Top 10 Berliner Brauhäuser in Berlin | Top10 Berlin
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Berliner Brauhäuser

Zuletzt aktualisiert am 23.09.2026

Die 10 besten Brauhäuser in Berlin

Selbst gebrautes Bier, deftige Hausmannskost und lange Holztische, an denen man schnell ins Gespräch kommt: Ein gutes Brauhaus ist mehr als eine Kneipe. In Berlin wird an vielen Orten wieder mit eigenem Sud gearbeitet, mancherorts kann man den Braumeistern beim Maischen und Läutern sogar über die Schulter schauen. Das Brauhaus Spandau schenkt sein Havelbräu zwischen kupfernen Sudkesseln aus, die SUUUD Brauerei an der Kreuzberger Hasenheide hat den Standort des früheren Brauhaus Südstern übernommen und braut dort sechs eigene Sorten. In Charlottenburg heißt Berlins älteste Gasthausbrauerei seit 2026 wieder Luisenbräu. Wir haben Pils und Dunkles verkostet, den Schaum begutachtet und die Biergärten getestet. Welches Bier schmeckt frisch vom Kessel am besten?
Ellen Mehrhoff-Roddewig

Ellen Mehrhoff-Roddewig

Frisch gebrautes Bier hat für mich einen ganz eigenen Charme, den kein Flaschenbier erreicht. Für diese Liste habe ich mich durch Helles, Dunkles und saisonale Spezialbiere probiert und darauf geachtet, was ein gutes Brauhaus ausmacht: ein sauber gebrautes Bier mit Charakter, eine deftige Küche, die zum Bier passt, ein schöner Biergarten für warme Abende und Wirte, die von ihrem Handwerk erzählen können.

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Platz 1
Unsere Bewertung
4.9

Seit 1994 braut das Brauhaus Spandau im historischen Backsteinbau am Kolk sein naturtrübes Havelbräu, dazu kommt jeden Monat ein wechselndes Spezialbier. Die kupfernen Sudkessel stehen offen im Gastraum, draußen verteilen sich 400 Plätze auf vier Biergärten mit Zugang zur Havel. Unter den Brauhäusern Berlins ist das die Adresse mit der größten Freifläche.

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Hopfingerbräu Berlin
Hopfingerbräu Berlin
Hopfingerbräu Berlin
Hopfingerbräu Berlin
Hopfingerbräu Berlin
Hopfingerbräu Berlin
Platz 2

Kaum ein Brauhaus in Berlin liegt so zentral: Das Hopfingerbräu sitzt im Palais am Pariser Platz, keine hundert Meter vom Brandenburger Tor entfernt. Im Glas steht das Hopfinger Bio Naturtrüb, obergärig, unfiltriert und nach hauseigener Bio-Rezeptur gebraut. Drinnen 230 Plätze auf zwei Etagen, dazu eine Terrasse mit Blick auf Tor und Reichstag.

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Platz 3
Unsere Bewertung
4.8

Das Brauhaus Südstern ist Geschichte, seit Mai 2026 steht an der Hasenheide die SUUUD Brauerei. Gebraut wird weiter vor Ort: sechs eigene Sorten vom Pils mit Saazer Hopfen bis zum Session IPA, der halbe Liter ab 5,50 Euro. Der Biergarten schaut in den Volkspark Hasenheide, auf der Bühne laufen Live-Musik und Comedy. So jung ist kein zweites Brauhaus in Berlin.

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Platz 4
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4.5

Seit 1992 braut der Familienbetrieb Georgbraeu am Spreeufer im Nikolaiviertel sein naturtrübes Hell und Dunkel nach dem Reinheitsgebot, dazu Saisonbiere vom Maibock bis zum Pale Ale. Beide Standardsorten gibt es nur hier im Haus. Unter den Brauhäusern Berlins ist es das mit der schönsten Terrasse am Wasser, dazu Eisbein und Haxe aus der Küche.

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Platz 5
Unsere Bewertung
4.5

Berlins älteste Gasthausbrauerei gegenüber dem Schloss Charlottenburg heißt seit dem Frühjahr 2026 wieder Luisenbräu, nachdem sie fast zwanzig Jahre als Lemke am Schloss lief. Betreiber bleibt die Brauerei Lemke. Das Luisenbräu Kellerbier mit 4,9 Prozent kommt traditionell im 0,2-Liter-Krug, den Biermeter mit zehn Gläsern gibt es für 19,90 Euro.

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Foto: Daniel Wetzel
Foto: Daniel Wetzel
Foto: Daniel Wetzel
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Platz 6
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4.4

Im Pfefferberg an der Schönhauser Allee wurde schon 1844 Bier ausgeschenkt, heute braut Thorsten Schoppe dort sieben eigene Sorten, vom herben Bergpils bis zum alkoholfreien Bergstrasse. Der halbe Liter kostet einheitlich 5,50 Euro, die Brauereiführung mit Verkostung 29 Euro. Unter Berlins Brauhäusern ist es das einzige, das als Inklusionsbetrieb geführt wird.

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Photo: Hausbrauerei Eschenbräu
Photo: Hausbrauerei Eschenbräu
Platz 7
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4.3

Seit 2001 braut Martin Eschenbrenner im ehemaligen Waschkeller eines Weddinger Studentenwohnheims allein sein Bier, rund 70 Hektoliter nach zwei Brautagen. Das kaltgehopfte Panke Gold und das Pils gibt es nur hier, der halbe Liter kostet 4,70 Euro. Im Biergarten unter der alten Eiche sitzen 200 Gäste, mitgebrachte Picknickkörbe sind ausdrücklich erlaubt.

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Photo: Schlossplatzbrauerei Coepenick
Photo: Schlossplatzbrauerei Coepenick
Platz 9

Die Schlossplatzbrauerei auf dem Köpenicker Schlossplatz nennt sich die kleinste Brauerei Deutschlands, und bei rund 35 Quadratmetern in einem komplett verglasten Häuschen stimmt das wohl. Bis zu sechs selbst gebraute Sorten stehen parallel zur Wahl, darunter Babylonisches Bier und das Köpenicker Moll. Gegessen wird hier nicht, getrunken dafür umso ausgiebiger.

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