





1907 wurde das Adlon für damals sagenhafte 20 Millionen Goldmark erbaut und wurde schnell zur Legende.
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Der Fall der Mauer 1989 veränderte Berlin und die Welt für immer. An vielen Orten lässt sich der Fall der Mauer heute nacherleben. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte rund um den Fall der Mauer.
Die Gedenkstätte an der Bernauer Straße, die East Side Gallery und der Checkpoint Charlie erzählen von Teilung, Grenze und der Nacht der Öffnung. Museen und Mahnmale dokumentieren die friedliche Revolution und die Wiedervereinigung. Der Mauerweg folgt dem einstigen Verlauf quer durch die Stadt. So bleibt die Erinnerung an diesen historischen Moment lebendig.
Stöbere in den Orten unten, um den Fall der Mauer in Berlin zu entdecken.






1907 wurde das Adlon für damals sagenhafte 20 Millionen Goldmark erbaut und wurde schnell zur Legende.







An der Bernauer Straße, zwischen den Berliner Stadtteilen Mitte und Wedding, liegt der zentrale Erinnerungsort der deutschen Teilung. Die Gedenkstätte Berliner Mauer macht greifbar, was Geschichtsbücher nur beschreiben können: wie eine Stadt über Nacht zerrissen wurde und was das für die Menschen bedeutete.




Wo einst Tränen flossen und Familien auseinandergerissen wurden, erzählt der Tränenpalast in Berlin-Mitte heute von der deutschen Teilung so nah und direkt, wie kaum ein anderer Ort in der Stadt. Die Ausstellung "GrenzErfahrungen" macht deutsch-deutsche Geschichte am historischen Grenzübergang Friedrichstraße greifbar.

An der Mühlenstraße in Friedrichshain wird Geschichte greifbar: Die East Side Gallery ist das längste noch erhaltene Stück der Berliner Mauer und zugleich die größte Open-Air-Galerie der Welt. Der Berliner Mauer & East Side Gallery Rundgang verbindet DDR-Geschichte, Mauerkunst und die bewegende Geschichte der deutschen Teilung auf 1,3 Kilometern direkt an der Spree.



Die Curry Baude in Berlin-Wedding ist eine der ältesten und bekanntesten Currywurstbuden der Stadt. Seit dem Mauerfall steht sie im denkmalgeschützten Eingang des Bahnhofs Gesundbrunnen und liefert Currywurst in Berlin nach einem streng gehüteten Familienrezept.





Wo stand die Berliner Mauer? Der Berliner Mauerweg macht Geschichte erfahrbar, zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad.






Am Checkpoint Charlie in Berlin-Mitte lässt Künstler Yadegar Asisi die deutsch-deutsche Teilung als monumentales 360°-Panorama wiederauferstehen. Das Kreuzberg der 1980er Jahre, der Todesstreifen, die Mauer — alles hautnah, alles in Lebensgröße.
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Das große Mauer Panorama des Künstlers Yadegar Asisi zeigt die Situation an der Berliner Mauer an einem fiktiven Herbsttag in den 1980er Jahren.





Das The Wall Museum East Side Gallery befindet sich direkt im Mühlenspeicher an der Spree in Berlin Friedrichshain und bietet einen tiefen Einblick in die Geschichte der deutschen Teilung. Mit über 100 Bildschirmen sowie spannenden Interviews erzählt diese Ausstellung die Ereignisse von 1961 bis zum Mauerfall auf eine moderne Weise.






Die Altberliner Hinterhöfe des Quartiers Schützenstraße in Berlin-Mitte sind beim Blick nach Oben ein besonders beliebtes Fotomotiv.






Das rasante Berlin Musical "Hinterm Horizont" im Stage Theater am Potsdamer Platz erzählt mit 20 legendären Udo Lindenberg Songs eine ost- westdeutsche Liebesgeschichte in Zeiten von Mauer und Stacheldraht.



Im Prenzlauer Berg, direkt am ehemaligen Mauerstreifen, liegt einer der ältesten Kinderbauernhöfe Berlins: Der Moritzhof verbindet Tierpflege, alte Handwerkskunst und echte Gemeinschaft auf einem Gelände, das seit 1990 Geschichte schreibt. Kostenlos, offen und ohne Anmeldung.


Wer die deutsch-deutsche Geschichte nicht nur im Buch lesen, sondern durch Berlin fahren will, steigt am besten in den gelben Doppeldeckerbus der City Circle Purple Tour. Die Route führt vom Alexanderplatz in Mitte durch Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg, entlang der ehemaligen Berliner Mauer, und macht so Geschichte erfahrbar.

Am Flutgraben in Kreuzberg, kurz vor dem Schlesischen Tor, liegt der Freischwimmer so nah am Wasser, dass man die Enten quaken hören kann. Holzmöbel, alte Lampen und ein ausgedehnter Außenbereich direkt am Kanal machen dieses Ausflugslokal zu einem der stimmungsvollsten Orte am Wasser in Berlin.

Wo stand die Berliner Mauer? Der Berliner Mauerweg macht Geschichte erfahrbar, zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad.

Am Bahnhof Friedrichstraße in Mitte steht ein Glas-Stahl-Pavillon, der mehr trägt als sein schlichtes Äußeres vermuten lässt. Der Tränenpalast war einst der Ort, an dem DDR-Bürger*innen ihre westlichen Besucher*innen weinend verabschiedeten. Heute ist er eines der bewegendsten Zeugnisse deutsch-deutscher Geschichte in Berlin.

Der Berliner Mauerweg beantwortet die häufig gestellte Frage, wo eigentlich die Berliner Mauer stand.





Das historische Weinhaus Huth wurde nach dem Mauerfall bekannt als "letztes Haus" am Potsdamer Platz. Heute ist es wieder Restaurant, Feinkostladen und Weinhandlung, betrieben von Lutter & Wegner.




Im Prenzlauer Berg, mitten im ehemaligen Backsteinensemble der Schultheiss-Brauerei, steckt eines der ehrlichsten Zeugnisse deutsch-deutscher Geschichte. Das Museum at the Kulturbrauerei zeigt, wie das Leben in der DDR wirklich war – zwischen Trabant, Datsche und SED-Propaganda. Kein Weichzeichner, keine Ostalgie.

Wo einst der Todesstreifen die Stadt in zwei Welten riss, liegt heute einer der bekanntesten Freiräume Prenzlauer Bergs. Der Mauerpark macht deutsch-deutsche Geschichte spürbar, ohne ein Museum zu sein, und zieht dabei Berliner*innen wie Besucher*innen aus aller Welt gleichermaßen an.