Museumsinsel

Die Museumsinsel auf der Nordspitze der Spreeinsel in Berlin-Mitte gehört seit 1999 zum UNESCO-Welterbe und versammelt fünf historische Museumsbauten aus den Jahren 1830 bis 1930. Zu sehen sind die Büste der Nofretete, Antiken aus Griechenland und Rom sowie Malerei des 19. Jahrhunderts. Das Pergamonmuseum bleibt wegen der Sanierung bis 2027 geschlossen.
Die Museumsinsel in Berlin-Mitte: fünf Häuser auf der Spreeinsel
Die Museumsinsel liegt auf der Nordspitze der Spreeinsel, eingefasst von der Spree und dem Kupfergraben, der Besuchereingang befindet sich in der Bodestraße. Seit 1999 gehört das Ensemble zum UNESCO-Welterbe, gewürdigt als einzigartige Gruppe von Museumsbauten, an der sich die Entwicklung des modernen Museumsbaus über mehr als ein Jahrhundert ablesen lässt. Den Anfang machte das Alte Museum, das Karl Friedrich Schinkel entwarf und das 1830 eröffnete. Es folgten das Neue Museum von Friedrich August Stüler zwischen 1843 und 1855, die Alte Nationalgalerie zwischen 1867 und 1876, das Bode-Museum zwischen 1897 und 1904 sowie das Pergamonmuseum zwischen 1910 und 1930. Seit 2019 steht mit der James-Simon-Galerie ein eigenes Eingangsgebäude davor, das Kasse, Garderobe und Café aufnimmt und die Häuser unterirdisch erschließt. Rund um die Bauten werden derzeit die Außenanlagen neu gestaltet, und über den Kupfergraben entsteht mit dem Pergamonsteg ein zusätzlicher Zugang.
Sammlungen, Tickets und der Stand der Sanierung auf der Museumsinsel
Im Inneren verteilen sich Sammlungen aus mehreren Jahrtausenden auf die einzelnen Häuser. Das Neue Museum zeigt die Büste der Nofretete und das Ägyptische Museum, das Alte Museum die Antiken aus Griechenland und Rom, die Alte Nationalgalerie Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts, das Bode-Museum Skulpturen und byzantinische Kunst. Das Pergamonmuseum ist wegen der Grundsanierung vollständig geschlossen, der Nordflügel mit dem Pergamonaltar und der Sammlung des Museums für Islamische Kunst soll am 4. Juni 2027 wieder öffnen, der Südflügel bleibt deutlich länger zu. Geöffnet hat währenddessen das Pergamonmuseum. Das Panorama am gegenüberliegenden Ufer. Unter der Insel entsteht außerdem die Archäologische Promenade, die vier Häuser unterirdisch erschließen soll. In der Saison 2026 gab es auf dem Gelände eine Kolonnaden-Bar, seit September 2026 erzählt der Podcast Inselgespräche von der Arbeit hinter den Kulissen, und für Familien liegt ein eigenes Heft über die Museumsinsel bereit. Das Museumsinsel-Ticket für alle geöffneten Häuser kostet 24,00 Euro, ermäßigt 12,00 Euro, und wer noch keine 18 Jahre alt ist, kommt kostenlos hinein.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 28.10.2026
Preisniveau
Das Museumsinsel-Ticket für alle geöffneten Häuser kostet 24,00 Euro, ermäßigt 12,00 Euro.
Freier Eintritt
Kinder und Jugendliche haben bis zum 18. Geburtstag freien Eintritt. Das Gratis-Ticket gibt es an der Kasse oder online.
Sanierung
Das Pergamonmuseum ist vollständig geschlossen. Der Nordflügel mit dem Pergamonaltar soll am 4. Juni 2027 wieder öffnen, der Südflügel bleibt deutlich länger zu.
ÖPNV
U-Bahnhof Museumsinsel (U5), S-Bahnhof Hackescher Markt oder Friedrichstraße, Tram bis Am Kupfergraben.
Parkmöglichkeiten
Direkt an der Museumsinsel gibt es keine Parkplätze. Parkhäuser finden sich in der Karl-Liebknecht-Straße, an der Staatsoper und am Alexanderplatz, Behindertenparkplätze liegen Am Lustgarten.
Barrierefreiheit
Der Besuchereingang liegt in der Bodestraße. Die Staatlichen Museen stufen das Ensemble als eingeschränkt rollstuhlgeeignet ein.
Highlight
Die Büste der Nofretete im Neuen Museum.
Öffnungszeiten
- Öffnungszeiten der Museen: je nach Museum
Adresse
Bodestraße 1, 10178 Berlin, Deutschland
https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/museumsinsel-berlin/besuch-planen/kontakt/















