


Jedes Jahr läutet der Britzer Garten in Neukölln die Osterfeiertage mit einem der schönsten Osterfeuer Berlins ein. Am Rodelberg verbinden sich Feuerakrobatik, Live-Musik und Familienatmosphäre zu einem stimmungsvollen Saisonauftakt im Grünen.
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Ein schöner Garten ist eine grüne Oase mitten in der Stadt, und Berlin hat davon viele. Ob barocke Anlage oder botanische Sammlung, ein Garten lädt zum Verweilen und Staunen ein. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte rund um den Garten.
Der Botanische Garten, der Schlossgarten Charlottenburg und die Gärten der Welt zeigen Pflanzenpracht aus aller Welt und kunstvoll gestaltete Anlagen. Kleine Klostergärten, Rosengärten und Parks bieten Ruhe und Farbe zu jeder Jahreszeit. Viele Gärten laden zu Führungen und Festen ein. So wird der Besuch im Garten zur Erholung für die Sinne.
Stöbere in den Orten unten, um den schönsten Garten in Berlin zu finden.



Jedes Jahr läutet der Britzer Garten in Neukölln die Osterfeiertage mit einem der schönsten Osterfeuer Berlins ein. Am Rodelberg verbinden sich Feuerakrobatik, Live-Musik und Familienatmosphäre zu einem stimmungsvollen Saisonauftakt im Grünen.








Das Hofcafé Berlin und Feine Kost bei Mutter Fourage sitzt auf einem über hundert Jahre alten Hof in Wannsee, zwischen Gärtnerei, Floristik und Galerie. Gefrühstückt wird draußen im Hof oder im beheizten Winterpalais. Die Karte reicht vom Croissant für 4,50 Euro bis zum großen Lachsteller. Fürs Frühstück im Grünen ist das die ländlichste Adresse der Stadt.



In Dahlem, unweit des Botanischen Gartens, steckt hinter der Königlichen Gartenakademie weit mehr als ein Pflanzenladen: Hier treffen historische Gewächshäuser auf eine englische Gartenschule, in der Hobbygärtner*innen und Profis gleichermaßen Pflanzenwissen und Gestaltungsgefühl entwickeln.





Der Schlosspark Biesdorf gehört zum Schloss Biesdorf, einer spätklassizistischen Turmvilla von 1867, und wurde ab 1868 als Landschaftspark angelegt. Auf rund zehn Hektar wechseln sich große Wiesen mit dichten Baumgruppen ab, darunter der älteste zusammenhängende Baumbestand in Marzahn. Der Park ist Gartendenkmal, gegrillt wird hier nicht.



Im Botanischen Volkspark Blankenfelde-Pankow wächst mehr als nur Gemüse: Die Bauerngärten im Volkspark Pankow verbinden gemeinschaftliches Gärtnern mit ökologischem Lernen auf einem historischen Gartengelände aus dem Jahr 1909. Wer hier eine Parzelle pachtet, bekommt nachhaltigen Anbau, frische Ernte und ein Stück grüne Entschleunigung im Berliner Nordosten.
Blumen- und Gartenkunst an der Alt-Moabit stellt Pflanzen, Sträuße und Kunstobjekte bis auf den Gehweg und sortiert die Blumen drinnen nach Farben. Das Sortiment wird jeden Tag neu zusammengestellt. Andreas Tunger und Thomas Tunger-Schnur führen das Haus seit fast dreißig Jahren und verbinden Floristik mit Gartengestaltung, von der Hofbegrünung bis zum Dachgarten.




Der Kienbergpark, benannt nach dem Kienberg in Berlin-Hellersdorf, ist eine zur IGA 2017 fertig gestellte 60 Hektar große Parkanlage mit einer 1.5 km langen Seilbahn.



Der Volkspark Humboldthain in Gesundbrunnen wurde ab 1869 zum hundertsten Geburtstag Alexander von Humboldts angelegt, geplant von Gartenbaudirektor Gustav Meyer. Zum Park gehören ein Rosengarten mit tausenden Stöcken, ein Trümmerberg mit Aussichtsplattform, ein Sommerbad und ein Weinberg. Gegrillt werden darf hier nicht.
Der Blumenstand zieht seine Blumen selbst: rund 150 Sorten auf 6.000 Quadratmetern kontrolliert biologisch in Brandenburg, dazu etwa hundert Sorten Topf-, Balkon- und Gartenpflanzen und Kräuter. Verkauft wird an drei Orten in Kreuzberg, im eigenen Laden im Chamissokiez, in der Markthalle Neun und auf dem Ökomarkt am Chamissoplatz.


In Potsdam-Bornim, unweit von Schloss Sanssouci, steht die Wiege des modernen Staudengartens: Foerster Stauden vereint über 115 Jahre Züchtungsgeschichte mit einem Sortiment, das seinesgleichen sucht. Wer winterharte Stauden, Gräser und Farne direkt vom Produzenten kaufen möchte, kommt hier an keinem anderen Ort in Deutschland so nah dran.

Der Rudolph-Wilde-Park liegt in Schöneberg in einer Senke und ist so streng als Gartendenkmal geschützt, dass dort nicht einmal Fitnessgeräte aufgestellt werden dürfen. Sein Wahrzeichen ist der Goldene Hirsch von August Gaul, dazu kommen ein Teich, eine große Liegewiese und ein U-Bahnhof mitten im Park, der eine Dachterrasse hat. Gegrillt werden darf hier nicht.

