





In der Rathausstraße am Alexanderplatz steht eine Tapas Bar, die ohne Klischees auskommt: Schinken von der Keule, Croquetas und Vermouth, serviert an Holzfässern und an der Theke.
25 Locations
Abseits der bekannten Wege steckt Berlin voller Geheimtipps. Ob versteckte Bar oder stiller Park, ein guter Geheimtipp macht die Stadt auf neue Weise erlebbar. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte, die als Geheimtipp gelten.
Versteckte Hinterhofcafés, kleine Weinbars und wenig bekannte Museen in Neukölln, Wedding und Lichtenberg locken abseits der Touristenpfade. Unbekannte Aussichtspunkte, ruhige Uferwege und ausgefallene Läden warten darauf, entdeckt zu werden. Solche Orte kennen oft nur Einheimische. So zeigt sich das echte, ungeschminkte Berlin.
Stöbere in den Orten unten, um die besten Geheimtipps in Berlin zu finden.






In der Rathausstraße am Alexanderplatz steht eine Tapas Bar, die ohne Klischees auskommt: Schinken von der Keule, Croquetas und Vermouth, serviert an Holzfässern und an der Theke.



















In einem Hinterhof an der Wriezener Straße versteckt sich ein Ballsaal von 1889 mit Kronleuchtern, Nussbaum-Tanzboden und Gründerzeitmöbeln. Seit 2022 ist das Ballhaus Wedding wieder ein Kulturort im Soldiner Kiez, mit Tangoabenden, Poetry Slam, Impro-Theater und Konzerten.

Die Picoteo Tapas-Bar hat ihr zweites Kapitel in Charlottenburg aufgeschlagen: kleine Gerichte zum Teilen, spanische Weine und ein Raum, in dem traditionelle und moderne Elemente nebeneinander stehen.

Georgische Küche mit Charakter: Das Kin Za in Berlin-Mitte, untergebracht im ehemaligen Ramones Museum an der Krausnickstraße, ist so viel mehr als ein Restaurant. Handgemachte Khinkali, frisch gebackenes Khachapuri und eine vollkommen selbst gebastelte Inneneinrichtung machen diesen Laden zu einer der eigenwilligsten Adressen der Stadt.




Die Alt-Berliner Kneipe Ausspanne bietet exklusive und modern interpretierte Berliner Küche im Herzen Berlins.

Im Skandinavischen Viertel in Prenzlauer Berg haben zwei Schwestern eine georgische Küche nach Berlin gebracht, die so warm und aufrichtig wirkt wie eine Supra zu Hause. Das daia steht für generationenerprobte Rezepte, rare Qvevri-Naturweine und den Geist echter georgischer Gastfreundschaft.

Das Tsomi im Kollwitzkiez in Prenzlauer Berg verbindet modernes, farbenfrohe Gestaltung mit traditioneller georgischer Küche. Der Name bedeutet auf Georgisch „Teig" – denn Brot hat in Georgien eine uralte Tradition und gehört zu jedem Gericht dazu. Wer Khinkali, Khachapuri und Naturweine aus dem Kaukasus sucht, ist hier goldrichtig.

Hausgemachte georgische Küche mitten in Kreuzberg, wenige Schritte vom Kottbusser Tor entfernt: Gio's steht für herzhaftes Soulfood ohne Schnörkel, mit Khinkali und Khachapuri, die nach Großmutterrezept schmecken und das auch sollen.

Am Hohenzollerndamm in Wilmersdorf steht das Genazvale für georgische Küche, wie sie traditioneller kaum sein könnte: rustikales Holzambiente, dampfende Khinkali und Schaschliks nach alten Rezepten. Wer Kaukasus-Küche in Berlin sucht, landet hier früher oder später.

Wer in Friedrichshain georgische Küche sucht, die sich nicht verstecken muss, ist in der Mainzer Straße richtig. Das Golden Fleece Friedrichshain steht für handgemachte Khinkali, knusprige Khachapuri aus dem Steinofen und georgische Weine, die man so in Berlin selten findet.

An der Schlesischen Straße im Wrangelkiez serviert das Faro spanische Klassiker ohne Kompromisse: kleiner Gastraum, lebhafte Abende und Tapas, wie sie auch in Madrid auf den Tisch kämen.

