





Direkt am Großen Wannsee und am Rand des Grunewalds: Die Wannseeterrassen in Zehlendorf sind eines der bekanntesten Ausflugslokale Berlins, mit Seeblick, weitläufiger Terrasse und einer Küche zwischen deutscher und französischer Tradition.
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Die Havel bringt Wasser, Weite und Erholung in den Westen Berlins. Zwischen Stränden, Wäldern und Ausflugslokalen lädt die Havel zum Verweilen ein. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte rund um die Havel.
Der Wannsee, die Pfaueninsel und die Strandbäder laden zum Baden, Bootfahren und Spazieren ein, während Ausflugsdampfer über das Wasser gleiten. Uferwege, Biergärten und Badestellen säumen den Fluss. Segler und Paddler finden hier ideale Bedingungen. So wird die Havel zum beliebten Ausflugsziel für Erholungssuchende.
Stöbere in den Orten unten, um die Havel in Berlin zu entdecken.






Direkt am Großen Wannsee und am Rand des Grunewalds: Die Wannseeterrassen in Zehlendorf sind eines der bekanntesten Ausflugslokale Berlins, mit Seeblick, weitläufiger Terrasse und einer Küche zwischen deutscher und französischer Tradition.

Stand Up Paddling auf der Havel, mitten in Spandau: Das SUP Center Berlin auf der Insel Eiswerder ist die Adresse für alle, die Berlin bei schönem Wetter vom Wasser aus erleben wollen. Verleih, Kurse, Yoga und XXL-Boards machen den Spot zur ersten Wahl für Wassersport-Aktivitäten in der Hauptstadt.








Kein Partyzug, kein Schärpen-Chaos: Beim Junggesellinnenabschied auf dem Finnfloat Saunafloß am Müggelsee in Köpenick schwitzen, springen und anstoßen die Mädels auf skandinavische Art. Wellness auf dem Wasser, weit weg vom Berliner Trubel.

Der Havelhöhenweg führt rund 10 Kilometer von der Heerstraße bis zum Strandbad Wannsee über das Steilufer der Havel im Grunewald. Unterwegs liegen der 55 Meter hohe Grunewaldturm, die Landzunge Schildhorn und zahlreiche Aussichtspunkte auf die Havel. Für einen Herbstspaziergang in Berlin bedeutet das: goldenes Laub, Wasserblick und ständiges Auf und Ab.










Rund 70 Kilometer westlich von Berlin erzeugt bei 2Wave ein eigener Surfkutter die Welle, auf der hier gesurft wird, fast 300 Meter am Stück und über einen halben Tag verteilt bis zu drei Stunden lang. Dazu kommen Foilsurfen und Foil Pumping über eine selbst gebaute Insel mit sechs Startrampen. Für Wassersport rund um Berlin ist das der ungewöhnlichste Spot im Umland.
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Die Pfaueninsel in der Havel bei Wannsee ist nur per Fähre erreichbar, die Verbindung gibt es seit 1821. Auf 67 Hektar UNESCO-Welterbe stehen rund 400 alte Eichen, das weiße Lustschloss von 1794 und Berlins ältester Rosengarten, dazwischen laufen Pfauen frei herum. Als Herbstausflug in Berlin heißt das: goldenes Laub, Wasser ringsum und kaum Verkehrslärm.



Tief im Grünen, direkt an der Unterhavel in Charlottenburg, liegt Berlins wohl ältestes Restaurantschiff: die Alte Liebe. Seit über einem Jahrhundert trotzt dieses schwimmende Stück Berliner Geschichte dem Großstadtlärm und serviert deftig-maritime Küche mit Blick aufs Wasser.




Sizilianische Herzlichkeit am Havelufer: Das Hafenrestaurant Da Peppe in Spandau-Wilhelmstadt liegt direkt am Yachthafen Scharfe Lanke und serviert italienische Küche mit Strandkörben, Liegen und Blick aufs Wasser.

Ein paar Minuten Fähre, und Berlin ist weg. Die Pfaueninsel in der Havel ist autofrei, gehört zum UNESCO-Welterbe und wird bis heute nur mit dem Boot erreicht. Zwischen 400 alten Eichen laufen Pfauen frei herum, und in ihrer Mitte steht ein weißes Lustschloss von 1794. Für einen Heiratsantrag ist das der seltene Fall einer Kulisse, die man nicht buchen muss.





Die Badestelle Kuhhorn im Grunewald ist der wilde Havelstrand der Stadt: eine unerschlossene Landspitze am Ostufer der Unterhavel, kleine Buchten, ein schmaler Sandstreifen und Blick auf Gatow. Baden ist hier erlaubt, aber es gibt keine Überwachung, keine Wasserrettung und keine Infrastruktur. Kostenlos, erreichbar mit dem Bus 218 bis Schildhorn.



