

Im Restaurant wird - passend zum Ambiente - gutbürgerliche Berliner Hausmannskost serviert
Zuletzt aktualisiert am 30.06.2026
Eisbein mit Erbspüree, Buletten, Sülzkotelett und Teltower Rübchen: Die Berliner Küche ist bodenständig, deftig und macht ordentlich satt. Zwischen all den internationalen Küchen der Stadt bewahren die Altberliner Lokale eine ehrliche Sturheit, die man einfach mögen muss. Die Zur letzten Instanz in Mitte schenkt schon seit 1621 aus und gilt als ältestes Restaurant der Stadt, ein paar Ecken weiter serviert die Zur Gerichtslaube gutbürgerliche Hausmannskost im passenden Ambiente. In Prenzlauer Berg hält das urige Ecklokal Zum Schusterjungen die Tradition hoch. Wir haben Buletten gekostet, die Krustenbräune am Eisbein begutachtet und die Kneipenatmosphäre auf Herz und Nieren geprüft. Wo schmeckt Berlin am ungeschminktesten?
Ellen Mehrhoff-Roddewig
Berliner Küche muss für mich vor allem eines sein: ehrlich. Für diese Liste habe ich mich durch Eisbein, Buletten und Königsberger Klopse gegessen und auf die Dinge geachtet, die den Unterschied machen: knusprige Kruste statt labbriger Schwarte, eine sämige Sauce, Beilagen wie Teltower Rübchen, die man kaum noch findet, und eine Wirtsstube mit Patina, in der auch Berliner selbst gern sitzen.


Im Restaurant wird - passend zum Ambiente - gutbürgerliche Berliner Hausmannskost serviert




Die Alt-Berliner Kneipe Ausspanne bietet exklusive und modern interpretierte Berliner Küche im Herzen Berlins.


Vergilbte Zeitungen kleben an den Wänden, Nippes und rustikale Einrichtung in dieser urigen Einrichtung in Schöneberg.





Laut Volksmund hat eine Mutter Hoppe im Nikolaiviertel der Jahrhundertwende schon als Gastwirtin wohltätig gewirkt.




Der Schusterjunge ist ein uriges Ecklokal direkt an der Danziger / Lychener Straße.




Berlins ältestes Restaurant steht seit 1621 in Mitte, direkt an der Waisenstraße nahe dem Alexanderplatz. Die Zur letzten Instanz verbindet echte Berliner Küche mit über 400 Jahren Geschichte, ohne dabei in der Vergangenheit stecken zu bleiben.

Dieses authentische, denkmalgeschützte Alt-Berliner Wirtshaus liegt seit 1902 im Herzen Kreuzbergs.



Seit vielen Jahrzehnten ist diese typische Berliner Kneipe auf Erfolgskurs im Sinne der ursprünglichen „dicken Wirtin“ Anna Stanscheck.



Das legendäre Restaurant wurde vor fast einhundert Jahren in einem umgebauten Mietshaus eröffnet.

Das Tattersall ist nach dem englischen Pferdeauktionär Richard Tattersall benannt und war eine ehemalige Reithalle und Reitschule.