In Charlottenburg, nahe dem Amtsgerichtplatz, verbindet Sara & Gogi zwei der aromatisch reichsten Küchen des Nahen Ostens und des Kaukasus: Georgien und Israel. Das Resultat ist eine Speisekarte voller Walnüsse, Gewürze und Herzlichkeit, die Berlins Sehnsucht nach echter Tischkultur stillt.

In Schöneberg, an der Gustav-Müller-Straße, trägt ein Restaurant seinen Anspruch bereits im Namen: Stumari bedeutet auf Georgisch „Gast" – und genau so fühlt man sich hier. Authentische georgische Küche, warme Gastfreundschaft und eine Weinkarte voller Qvevri-Raritäten machen das Stumari zu einer der überzeugendsten Adressen für georgisches Essen in Berlin.

Am Hackeschen Markt in Mitte, direkt unter den S-Bahn-Bögen, serviert das Supra georgische Küche als Gesamterlebnis: Khachapuri, Khinkali und Naturweine aus dem Kaukasus treffen auf Folkloremusik und Tanz. Wer hier speist, sitzt nicht einfach beim Abendessen, sondern mittendrin in einem georgischen Festmahl.

In Charlottenburg, direkt an der Uhlandstraße, serviert das Saperavi georgische Küche, die keine Kompromisse macht: saftige Khinkali, dampfendes Khachapuri und eine Weinauswahl, die dem Namen des Lokals alle Ehre macht. Wer Tiflis nicht fliegen kann, findet hier eine überzeugende Alternative.


Der Heimathafen Neukölln spielt im historischen Ballsaal des Saalbaus an der Karl-Marx-Straße, unter goldenem Stuck und vor rotem Samtvorhang. Auf dem Spielplan stehen eigene Theaterstücke über Neukölln, Konzerte, Poetry Slams und Gesprächsabende.

An der Reinhardtstraße steht ein massiver Hochbunker von 1942, auf dessen Dach Bäume wachsen. Darin zeigen Karen und Christian Boros seit 2008 ihre Sammlung internationaler Gegenwartskunst, zu sehen nur bei einer Führung.

Hinter der Sandsteinfassade an der Gerichtstraße in Wedding liegt das erste Krematorium Berlins. Seit 2013 ist daraus das silent green Kulturquartier geworden, mit Konzerten, Filmprogramm und Ausstellungen in der Kuppelhalle und der unterirdischen Betonhalle.

Berlins älteste Cocktailbar sitzt seit 1976 in einem unscheinbaren Erdgeschoss in Wilmersdorf, Fasanenstraße 40 - wer die schwarze Tür mit dem goldenen Rahmen findet und die Klingel drückt, betritt das selbst ernannte "Institut für fortgeschrittenes Trinken". Platz ist für kaum mehr als eine Handvoll Gäste, die Cocktails kommen ohne Karte.

An der Rosenthaler Straße, gleich neben den Hackeschen Höfen, führt eine Durchfahrt in einen unsanierten Hof voller Street Art. Das Haus Schwarzenberg ist seit 1995 ein Künstlerhaus mit Galerie, Programmkino, Bar, Monsterkabinett und zwei Museen zur Geschichte des Ortes.




Das Restaurant Ausspanne strickt Ostern 2019 ein leckeres Ostermenü rund ums Osterei, Osterlamm und hausgemachten Eierlikör!


Hinter einer grünen Tür im U-Bahnhof Gesundbrunnen beginnt eine Welt aus Luftschutzbunkern, Tunneln und alten Kellern. Der Verein Berliner Unterwelten führt seit Ende der 1990er Jahre durch diese Anlagen und erzählt Berliner Geschichte vom Zweiten Weltkrieg bis zum Kalten Krieg.




Im Keller des Haus Schwarzenberg an der Rosenthaler Straße erwachen mechanische Monster zum Leben. Das Monsterkabinett der Künstlergruppe Dead Chickens ist ein Maschinentheater, in dem Automatenfiguren aus Schrott und Fundstücken tanzen, singen und Gedichte vortragen.

In der Bänschstraße in Friedrichshain, abseits der großen Ausgehstraßen, serviert die Vineria del Este spanische Tapas und Wein in einer Taverne, die sich um Trends nicht kümmert.


Nur wenige Schritte von der U-Bahn Klosterstraße entfernt stehen die Mauern einer Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert. Die Ruine der Franziskaner-Klosterkirche ist eines der ältesten Bauwerke Berlins und heute ein Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst unter freiem Himmel, bei freiem Eintritt.