Museum der Unerhörten Dinge




In der Crellestraße in Schöneberg, zwischen zwei Hauseingängen, liegt eines der kuriosesten Museen Berlins: Das Museum der Unerhörten Dinge versammelt auf gerade einmal 20 Quadratmetern über 400 Objekte, denen Gründer Roland Albrecht erfundene oder reale Geschichten angeheftet hat. Fact und Fiction treffen sich hier auf engstem Raum.
Das Museum der Unerhörten Dinge: Wo Objekte zu Erzählungen werden
Das Museum versteht sich als Sammlung künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Gegenstände, die meist unbeachtet bleiben, aber Geschichten erzählen könnten. Museumsgründer Roland Albrecht hat zahlreiche Objekte, Schnickschnack und Allerlei zusammengetragen und dazu fantasievolle Geschichten ersonnen. Dabei gilt: Keine der zugeordneten Erzählungen beruht auf historischen oder wissenschaftlichen Beweisen. Genau das ist das Konzept.
Kuriose Exponate auf kleinstem Raum
Auf gerade einmal 20 Quadratmetern zeigt das Museum alle möglichen seltsamen Objekte. Darunter befinden sich naturhistorische Forschungsobjekte, ein Brief von Sigmund Freud oder die Haut eines japanischen Bonsai-Hirsches. Außerdem zeigt das Museum eine versteinerte Kartoffel, Flohsamen und Hamburgerspeck, dazu skurrile Exponate wie fossilierten Reis, Eicheloliven und weißen Rotwein. So wird aus einem einfachen Fernrohr etwa das Fernrohr, durch das Christoph Kolumbus angeblich zum ersten Mal Amerika erblickte.
Skurriles Museum in Schöneberg seit 25 Jahren
Die Sammlung wuchs über Jahrzehnte und ist seit dem Jahr 2000 in Berlin beheimatet, genauer gesagt im sprichwörtlichen Nirgendwo zwischen den Hauseingängen der Crellestraße 5 und 6. Zum 25-jährigen Bestehen nahm das Museum der Unerhörten Dinge im Sommer 2025 an der Langen Nacht der Museen teil. Die Exponate wechseln regelmäßig und werden von detaillierten, oft humorvollen und manchmal absurden Geschichten begleitet. Wer also kurz durchatmen und die Welt aus einem anderen Blickwinkel betrachten möchte, sollte vorbeischauen. Geöffnet ist das Museum mittwochs bis freitags von 15 bis 19 Uhr, Crellestraße 5 bis 6, 10827 Berlin.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 09.09.2026
Eintritt
Frei, um eine Spende wird gebeten.
Besonderheit
Zu jedem Objekt gehört eine erfundene, poetisch erzählte Geschichte.
Konzept
Alltägliche Objekte, zu denen erfundene, poetische Geschichten erzählt werden.
ÖPNV
S Julius-Leber-Brücke und U7 Kleistpark.
Lage
Schöneberg, in einem kleinen Ladenlokal in der Crellestraße.
Öffnungszeiten
- Montag: Geschlossen
- Dienstag: Geschlossen
- Mittwoch: 15:00–19:00 Uhr
- Donnerstag: 15:00–19:00 Uhr
- Freitag: 15:00–19:00 Uhr
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen














