Georgische Restaurants
Die 10 besten georgischen Restaurants in Berlin
Geschmolzener Käse, der aus einem bootförmigen Brotlaib quillt, dazu ein Eigelb, das man daruntermischt: Chatschapuri Adscharuli ist für viele der erste Kontakt mit Georgiens Küche, und in Berlin gibt es davon einige richtig gute Adressen. Georgische Restaurants in Berlin reichen vom winzigen Familienladen mit vier Tischen auf dem Bürgersteig bis zum lauten, immer vollen Lokal mit Live-Musik. Dazwischen liegt eine ganze Welt: prall gefüllte Khinkali-Teigtaschen, mit Walnusspaste bestrichene Auberginen, Bohneneintopf im Tontopf und Bernsteinwein aus der Amphore. Wer georgisches Essen in Berlin sucht, findet würzige, herzhafte Gerichte, die man am besten teilt. Doch wo schmeckt die georgische Küche in Berlin wirklich am besten?
Für diese Liste mit den besten georgischen Restaurants in Berlin haben wir uns quer durch die Stadt probiert. In Mitte bringt das Kin Za an der Oranienburger Straße, das wohl meistbesprochene georgische Lokal der Stadt, Adscharuli-Chatschapuri und Badridschani auf den Tisch. In Prenzlauer Berg serviert das Tsomi am Kollwitzplatz saftige Khinkali, cremiges Käsebrot und zum Abschluss den Honigkuchen Medowik. Und in Kreuzberg brät gio's homemade food an der Dresdener Straße sein Schkmeruli in Knoblauchsahne, dazu frisch gebackenes Brot und ein paar Tische auf dem Gehweg. Welches ist dein Favorit?
Viktoria Tkachenko
Georgische Küche bedeutet für mich vor allem eins: Großzügigkeit. Für diese Liste habe ich darauf geachtet, wo die Khinkali von Hand gefaltet und nicht vorgefertigt werden, wo das Chatschapuri mit echtem Suluguni statt billigem Schmelzkäse gefüllt ist und wo man auch als Zweiertisch die ganze Bandbreite an Vorspeisen probieren kann. Herausgekommen sind zehn Orte quer durch Berlin, an denen sich das gemeinsame Bestellen und Teilen wirklich lohnt.

Georgische Küche mit Charakter: Das Kin Za in Berlin-Mitte, untergebracht im ehemaligen Ramones Museum an der Krausnickstraße, ist so viel mehr als ein Restaurant. Handgemachte Khinkali, frisch gebackenes Khachapuri und eine vollkommen selbst gebastelte Inneneinrichtung machen diesen Laden zu einer der eigenwilligsten Adressen der Stadt.

Im Skandinavischen Viertel in Prenzlauer Berg haben zwei Schwestern eine georgische Küche nach Berlin gebracht, die so warm und aufrichtig wirkt wie eine Supra zu Hause. Das daia steht für generationenerprobte Rezepte, rare Qvevri-Naturweine und den Geist echter georgischer Gastfreundschaft.

Das Tsomi im Kollwitzkiez in Prenzlauer Berg verbindet modernes, farbenfrohe Gestaltung mit traditioneller georgischer Küche. Der Name bedeutet auf Georgisch „Teig" – denn Brot hat in Georgien eine uralte Tradition und gehört zu jedem Gericht dazu. Wer Khinkali, Khachapuri und Naturweine aus dem Kaukasus sucht, ist hier goldrichtig.

Hausgemachte georgische Küche mitten in Kreuzberg, wenige Schritte vom Kottbusser Tor entfernt: Gio's steht für herzhaftes Soulfood ohne Schnörkel, mit Khinkali und Khachapuri, die nach Großmutterrezept schmecken und das auch sollen.

Am Hohenzollerndamm in Wilmersdorf steht das Genazvale für georgische Küche, wie sie traditioneller kaum sein könnte: rustikales Holzambiente, dampfende Khinkali und Schaschliks nach alten Rezepten. Wer Kaukasus-Küche in Berlin sucht, landet hier früher oder später.

Wer in Friedrichshain georgische Küche sucht, die sich nicht verstecken muss, ist in der Mainzer Straße richtig. Das Golden Fleece Friedrichshain steht für handgemachte Khinkali, knusprige Khachapuri aus dem Steinofen und georgische Weine, die man so in Berlin selten findet.

In Charlottenburg, nahe dem Amtsgerichtplatz, verbindet Sara & Gogi zwei der aromatisch reichsten Küchen des Nahen Ostens und des Kaukasus: Georgien und Israel. Das Resultat ist eine Speisekarte voller Walnüsse, Gewürze und Herzlichkeit, die Berlins Sehnsucht nach echter Tischkultur stillt.

In Schöneberg, an der Gustav-Müller-Straße, trägt ein Restaurant seinen Anspruch bereits im Namen: Stumari bedeutet auf Georgisch „Gast" – und genau so fühlt man sich hier. Authentische georgische Küche, warme Gastfreundschaft und eine Weinkarte voller Qvevri-Raritäten machen das Stumari zu einer der überzeugendsten Adressen für georgisches Essen in Berlin.

Am Hackeschen Markt in Mitte, direkt unter den S-Bahn-Bögen, serviert das Supra georgische Küche als Gesamterlebnis: Khachapuri, Khinkali und Naturweine aus dem Kaukasus treffen auf Folkloremusik und Tanz. Wer hier speist, sitzt nicht einfach beim Abendessen, sondern mittendrin in einem georgischen Festmahl.

In Charlottenburg, direkt an der Uhlandstraße, serviert das Saperavi georgische Küche, die keine Kompromisse macht: saftige Khinkali, dampfendes Khachapuri und eine Weinauswahl, die dem Namen des Lokals alle Ehre macht. Wer Tiflis nicht fliegen kann, findet hier eine überzeugende Alternative.







