




Eine der letzten privaten Kaffeemanufakturen Deutschlands sitzt in Charlottenburg, genauer: in der Uhlandstraße. Seit 2001 rösten sie hier Bohnen aus aller Welt, betreiben ein angeschlossenes Café und verstehen Kaffeekultur als Handwerk mit Haltung.
27 Locations
Ein guter Espresso ist die Königsdisziplin der Kaffeekunst, und Berlin nimmt ihn ernst. Kurz, kräftig und aromatisch, überzeugt ein perfekter Espresso mit feiner Crema. Diese Übersicht bündelt Berliner Adressen rund um Espresso.
Spezialitätenröstereien und Cafés in Kreuzberg, Neukölln und Prenzlauer Berg ziehen Espresso aus frisch gerösteten Bohnen, oft von erfahrenen Baristas zubereitet. Italienische Bars pflegen die klassische Zubereitung im Stehen, während moderne Cafés mit verschiedenen Herkünften experimentieren. Bohnen und Maschinen gibt es zum Mitnehmen. So schmeckt Espresso in jeder Tasse besonders.
Stöbere in den Adressen unten, um den besten Espresso in Berlin zu finden.





Eine der letzten privaten Kaffeemanufakturen Deutschlands sitzt in Charlottenburg, genauer: in der Uhlandstraße. Seit 2001 rösten sie hier Bohnen aus aller Welt, betreiben ein angeschlossenes Café und verstehen Kaffeekultur als Handwerk mit Haltung.

Im Berliner Wedding rösten die Flying Roasters Bio-Kaffee, der direkt von fairen Kooperativen aus aller Welt stammt. Keine Zwischenhändler, kein Greenwashing: Hier steht handwerkliche Qualität gleichberechtigt neben echtem sozialen Anspruch.




Seit 1994 rösten Cynthia Barcomi und ihr Team im Kreuzberger Bergmannkiez hauseigene Arabica-Bohnen und backen alles selbst. Die amerikanische Backikone hat damit nicht nur eine Institution an der Bergmannstraße geschaffen, sondern auch die Berliner Kaffeekultur mitgeprägt.









Das Trofeo brunchen Gäste mitten in der Classic Remise Berlin, einer Straßenbahnremise von 1901, in der heute Oldtimer in 88 verglasten Boxen stehen. Das Buffet kostet 49,60 Euro pro Person samt Begrüßungsgetränk, Kinder bis zehn Jahre zahlen 3,70 Euro pro Lebensjahr, und dazu spielt eine Jazzband live im Hallenschiff.







An der Florastraße in Pankow rösten sie ihren Specialty-Kaffee selbst, in einer Gemeinschaftsrösterei in Wedding, und servieren ihn direkt im eigenen Kiez-Café. Die Blaffke Rösterei steht für handwerkliche Röstkultur ohne Schnickschnack, mit Bohnen aus direktem Handel und hausgemachtem Kuchen dazu.
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In Berlin-Mitte, an der Ackerstraße unweit des Rosenthaler Platzes, rösten Yvonne und Ivo Weller seit über einem Jahrzehnt Spezialitätenkaffees von Hand. Die Röststätte Berlin steht für Specialty Coffee, eine eigene Barista Academy und Berlins größtes Kaffeezubehör-Ladengeschäft unter einem Dach.

Seit 2003 brennt Impala Coffee in Prenzlauer Berg für eigene Röstungen, die weit über den Kiez hinaus bekannt sind. Die Hausmarke African Queen steht für kräftigen, charaktervollen Kaffee, der seit über zwei Jahrzehnten treue Stammgäste anzieht. Mittlerweile betreibt die Rösterei vier Standorte in Berlin.








Seit 2002 gehört 19grams Coffee zu den Pionieren des Specialty Coffee in Deutschland. Was in Friedrichshain begann, ist heute eine Berliner Institution mit vier Cafés und einer Rösterei direkt am Alexanderplatz in Mitte, wo fair gehandelter Arabica aus aller Welt wöchentlich frisch geröstet wird.




Bonanza Coffee Heroes an der Oderberger Straße gehört seit 2006 zu den Wegbereiter*innen der Berliner Specialty-Coffee-Szene. Hier wird im Laden selbst geröstet, präzise gebrüht und der Arabica-Bohne mit 14 Gramm pro Tasse echter Respekt gezollt.










Five Elephant steht in Kreuzberg für das, was Berliner Specialty Coffee ausmacht: direkt gehandelte Bohnen, handwerkliche Röstung und ein Käsekuchen, der fast so berühmt ist wie der Kaffee selbst. Seit 2010 prägt die Rösterei die Berliner Kaffeeszene mit einer Konsequenz, die man im Hinterhof an der Glogauer Straße buchstäblich riechen kann.