Von November bis Februar fährt das Winterfloß als beheizte Hütte über die Spree, mit Elektrokamin, Fellen auf allen Sitzplätzen und rund 25 Grad an Bord. Für die Weihnachtsfeier steigen 15 bis 32 Personen an der Oberbaumbrücke oder am Treptower Park zu, und das Winterbuffet der Spreeküche beginnt bei 29,90 Euro netto pro Person.
Der Havelradweg am Grunewaldturm führt über die Havelchaussee zu Berlins bekanntestem Aussichtsturm: 55 Meter Backsteingotik von 1899 auf dem 79 Meter hohen Karlsberg, rund 200 Stufen bis zur Plattform. Unterwegs liegen die Halbinsel Schildhorn mit ihrem Sandstrand und die Insel Lindwerder, zu der eine Glocke die Fähre ruft.





An der Greenwichpromenade in Reinickendorf startet Berlins bekannteste Schifffahrtslinie in die nördliche Inselwelt: Stern und Kreisschiffahrt bringt Fahrgäste bei Sonnenschein entspannt über den Tegeler See, die Oberhavelseen und weit ins Berliner Umland. Kaum ein Ausflug zeigt die Stadt so gelassen und weitläufig wie dieser.


Ein rundes, orangefarbenes Boot, das auf dem Spandauer See und der Havel tuckert: Das Grillboot in Berlin-Spandau ist die wohl entspannteste Art, den Hochzeitstag auf dem Wasser zu feiern. Grillen, treiben lassen, die Sonne genießen - ganz ohne Bootsführerschein.



In der Altstadt von Brandenburg an der Havel, direkt am Flussufer: Die Havelfloß Apartments verbinden liebevoll sanierten Altbau mit schwimmenden Ferienhäuschen. Zur Wahl stehen Zimmer mit Havelblick und führerscheinfreie Hausflöße, mit denen sich die Stadt vom Wasser aus erkunden lässt.





Direkt an der Schleuse Spandau, gegenüber der Zitadelle, liegt einer der zentralsten Bootsverleihe Berlins. Der Altstadthafen Berlin-Spandau ist der Startpunkt für Touren auf Havel und Spree zugleich, mit einer Flotte, die vom gemütlichen Tretboot bis zum vollausgestatteten Hausboot reicht.



Direkt am Fähranleger zur Pfaueninsel, zwischen Havelwasser und altem Baumbestand, liegt eines der stimmungsvollsten Ausflugslokale im Zehlendorfer Südwesten. Das denkmalgeschützte Wirtshaus besticht mit begrüntem Innenhof, hausgemachter Küche und weitem Blick über die Flusslandschaft.
Der Grunewaldturm ist einer der Fotospots Berlins mit der weitesten Aussicht: 55 Meter märkische Backsteingotik von 1899 auf dem Karlsberg, 202 Stufen bis zur Plattform und von dort der Blick über die Havel bis nach Potsdam und Spandau. Innen liegt eine Gedenkhalle mit Deckenmosaik. Der Aufstieg kostet 5 Euro. Am Turmfuß gibt es ein Restaurant mit Terrasse.

45 Minuten aus der Stadt und schon liegt der eigene Bootsurlaub am Steg: In Werder an der Havel starten Charteryachten ohne Führerschein Richtung Potsdam, Havelseen und Müritz. Schilf, Weite und Wasser statt Berliner Pflaster.





Wer Berlin vom Wasser aus erleben will, startet am besten direkt in Spandau: Die Marina Lanke Hausbootcharter liegt an der Scharfen Lanke, dem größten Yachthafen Berlins, und schickt ihre Gäste auf Hausbooten der Silentklasse in die Wasserwelt zwischen Havel, Müritz und Brandenburger Seenlandschaft.

Im Weddinger Nordhafenpark, wo der Schifffahrtskanal an grüne Ufer grenzt, legen die Charterschiffe ab. Von hier geht es auf Spree und Havel bis nach Hennigsdorf, für ein paar Stunden gegen Wellengang und Weitsicht getauscht.

Am Stößensee in Spandau liegt das Wassersportcenter der Segelschule Weber mit Yachthafen, eigenem Hausboot und Segelrestaurant. Weil der See geschützt liegt, gibt es kaum Wellenschlag, was die ersten Praxisstunden leichter macht. Seit 1989 wird hier ausgebildet, vom Sportbootführerschein Binnen bis zum Sportseeschifferschein, mit höchstens drei Personen an Bord.






Huckleberry's Tour gilt als der Klassiker unter den Floßvermietungen und startet unter anderem direkt in Köpenick an der Spree. Der Bootsverleih bietet rustikale Holzhütten-Flöße für Tages- und Mehrtagestouren auf Havel, Spree und unzähligen Brandenburger Seen.




Am Pichelssee in Spandau liegt die Marina Base: Berlins Anlaufstelle für Floß- und Bootstouren auf der Havel, mit Angeboten für kleine Grüppchen genauso wie für Gruppen bis zu 30 Personen. Wer Berlin vom Wasser aus erleben will, ist hier genau richtig.