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Top10 Berlin

Die besten Orte mit Ausblick in Berlin

50 Locations

Ein schöner Ausblick macht jeden Besuch besonders, und Berlin hat viele Orte, die ihn bieten. Ob von der Dachterrasse oder vom Turm, ein weiter Ausblick über die Stadt bleibt lange in Erinnerung. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte mit dem schönsten Ausblick.

Der Fernsehturm am Alexanderplatz, die Kuppel des Reichstags und Aussichtsplattformen wie der Panoramapunkt am Potsdamer Platz zeigen Berlin von oben. Rooftop-Bars und Restaurants bieten den Blick über Dächer und Spree bei einem Drink. Auch Parks auf Anhöhen und Türme alter Kirchen eröffnen weite Perspektiven. So zeigt sich die Stadt aus immer neuen Blickwinkeln.

Stöbere in den Orten unten, um den besten Ausblick in Berlin zu finden.

Der Teufelsberg im Grunewald ist mit 120,1 Metern die höchste Erhebung Berlins und besteht aus rund 26 Millionen Kubikmetern Kriegsschutt, etwa einem Drittel der Berliner Trümmer. Unter dem Schutt liegt der gesprengte Rohbau einer NS-Hochschule, oben stehen die Kuppeln der alten Abhörstation, und an den Hängen wird gerodelt.

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Foto: Berliner Müggelturm UG | Jürgen Engler

Der Berliner Müggelturm steht auf dem Kleinen Müggelberg in Köpenick, 126 Stufen führen auf die Plattform in rund 30 Metern Höhe. Von dort reicht der Blick über Müggelsee und Dahme, bei klarer Sicht bis zu 60 Kilometer weit. Für einen Herbstausflug in Berlin heißt das: Die gefärbten Wälder der Müggelberge liegen einem direkt zu Füßen.

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Die Oderbruchkippe im Volkspark Prenzlauer Berg ist ein Doppelberg aus etwa 15 Millionen Kubikmetern Schutt, vor allem vom zerstörten Alexanderplatz, und liegt fast vierzig Meter über dem Umland. Ihr höchster Punkt, das Pappelplateau, erreicht 90,9 Meter. Gerodelt wird am flacher auslaufenden Hang, oben wächst seit 2009 sogar Riesling.

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Der Rodelberg im Freizeitpark Lübars heißt offiziell Lübarser Höhe, misst 85,3 Meter und ist eine abgedeckte Mülldeponie, die die Reinickendorfer im Volksmund bis heute Müllberg nennen. Der Ski- und Rodelhang ist 300 Meter lang und mit Flutlicht ausgestattet - das macht ihn zu einer der wenigen beleuchteten Abfahrten der Stadt.

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Direkt neben dem Teufelsberg im Grunewald liegt der Drachenberg, ein 99 Meter hoher Trümmerberg mit baumfreiem Plateau, auf dem sich im Herbst Drachen aller Größen in den Wind legen. 280 Stufen führen von der Teufelsseechaussee hinauf, der Eintritt ist frei. Für Herbstaktivitäten in Berlin gilt hier: keine Äste in der Schnur und Blick bis zum Fernsehturm.

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Foto: dpa
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4.8

Mit 368 Metern ist der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz das höchste Bauwerk Deutschlands, seine Aussichtsetage liegt auf 203 Metern und der Aufzug braucht dorthin rund 40 Sekunden. Eine Etage höher dreht sich seit Juni 2025 das Restaurant Sphere unter der Regie von Tim Raue. Für einen Ausblick über Berlin ist das die zentralste Adresse der Stadt.

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4.7

Mit 368 Metern ist der Fernsehturm Berlin das höchste Bauwerk Deutschlands und von fast jedem Punkt der Innenstadt aus zu sehen. Die verglaste Aussichtsetage liegt auf 203 Metern, das Drehrestaurant Sphere von Tim Raue auf 207 Metern und dreht sich zweimal pro Stunde. Für Sehenswürdigkeiten der Superlative führt in Berlin kein Weg an diesem Turm vorbei.

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Foto: Thomas Schlorke
Foto: Thomas Schlorke
Foto: Thomas Schlorke
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4.7

Hoch über den Dächern von Tiergarten thront das Golvet auf dem achten Stock des Loeser-&-Wolff-Hauses an der Potsdamer Straße: Berlins bekanntestes Sterne-Restaurant mit Panoramablick verbindet präzise Küche auf Michelin-Niveau mit einem Rundumblick, der von der Philharmonie bis zum Reichstag reicht.

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4.7

Der Insulaner ist Berlins ältester Trümmerberg: 1946 bis 1951 aus rund 1,8 Millionen Kubikmetern Schutt aufgeschüttet, 78 Meter hoch und benannt nach einem Wettbewerb, an dem 180 Schöneberger Schulklassen teilnahmen. Der Nordhang zum Prellerweg ist rund 220 Meter lang, am Fuß liegt eine kleinere Bahn für Anfänger, und oben auf dem Gipfel steht eine Sternwarte.

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Blick aus dem GOLVET über den Potsdamer Platz am Abend
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4.7

Das GOLVET gehört zu den Gourmet-Restaurants in Berlin, die ihren Michelin-Stern seit 2017 ununterbrochen halten. Seit Februar 2026 kocht Nicholas Hahn hier kreative Menüs mit fünf oder sieben Gängen, in denen Gemüse gleichberechtigt neben Fisch und Fleisch steht. Dazu kommt ein Panoramablick über den Potsdamer Platz, von der Siegessäule bis zum Fernsehturm.

