Gedenkstätte Berliner Mauer - Top 10 Deutsch-Deutsche Geschichte | Top10 Berlin
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Gedenkstätte Berliner Mauer

Wedding

© Foto: Anette Wolff | Stiftung Berliner Mauer

An der Bernauer Straße, zwischen den Berliner Stadtteilen Mitte und Wedding, liegt der zentrale Erinnerungsort der deutschen Teilung. Die Gedenkstätte Berliner Mauer macht greifbar, was Geschichtsbücher nur beschreiben können: wie eine Stadt über Nacht zerrissen wurde und was das für die Menschen bedeutete.

Was die Gedenkstätte Berliner Mauer so besonders macht

Wer deutsche Geschichte wirklich verstehen will, kommt an der Gedenkstätte Berliner Mauer nicht vorbei. Die große Außenausstellung auf dem ehemaligen Grenzstreifen umfasst vier thematische Stationen mit historischem Audio- und Bildmaterial, einem Besucherzentrum und einem Aussichtsturm. Das ist kein Museum im klassischen Sinn. Es ist ein begehbares Stück Geschichte.

Auf dem Gelände befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen Ende der 1980er Jahre vermittelt. Besonders beeindruckend, was wir besonders eindrücklich gefunden haben, ist das „Fenster des Gedenkens“: ein gerastertes Objekt aus rotbraunem Cortenstahl, das für jedes Todesopfer ein Fenster mit Namen, Geburts- und Todesdatum sowie einem Foto vorsieht. So bekommt deutsche Geschichte ein Gesicht.

Darüber hinaus zeigt die Gedenkstätte auch die Kapelle der Versöhnung, die dort steht, wo die DDR 1985 eine Kirche sprengte, um die Grenze zu sichern. Die Dauerausstellung „1961 | 1989. Die Berliner Mauer“ informiert über den Bau der Mauer, seine Hintergründe und seine Folgen. Thematische Führungen werden regelmäßig angeboten und sind sowohl für Geschichtsinteressierte als auch für Familien mit Kindern geeignet. Die Stiftung Berliner Mauer bietet ein breites Angebot an Aktivitäten speziell für Kinder und Familien zur Geschichte der deutschen Teilung, der Berliner Mauer und der Flucht aus der DDR.

Lage, Geschichte und was noch in der Nähe ist

37 Jahre nach dem Mauerbau, am 13. August 1998, eröffnete Berlin die Gedenkstätte an der Ecke Ackerstraße. Seitdem ist sie gewachsen: In der Bernauer Straße befindet sich das nationale Denkmal zur Erinnerung an die Teilung der Stadt und die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft, und um das Denkmal erstreckt sich auf 1,4 km Länge die Ausstellung im ehemaligen Grenzstreifen. Jährlich besuchen rund eine Million Menschen die Gedenkstätte. Das Dokumentationszentrum ist täglich bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenlos. In unmittelbarer Nähe liegt der S-Bahnhof Nordbahnhof, der selbst ein historischer Geisterbahnhof der Teilungszeit ist, sowie das Naturkundemuseum, das sich zu einem Abstecher anbietet.

Top10 Redaktion

Top10 Redaktion

Erfahrungsbericht vom 12.05.2026

Ticketpreise

Eintritt frei / Führungen 3,50-5 € / erm. 2,50-3 €

Museumsbesuch

1,5-3 h (Außen tgl. 8-22, Doku Di-So 10-18)

Parkplätze in der Umgebung

Keine eigenen, nur Behindertenparkplätze

ÖPNV

U8 Bernauer Str., S Nordbahnhof, Tram M10, Bus 247

Öffnungszeiten

  • Montag: Geschlossen
  • Dienstag: 10:00–18:00 Uhr
  • Mittwoch: 10:00–18:00 Uhr
  • Donnerstag: 10:00–18:00 Uhr
  • Freitag: 10:00–18:00 Uhr
  • Samstag: 10:00–18:00 Uhr
  • Sonntag: 10:00–18:00 Uhr

Anfahrt