Wirtshaus zur Pfaueninsel



Direkt am Fähranleger zur Pfaueninsel, zwischen Havelwasser und altem Baumbestand, liegt eines der stimmungsvollsten Ausflugslokale im Zehlendorfer Südwesten. Das denkmalgeschützte Wirtshaus besticht mit begrüntem Innenhof, hausgemachter Küche und weitem Blick über die Flusslandschaft.
Wirtshaus zur Pfaueninsel am Ende der Waldchaussee
Das Wirtshaus zur Pfaueninsel steht am Ende einer langen Waldchaussee in Wannsee, genau dort, wo die Fähre zur gleichnamigen UNESCO-Weltkulturerbe-Insel ablegt. Gegenüber dem Fähranleger liegt das rustikale Wirtshaus mit den markanten grün-weißen Markisen. Das Gebäude selbst hat Geschichte: Einst als Pferdestall von Königin Luise genutzt, beherbergt das Ensemble heute zwei Gaststuben, einen Festsaal und zwei großzügige Außenterrassen mit Blick auf die umliegende Flusslandschaft. Das Ambiente spiegelt die Tradition der Wirtshäuser vergangener Tage wider und wurde 2015/2016 mit viel Liebe zum Detail modernisiert.
Sobald das Wetter mitspielt, füllt sich der Biergarten. Im Sommer sitzt man schön im großen begrünten Innenhof des hufeisenförmigen Gebäudes. Drinnen wartet rustikale Gemütlichkeit: Ein besonders kuscheliges Zimmer mit Kamin sorgt für zusätzliche Wärme und Charme.
Wirtshaus zur Pfaueninsel: Hausmannskost mit Havel-Blick
Auf der Karte steht bodenständige deutsche Küche, die nicht auf Effekthascherei setzt. Das denkmalgeschützte Restaurant bietet neben einem weiten Blick aufs Wasser eine breite Auswahl an hausgemachten Gerichten, darunter Havelländische Kartoffelsuppe mit geräuchertem Speck oder Thüringer Bratwurst mit Rotkohl und Äpfeln. Sogar die Königsberger Klopse werden hier noch von Hand zubereitet. Für den süßen Abschluss werden Kuchen und Torten im Haus hergestellt. Saisonal kommen außerdem Spezialitäten wie Pilze, Spargel oder Kürbis hinzu.
Dabei lohnt sich ein Besuch nicht nur als Einkehr nach dem Fährabenteuer. Das Wirtshaus blickt auf eine lange Tradition an der Uferwanderroute zwischen Pfaueninsel und Glienicker Brücke im äußersten Westen Berlins zurück, die bereits um 1840 entstand. Auf dieser Strecke führt kaum ein Weg an dem Haus vorbei, und das ist alles andere als ein Zufall.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 09.09.2026
Preisniveau:
Hauptgerichte etwa 16 bis 27 Euro, Kartoffelsuppe rund 8 Euro, Kuchenstück ab 5 Euro
ÖPNV:
Bus 218 bis zur Endhaltestelle Pfaueninsel, das Wirtshaus liegt direkt gegenüber
Parken:
Großer Parkplatz am Fähranleger, an Sommerwochenenden früh voll
Küche:
Deutsche Hausmannskost, darunter Havelländische Kartoffelsuppe, Thüringer Bratwurst und handgemachte Königsberger Klopse
Highlight:
Begrünter Innenhof im hufeisenförmigen Gebäude, drinnen ein Zimmer mit Kamin
Gut zu wissen:
Die Fähre zur Pfaueninsel legt direkt gegenüber ab, dazu führt die Uferwanderroute bis zur Glienicker Brücke
Öffnungszeiten
- Montag: Geschlossen
- Dienstag: Geschlossen
- Mittwoch: 12:00–18:00 Uhr
- Donnerstag: 12:00–18:00 Uhr
- Freitag: 12:00–18:00 Uhr
- Samstag: 12:00–18:00 Uhr
- Sonntag: 12:00–18:00 Uhr