Die Große Orangerie liegt im Westflügel von Schloss Charlottenburg, direkt am barocken Garten. Hohe Fenster, Kronleuchter, Parkett - ursprünglich überwinterten hier die Zitrusbäume der preußischen Könige, heute spielen in den beiden Sälen Streichquartette. Für einen Heiratsantrag heißt das: Man kommt als Konzertgast und geht als Verlobte.

Der Plänterwald in Treptow/Köpenick ist ein Waldgebiet entlang des Spreeufers in der Nähe vom Treptower Park und beheimatet den ehemaligen Vergnügungspark Spreepark.


Zwischen Spreeufer und Sowjetischem Ehrenmal liegt in Alt-Treptow einer der größten Parks Berlins. Gustav Meyer legte die 88 Hektar ab 1876 an, heute stehen dort die größte sowjetische Kriegsgräberstätte Deutschlands, die Archenhold-Sternwarte und das Gasthaus Zenner von 1822. Weltgeschichte und Liegewiese auf demselben Spaziergang.


Der Körnerpark liegt fünf bis sieben Meter unter dem Niveau der umliegenden Neuköllner Wohnstraßen, weil hier bis 1912 eine Kiesgrube war. Hohe Arkadenwände und Monumentaltreppen fassen die streng axiale Anlage ein, an einem Ende steht die Orangerie, am anderen eine Kaskade. Das Café im Park bietet fertige Picknickkörbe an, gegrillt werden darf hier nicht.

Das Heideglühen ist kein Clubhaus, sondern ein Gelände am Westhafen mit Freifläche, überdachtem Holzfloor unter Glasdach und Feuerstellen. Gespielt wird überwiegend House, der Einlass gilt ab 21 Jahren, und die Line-ups kündigt der Club bewusst leise an. Unter den Techno-Clubs in Berlin ist das der, der seine Adresse nur als Koordinate nennt.




Die Gründerzeitvilla Am Sandwerder liegt über dem Großen Wannsee, der Garten reicht bis zum eigenen Bootssteg. Bis zu 86 Gäste feiern im Haus, 34 können in den 17 Zimmern übernachten, ein Doppelzimmer ab 88 Euro. Für eine romantische Hochzeit in Berlin heißt das: Trauung am Ufer, und niemand muss nachts noch quer durch die Stadt.

Ein paar Minuten Fähre, und Berlin ist weg. Die Pfaueninsel in der Havel ist autofrei, gehört zum UNESCO-Welterbe und wird bis heute nur mit dem Boot erreicht. Zwischen 400 alten Eichen laufen Pfauen frei herum, und in ihrer Mitte steht ein weißes Lustschloss von 1794. Für einen Heiratsantrag ist das der seltene Fall einer Kulisse, die man nicht buchen muss.

Versteckt auf der Lohmühleninsel am Schleusenufer verbindet der ŒLGARTEN Biergarten unter alten Bäumen mit Marmorbar und Clubbereich, vom Feierabendbier bis tief in die Nacht.



Zwischen den beiden brandenburgischen Naturschutzgebieten Rabenstein und Planetal liegt das Naturparkzentrum Hoher Fläming in der Alten Brennerei in Raben.


Der Freizeitpark Lübars im nördlichen Berlin-Reinickendorf ist ein abwechslungsreicher Freizeit- und Erholungspark und ein beliebtes Ausflugsziel in die Natur.




In Marzahn, wo Plattenbauten auf weitläufige Grünflächen treffen, liegt Berlins grüne Weltreise: Die Gärten der Welt vereinen über 20 internationale Themengärten auf 43 Hektar, eine schwebende Seilbahn über den Kienberg und Freiluftkonzerte für bis zu 5.000 Besucher*innen.








Das Restaurant & Biergarten Schoenbrunn sitzt im Volkspark Friedrichshain direkt am Schwanenteich, die Sonnenterrasse fasst rund hundert Gäste. Der Pavillon stammt aus einem Wettbewerb zu den X. Weltfestspielen 1973 und beherbergte anfangs eine kleine Bibliothek. Zum Frühstück im Grünen gibt es hier Pancakes und Avocado Benedict unter alten Bäumen.
Top10 Club Vorteil
Exklusiv für Top10 Club Mitglieder
Wertigkeit ~ 12 €



Das Große Tropenhaus im Botanischen Garten Dahlem ist ein frei tragender Hallenbau von 1906 und 1907, sechzig mal dreißig Meter groß und dreiundzwanzig Meter hoch. Darin wächst ein Stück Tropenwald mit Riesenbambus, Schraubenbaum und Palmfarnen. Eine Tageskarte für den ganzen Garten kostet 10 Euro, ermäßigt sind es 5 Euro.




Der Große Tiergarten erstreckt sich auf 207 Hektar zwischen Brandenburger Tor und Zoologischem Garten und ist damit die größte Parkanlage Berlins. Peter Joseph Lenné formte das alte kurfürstliche Jagdrevier ab 1818 zum Landschaftspark, heute liegen Siegessäule, Englischer Garten, Neuer See und Schloss Bellevue darin. Kein anderer Park in Berlin deckt so viel auf einmal ab.