
Das C/O Berlin im Charlottenburger Amerika Haus ist die erste Adresse für zeitgenössische Fotografie in der Hauptstadt. Seit 25 Jahren bringt das Haus internationale Positionen und aufstrebende Talente zusammen, auf über 2.500 Quadratmetern direkt am Bahnhof Zoo.
Fotografie am Bahnhof Zoo: Das Amerika Haus als Ausstellungsort
C/O Berlin bespielt das Amerika Haus in Charlottenburg, direkt am Zoologischen Garten, mit mehr als 2.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Das Gebäude selbst hat Geschichte: Es war seit dem Zweiten Weltkrieg ein Brennpunkt des kulturellen Dialogs zwischen den USA und Deutschland. Seit 2014 steht es ganz im Zeichen der Fotografie. Täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet, ist C/O Berlin damit eines der zugänglichsten Ausstellungshäuser der Stadt. Der reguläre Eintrittspreis beträgt 15 Euro, ermäßigt 8 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre erhalten freien Eintritt.
C/O Berlin: 25 Jahre zeitgenössische Fotografie
Mit über 250 Ausstellungen von mehr als 500 Künstler*innen und der Förderung von 250 Talenten trägt C/O Berlin kontinuierlich neue Impulse in die Welt der Fotografie. Das Jubiläumsjahr 2025 spiegelt das in einem besonders dichten Programm wider. Derzeit zeigt C/O Berlin die Gruppenausstellung Close Enough – Perspectives by Women Photographers of Magnum. Mit ihr präsentiert C/O Berlin eine umfassende Schau fotografischer Arbeiten von zwölf Fotografinnen der renommierten Agentur Magnum Photos, die 2022 erstmals am International Center of Photography in New York zu sehen war und nun zum 25. Geburtstag von C/O Berlin in einer erweiterten und konzeptionell neu adaptierten Form in der Hauptstadt gezeigt wird.
Nähe als künstlerische Frage
Inspiriert von einem berühmten Zitat des Magnum-Mitgründers Robert Capa lautet der Titel der Ausstellung zugleich eine Befragung seiner eigenen Aussage. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit Nähe zwischen Fotograf*in und Motiv, die nicht nur räumliche Distanz, sondern auch Vertrauen, Komplizenschaft und Beziehung reflektiert. Zu sehen sind Arbeiten von Olivia Arthur, Myriam Boulos, Sabiha Çimen, Cristina de Middel, Bieke Depoorter, Carolyn Drake, Nanna Heitmann, Susan Meiselas, Hannah Price, Lúa Ribeira, Alessandra Sanguinetti und Newsha Tavakolian. Kuratorisch ist die Ausstellung so angelegt, dass jede Arbeit ihre eigene Sprache sprechen kann, ohne eine übergreifende thematische Struktur aufzuzwingen. Die Werke werden von kurzen Texten begleitet, in denen die Fotografinnen ihre Projekte aus einer persönlichen Perspektive beschreiben. Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Januar 2026 zu sehen.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 14.10.2026
Öffnungszeiten
- Montag: 11:00–20:00 Uhr
- Dienstag: 11:00–20:00 Uhr
- Mittwoch: 11:00–20:00 Uhr
- Donnerstag: 11:00–20:00 Uhr
- Freitag: 11:00–20:00 Uhr
- Samstag: 11:00–20:00 Uhr
- Sonntag: 11:00–20:00 Uhr















