Die besten Orte rund um ein Denkmal in Berlin | Top10 Berlin
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Die besten Orte rund um ein Denkmal in Berlin

90 Locations - Seite 4

Kaum eine Stadt hat so viele Denkmäler wie Berlin, und jedes Denkmal erzählt ein Stück Geschichte. Von Mahnmalen bis zu Reiterstandbildern prägt das Denkmal das Stadtbild. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte rund um ein Denkmal.

Das Holocaust-Mahnmal, das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park und die Neue Wache erinnern an die dunklen Kapitel der Geschichte. Reiterstandbilder, Brunnen und Skulpturen schmücken Plätze und Parks in der ganzen Stadt. Führungen und Infotafeln erklären ihre Bedeutung. So lässt sich die Geschichte Berlins Stein für Stein erkunden.

Stöbere in den Orten unten, um ein Denkmal in Berlin zu entdecken.

Foto: Mauermuseum
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3.9

Der Berliner Mauerweg folgt auf rund 160 Kilometern dem früheren Grenzstreifen um West-Berlin, auf dem Kolonnenweg der DDR-Grenztruppen und dem alten Zollweg. Vierzehn Teilstrecken zwischen 7 und 21 Kilometern beginnen und enden jeweils an einem Bahnhof. Ostalgie bekommt hier eine andere Farbe, denn die DDR ist auf dieser Strecke keine Kulisse, sondern Topografie.

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3.8

Der Tresor eröffnete 1991 im Tresorraum des Kaufhauses Wertheim und spielt seit 2007 im stillgelegten Heizkraftwerk an der Köpenicker Straße, samt eingebauter Original-Schließfächer. Ins Vault führt ein Tunnel von dreißig Metern, im Globus läuft House. Von allen Techno-Clubs in Berlin hat dieser die längste Detroit-Verbindung.

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3.8

Das Café Sibylle an der Karl-Marx-Allee 72 eröffnete im Oktober 1953 als Milchbar und wurde später nach der DDR-Frauenzeitschrift Sibylle benannt. Neben Kaffee und Kuchen gibt es hier eine kostenlose Dauerausstellung zur Nachkriegsmoderne in Ost und West. Das bekannteste Stück ist ein Ohr des Stalin-Denkmals, das bis 1961 in der Allee stand.

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3.7

Die Bösebrücke an der Bornholmer Straße war am Abend des 9. November 1989 der erste Grenzübergang, der sich öffnete, Stunden bevor anderswo die Schlagbäume hochgingen. Die 1916 eröffnete Stahlbrücke steht bis heute, und am östlichen Brückenkopf erinnert der Platz des 9. November 1989 mit Metallreliefs und einem Stück Vorfeldmauer an diese Nacht.

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3.6

Die Gethsemanekirche an der Stargarder Straße wurde 1893 in Anwesenheit des Kaiserpaars eingeweiht und war im Herbst 1989 das Zentrum der Ostberliner Oppositionsbewegung. Vor den Toren brannten Kerzen, drinnen hielten Tausende Mahnwache unter dem Motto Wachet und betet. Hier nahm die Friedliche Revolution in Berlin ihren Anfang.

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3.6

Die Karl-Marx-Allee zieht sich rund zwei Kilometer vom Frankfurter Tor bis zum Strausberger Platz und ist die größte erhaltene Prachtstraße der DDR. Hermann Henselmanns Zwillingstürme, die Arbeiterpaläste im sozialistischen Klassizismus und die Sechziger-Jahre-Bauten wie Kino International und Café Moskau stehen heute als Ensemble unter Denkmalschutz.

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Im Viktoriapark steht auf dem 66 Meter hohen Kreuzberg Schinkels gusseisernes Nationaldenkmal für die Befreiungskriege, eingeweiht 1821 und später auf einen acht Meter hohen Sockel gehoben. Von dessen Plattform geht der Blick über die Dächer Kreuzbergs bis in die Innenstadt. Der Aufstieg führt am 24 Meter hohen Wasserfall vorbei und kostet nichts.

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3.5

Auf rund 2.850 Quadratmetern im Regierungsviertel legte Ben Wagin 1990 das Parlament der Bäume auf dem ehemaligen Grenzstreifen an. Ein Karree aus 16 Bäumen pflanzten die Ministerpräsidenten der Länder, auf Granitplatten stehen die Namen von 258 Todesopfern des Grenzregimes. Unter den Berliner Mauer Orten ist das der grünste.

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Der erhaltene DDR-Grenzwachturm im Park Schlesischer Busch an der Puschkinallee in Berlin-Treptow.

Im Park Schlesischer Busch an der Puschkinallee steht der DDR Wachturm, keine einfache Beobachtungsstelle, sondern eine Führungsstelle: Von hier aus wurden 18 Wachtürme und die elektronischen Sicherungsanlagen dieses Grenzabschnitts gesteuert. Von 302 Türmen rund um West-Berlin sind drei geblieben. Unter den Berliner Mauer Orten ist das der authentischste.

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3.3

An der Zimmerstraße in Kreuzberg, rund 200 Meter vom ehemaligen Checkpoint Charlie, steht eine 2,60 Meter hohe Stahlstele von Karl Biedermann. Sie markiert die Stelle, an der der 18-jährige Peter Fechter am 17. August 1962 nach einem Fluchtversuch verblutete. Kein Berliner Mauer Ort macht das Grenzregime so unmittelbar greifbar.

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2.5

Hinter dem Osteingang des Reichstags hängen sieben weiße Holzkreuze im Ufergitter der Spree, aufgestellt 1971 vom Berliner Bürger-Verein. Sie nennen dreizehn Todesopfer der Berliner Mauer, von Günter Litfin bis Chris Gueffroy. Das Wasser gehörte damals zu Ost-Berlin, wer hier sprang, war sofort in DDR-Hoheitsgewässern.

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