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4.6

Hoch über den Dächern Kreuzbergs thront das Solar Restaurant in der 16. und 17. Etage der Stresemannstraße, mit einem 270-Grad-Panorama über Tiergarten, Siegessäule und Berliner Skyline. Wer hier speist, bekommt moderne Küche mit Sharing-Konzept und einen der spektakulärsten Ausblicke, die Berlin zu bieten hat.

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Curry Wolf
Curry Wolf
Curry Wolf
Curry Wolf
Curry Wolf
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4.6

Gegenüber dem Adlon brutzelt Curry Wolf die Berliner Currywurst wahlweise mit oder ohne Darm, dazu gibt es doppelt frittierte Pommes und die hauseigene Chilisauce Opium. Als Geschenk für Männer geht die Wurst im Bügelverschlussglas über den Tresen, dazu ein eigener Currywurst-Gin und Gutscheine für ein Berliner Menü für zwei Personen.

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4.6

Der Hahneberg in Staaken ist halb Natur, halb Schutt: Ursprünglich 66 Meter hoch, wurde er nach dem Krieg mit Trümmer- und Bauschutt auf 87 Meter aufgestockt. In seinem Inneren steckt das versenkte Fort Hahneberg von 1888, auf 83 Metern steht eine Volkssternwarte, und rundherum liegen 37 Hektar Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet.

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Foto: dpa picture-alliance
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4.6

Der Reichstag am Platz der Republik ist seit 1999 wieder Sitz des Deutschen Bundestags und zählt jährlich weit über eine Million Gäste allein für Kuppel und Dachterrasse. Die Glaskuppel von Norman Foster misst 40 Meter im Durchmesser und besteht aus 800 Tonnen Stahl. Über zwei Spiralrampen geht es auf 40,7 Meter Höhe. Der Eintritt ist frei, die Anmeldung Pflicht.

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4.6

Direkt am Checkpoint Charlie steigt der Weltballon an einem Stahlseil auf 150 Meter über Berlin-Mitte, mit bis zu 30 Gästen in einer offenen Gondel und ohne Glasscheibe zwischen Blick und Stadt. Ein Aufstieg dauert rund 15 Minuten und kostet 32 Euro. Weil der Ballon nur bei passendem Wind startet, gehört eine Wind-Hotline zum Ticket.

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4.5

Der Kreuzberg im Viktoriapark ist mit 66 Metern die höchste innerstädtische Erhebung Berlins und ragt 32 Meter über das Urstromtal. Oben steht Schinkels gusseisernes Nationaldenkmal von 1821, an der Nordseite stürzt ein künstlicher Wasserfall 24 Meter in die Tiefe, und der Rodelhang mit seinen unterschiedlichen Steigungen liegt zur Methfesselstraße hin.

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Die Rodelbahn im Volkspark Friedrichshain liegt am Osthang des Kleinen Bunkerbergs, unter dem ein gesprengter Flakturm steckt. Wegen ihrer halsbrecherischen Abfahrt hieß sie früher Todesbahn; 2021 hat der Bezirk einen Teil terrassiert, seither ist sie kürzer und deutlich sicherer. Der große Nachbarberg trägt den Spitznamen Mont Klamott.

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Im Kollhoff Tower am Potsdamer Platz fährt der schnellste Aufzug Europas in rund 20 Sekunden auf die 24. Etage, wo in gut 100 Metern Höhe ein Rundumblick über die Innenstadt beginnt. Im Osten liegen Brandenburger Tor und Fernsehturm, im Westen Siegessäule und Funkturm. Mit 9 Euro Eintritt ist das einer der günstigsten Aussichtspunkte Berlins.

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Der Panoramapunkt sitzt in der 24. und 25. Etage des Kollhoff-Towers am Potsdamer Platz, rund 100 Meter über der Stadt. Von der Plattform aus liegen Brandenburger Tor, Reichstag und Fernsehturm in einer einzigen Blickachse. Als Hochzeitsort in Berlin hat er eine Besonderheit: Gefeiert wird auf einer offenen Sonnenterrasse.

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4.5

Der Potsdamer Platz an der Grenze von Tiergarten und Mitte lag nach dem Krieg fast fünfzig Jahre brach, weil die Mauer quer hindurchlief. Seit 1998 steht hier ein komplettes Quartier auf 68.000 Quadratmetern, durch das pro Tag rund 100.000 Menschen gehen. Der Panoramapunkt im Kollhoff-Tower bringt Gäste in etwa 20 Sekunden auf 100 Meter Höhe.

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Der Rodelberg im Volkspark Humboldthain ist nicht die Humboldthöhe, sondern der kleine Bunkerberg am Südrand des Parks, gewachsen über einem gesprengten Flakleitturm. Der große Nachbarberg trägt den erhaltenen Gefechtsturm mit Aussichtsplattform, Kletterwand und Fledermausquartier - und in Mitte sind Rodelbahnen offiziell gar nicht mehr ausgewiesen.

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4.4

Hugos Weinbar liegt im 14. Stock des InterContinental am Rand des Tiergartens, mit Blick über Siegessäule, Potsdamer Platz und Fernsehturm. Seit 1999 trägt das Haus ununterbrochen einen Michelin-Stern. Für einen Abend reicht hier ein Bar-Snack mit irischer Auster, Imperial-Kaviar und einem Glas Champagner blanc oder rosé für 49 Euro.

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