilden mit acht verbundenen Innenhöfen auf 27.000 Quadratmetern das größte zusammenhängende Hofareal Deutschlands. August Endell gestaltete die Jugendstil-Fassade des ersten Hofs. Rund 1,8 Millionen Gäste kommen pro Jahr, der Zugang kostet nichts.

Hackesche Höfe an der Rosenthaler Straße: acht Höfe im Jugendstil

Die Hackeschen Höfe liegen im Scheunenviertel in Berlin-Mitte, der Haupteingang führt von der Rosenthaler Straße 40 hinein, der zweite Zugang von der Sophienstraße. Gebaut wurde das Ensemble 1906 nach Plänen von Kurt Berndt, der zugleich als Bauherr auftrat. Die prächtige Fassade des ersten Hofs aus polychromem Glasurziegel gestaltete August Endell, von ihm stammen auch zwei Festsäle und die Treppenhäuser. Acht miteinander verbundene Innenhöfe erstrecken sich über 27.000 Quadratmeter bei einer Grundfläche von 9.200 Quadratmetern, womit die Hackeschen Höfe das größte zusammenhängende Hofareal Deutschlands bilden. Seit 1977 steht die gesamte Anlage unter Denkmalschutz. Zu DDR-Zeiten verfiel sie zusehends, erst nach 1990 begann die Wiederherstellung, die 1996 und 1997 in eine umfassende Sanierung mündete. Zum Abschluss der Arbeiten gab es ein Hoffest, zu dem 50.000 Menschen kamen. Dass die Anlage überhaupt erhalten blieb, verdankt sie dem Denkmalschutz und einer Eigentümerschaft, die auf Wohnen, Gewerbe und Kultur unter einem Dach setzte.

Hackesche Höfe: Shops, Theater und Wohnen in acht Innenhöfen

Heute teilen sich die Höfe in rund 16.000 Quadratmeter Gewerbefläche und 103 Wohnungen auf weiteren rund 8.000 Quadratmetern auf. Zwischen den Durchgängen verteilen sich etwa 40 Läden, Restaurants und Kulturorte, darunter das Chamäleon Theater im ersten Hof, ein Kino, eine traditionsreiche Konditorei und ein Billardsalon. Rund 1,8 Millionen Gäste kommen pro Jahr, und dabei zeigt sich ein klares Gefälle: Der erste Hof ist touristisch stark belebt, die hinteren werden mit jedem Durchgang ruhiger. In Hof 5 gibt es einen großen Sandkasten, was den Besuch mit Kindern erleichtert, und Hunde dürfen mit, müssen vor den Läden allerdings warten. Der Zugang kostet nichts, bezahlt wird nur in den Betrieben selbst. Zu beachten ist 2026 allerdings eine Baustelle: Dach und Fassade müssen rund dreißig Jahre nach der großen Sanierung erneuert werden, deshalb verschwindet das Eingangsgebäude zeitweise hinter einem Gerüst und es kommt im ersten Hof und auf dem Gehweg zu Einschränkungen.

Top10 Redaktion

Top10 Redaktion

Erfahrungsbericht vom 28.10.2026

Eintritt

Der Zugang zu den Höfen kostet nichts. Läden, Theater und Restaurants haben eigene Preise.

ÖPNV

S-Bahnhof Hackescher Markt, U-Bahnhof Weinmeisterstraße (U8), Tram am Hackeschen Markt sowie Bus 384.

Parkmöglichkeiten

Auf dem Gelände gibt es keine Parkplätze. Die Höfe empfehlen ausdrücklich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Barrierefreiheit

Die Höfe selbst sind barrierefrei. Viele Läden und Kulturorte sind allerdings nur über Stufen erreichbar, eine Nachfrage beim jeweiligen Betrieb lohnt sich.

Baustelle

Dach und Fassade werden saniert. Das Eingangsgebäude steht zeitweise hinter einem Gerüst, im ersten Hof und auf dem Gehweg kommt es zu Einschränkungen.

Mit Kindern und Hunden

In Hof 5 gibt es einen großen Sandkasten. Hunde sind erlaubt, müssen vor den Läden aber warten.

Highlight

Die Fassade des ersten Hofs aus polychromem Glasurziegel von August Endell.

Öffnungszeiten

  • Montag: 09:00–22:00 Uhr
  • Dienstag: 09:00–22:00 Uhr
  • Mittwoch: 09:00–22:00 Uhr
  • Donnerstag: 09:00–22:00 Uhr
  • Freitag: 09:00–22:00 Uhr
  • Samstag: 09:00–22:00 Uhr
  • Sonntag: 09:00–22:00 Uhr

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