Versteckt im sechsten Hof der Hackeschen Höfe in Berlin-Mitte serviert dieses tunesisch-arabisch geprägte Specialty-Coffee-Café Spezialitätenkaffee auf höchstem Niveau.




In der Adalbertstraße in Kreuzberg schenkt die KaffeeKirsche täglich frischen Specialty Coffee aus, geröstet in der eigenen Trommelrösterei in Tempelhof. Die Rösterei verbindet handwerkliche Röstung mit echter Herkunftsgeschichte und ist an mehreren Standorten in Berlin vertreten.



Direkt am Ku'damm, in der Uhlandstraße in Charlottenburg, serviert das Café Miro täglich frisches Mittagessen zu Preisen, die in dieser Lage überraschen. Bowls, Pasta und Salate unter zehn Euro, gemacht von einem Familienbetrieb mit echtem Herzblut.






Im Pankower Florakiez, wo die Spatzen über der Knöterichhecke singen, wartet das Cathé Fleur mit über 400 Teesorten, handgemischten Eigenkreationen und einer Confiserie, die den Besuch zur kleinen Genussreise macht.

Wer in Schöneberg weiß, wo der beste Kaffee Berlins gebrüht wird, kennt die Akazienstraße 22. Das Double Eye ist eine inhabergeführte Rösterei, die mit über 50 Kaffeesorten, handverlesenen Bohnen und jahrzehntelanger Expertise Kaffeekultur auf höchstem Niveau lebt – kompromisslos, bezahlbar und ohne jede Attitüde.






Cathé fleur in der Pankower Florastraße führt Teefachgeschäft und Confiserie unter einem Dach, erkennbar an den Spatzen in der Knöterichhecke über dem Laden. Im Regal stehen Kräutertees wie Bergdoktor und Steh-auf-Tee sowie Rooibush mit viel Vitamin C. Für die Erkältungszeit ist das die Adresse für alle, die mehr als Beutelware wollen.









Wer in Wedding einen Irish Pub mit echter Live-Musik sucht, wird am Leopoldplatz fündig: Das Tipperary Berlin an der Triftstraße verbindet irische Gastfreundschaft mit einem dichten Wochenprogramm, einer riesigen Sonnenterrasse und Bands, die samstags für Stimmung sorgen.






Das Teehaus macha-macha in Kreuzberg steht für die traditionelle japanische und chinesische Teekultur sowie vegane und vegetarische Speisen der japanischen Küche.





Die Berlin School of Coffee im Uhlandschloss ist eine herstellerunabhängige Kaffeeschule, in der ab der ersten Minute an echten Siebträgermaschinen gearbeitet wird. Die Gruppen sind klein, meist sitzen höchstens sechs Personen am Tisch. Unter den winterlichen Freizeitaktivitäten in Berlin ist das die, bei der man mit einer neuen Fähigkeit nach Hause geht.


Samstags verwandelt sich der Südstern in Kreuzberg in einen der schönsten Wochenmärkte Berlins: rund 35 Händler*innen, Bio direkt vom Bauernhof, Street Food und Naturwein, eingebettet zwischen der neugotischen Garnisonkirche und dem lebhaften Treiben zwischen Gräfe- und Bergmannkiez.

In der Bergstraße 68 in Mitte hat sich das Distrikt Coffee als eine der stärksten Adressen für Specialty Coffee und Brunch in Berlin etabliert. Kaffee von Berliner und europäischen Röstereien, ein All-day-Breakfast mit Superfoods und freigelegte Backsteinwände sorgen für eine lässige Atmosphäre.



Seit den 1980er Jahren steht der Italiener am Genter Markt im Brüsseler Kiez, inzwischen behutsam modernisiert und mit neuem Steinofen. Die Trüffelpasta wird in den kalten Monaten am Tisch flambiert, hausgemacht sind Cannelloni, Gnocchi, Tiramisù und Panna Cotta. Die Pizza Margherita kostet 10 Euro, eine Saltimbocca alla Romana 25 Euro.




Das Eisteufelchen liegt in einem Stadtbahnbogen an der Flensburger Straße, direkt am S-Bahnhof Bellevue. Das Eis wird vor Ort hergestellt, neben Klassikern gibt es Sorten wie Baumkuchen oder Basilikum, eine Kugel kostet 2,10 Euro.




Das Wahrhaft Nahrhaft in Friedrichshain ist Berlins gemütlichster Gegenentwurf zur Hochglanz-Gastro: ein Deli-Café an der Revaler Straße, das mit täglich frisch gebackenen Bagels, hausgemachtem Kuchen und viktorianischem Flohmarkt-Charme überzeugt.

An der Kopenhagener Straße in Prenzlauer Berg führt der Neapolitaner Salvatore Sigismondo eine Salumeria, wie man sie in Berlin selten findet. Wurst- und Käsespezialitäten, täglich wechselnde Pasta und neapolitanischer Caffè machen den kleinen Laden zu einem Stück Italien im Kiez.