Computerspielemuseum


Das Computerspielemuseum in Friedrichshain ist das erste seiner Art weltweit und nimmt Besucher*innen mit auf eine Reise durch sieben Jahrzehnte Gaming-Geschichte. Wer hier reingeht, drückt nicht nur auf Knöpfe, sondern begreift, wie Computerspiele unsere Kultur geformt haben.
Zocken, Staunen, Verstehen: Was das Computerspielemuseum so besonders macht
Von den über 300 Exponaten in der Ausstellung lassen sich mehr als 30 direkt spielen und ausprobieren. Das ist der entscheidende Unterschied zu anderen Museen in Berlin: Hier bleibt nichts hinter Glas. Besucher*innen können in eine Spielhalle im Stil der 1980er Jahre eintauchen oder ein Wohnzimmer aus den 1970er bis 1990er Jahren besuchen, ausgestattet mit originalen Arcade-Maschinen. Besonders bemerkenswert fanden wir die sogenannte PainStation. Das ist entweder mutig oder leicht masochistisch, aber definitiv unvergesslich.
Neben einer Einführung in die Kulturgeschichte des Spielens lässt sich die Entwicklung von Videospielen über die letzten 70 Jahre nachvollziehen. Zu den Highlights zählen der erste serienmäßig produzierte Arcade-Automat ComputerSpace von 1971 und die erste Videospielkonsole Odyssey von 1972. Außerdem läuft aktuell die Sonderausstellung „A Fantastic Failure“, die zeigt, wie Nokia Anfang der 2000er versuchte, mit dem N-Gage das Handy zur Spielkonsole zu machen, und grandios damit scheiterte. Das Museum richtet sich dabei an alle: Mit über 300 Exponaten geht es um Gaming-Kultur seit den frühen 1950er Jahren, das Museum soll auch jüngeren Besuchern*innen helfen, Medienkompetenz zu entwickeln.
Wo und seit wann: Fakten zum Museum in Berlin
Das Computerspielemuseum eröffnete 1997 in Berlin die weltweit erste ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur. Seit 2011 befindet sich die Dauerausstellung wieder in Friedrichshain, an der Karl-Marx-Allee. Das Gebäude selbst, das ehemalige Café Warschau, ist dabei schon ein Erlebnis für sich. Wer anschließend noch etwas Zeit hat: Die East Side Gallery liegt direkt südlich des Museums am Spreeufer und zeigt auf dem längsten erhaltenen Abschnitt des Berliner Mauer 101 Wandgemäldes. Der Alexanderplatz ist zudem nur fünf Minuten entfernt, erreichbar mit der U5 ab Weberwiese.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 15.05.2026
Ticketpreise
12 € / erm. 8 € / kl. Familie 18 € / gr. Familie 29 €
Museumsbesuch
2-3 h
Parkplätze in der Umgebung
Karl-Marx-Allee, Straßenparken teils kostenpflichtig
ÖPNV
U5 Weberwiese (200 m), Bus 240/347
Öffnungszeiten
- Montag: 10:00–20:00 Uhr
- Dienstag: 10:00–20:00 Uhr
- Mittwoch: 10:00–20:00 Uhr
- Donnerstag: 10:00–20:00 Uhr
- Freitag: 10:00–20:00 Uhr
- Samstag: 10:00–20:00 Uhr
- Sonntag: 10:00–20:00 Uhr














