Auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain steht ein kleiner Food Truck, in dem Bubble Waffles nach Hongkonger Art und Crêpes nach französischer Art aus selbst angesetztem Teig gebacken werden. Die Karte bleibt überschaubar, vegane Varianten sind möglich, und dazu gibt es Kaffeespezialitäten. Einen zweiten Wagen betreibt der Betrieb in Neukölln.
Die besten veganen Adressen in Berlin
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Vegan essen ist in Berlin längst zum Genuss geworden. Ob Burger, Bowl oder Kuchen, vegan schmeckt an vielen Orten. Diese Übersicht bündelt Berliner Adressen, die vegan überzeugen.
Berlin gilt als eine der vegansten Städte Europas, mit Restaurants, Cafés und Imbissen in Kreuzberg, Neukölln und Friedrichshain. Von veganem Streetfood über Fine Dining bis zu Bäckereien und Eisdielen reicht das Angebot. Auch Supermärkte und Läden führen rein pflanzliche Produkte. So findet jeder seine vegane Lieblingsadresse.
Stöbere in den Adressen unten, um vegan essen in Berlin zu finden.

Comcha an der Dresdener Straße ist ein Familienbetrieb und kocht nordvietnamesisch, komplett vegan. Der Name stammt von einem Rezept des Vaters, und jedes Gericht der Karte ist nach eigener Aussage eine Variation davon. Eine Pho Chay kostet 11,50 Euro, der Feuertopf Lau Chay 18 Euro pro Person. Alle Gerichte sind von A bis G nach Allergenen gekennzeichnet.

In der Revaler Straße in Friedrichshain steckt hinter dem Smart Kids - Family Play Café mehr als nur ein Kindercafé: Auf rund 300 Quadratmetern treffen Spiellabyrinth, Graffitiwand und Gastroküche aufeinander, während Eltern endlich mal durchatmen dürfen.

Frische Bowls mit türkisch-orientalischem Charakter, halal zertifiziert und zu kleinen Preisen: Das ReisLab Bowls in Kreuzberg, Reichenberger Straße, beweist, dass veganer Imbiss in Berlin weder teuer noch kompliziert sein muss.

Direkt neben dem Brandenburger Tor, am Pariser Platz in Berlin-Mitte, backt die Mama Trattoria ihre Steinofenpizzen aus Bio-Mehl mit klassisch italienischen Zutaten. Das Publikum ist international, die Küche bewusst nicht. Wer nach dem Sightseeing eine knusprige Pizza sucht, ist hier genau richtig.

Zwischen Rosenthaler Platz und dem Weinbergsweg hat sich das Daluma als Anlaufpunkt für pflanzliche Küche mit Anspruch etabliert. Kaltgepresste Säfte, vegane Bowls und Superfood-Frühstück treffen hier auf ein klares, reduziertes Raumkonzept, das irgendwo zwischen Saftbar, Café und Concept-Store liegt.

Vietnamesische Küche nach Originalrezepten, günstige Preise und ein farbenfrohes Ambiente mitten in Kreuzberg: Das Mama Cook an der Hedemannstraße ist eine verlässliche Adresse für alle, die in der Mittagspause mehr wollen als Durchschnitt.

Der Tiger Club in der Deitmerstraße ist eines der wenigen rein veganen Restaurants im Berliner Südwesten und kocht vietnamesisch, traditionell und mit eigenen Kreationen. Hinter dem Haus liegt ein Außenbereich, den der Betrieb selbst eine grüne Oase mitten in der Schlossstraße nennt. Gezahlt werden kann bar und mit Karte, letzteres ab fünfzehn Euro.


Im Herzen des silent green Kulturquartiers in Wedding serviert das Mars Küche & Bar täglich frisch gekochten Mittagstisch zu bemerkenswert fairen Preisen. Bio-Küche mit regionalem Fokus, ein lichtdurchfluteter Saal und der Blick auf den alten Friedhof Gerichtsstraße machen die Mittagspause hier zu etwas Besonderem.

In Friedenau backt das LuLa Deli & Grill sein Brot aus eigenem Sauerteig, kocht nach einer wöchentlich wechselnden Karte mit internationalen Einflüssen und setzt konsequent auf Bio-Zutaten. Direkt am Breslauer Platz ist daraus ein fester Treffpunkt im Kiez geworden.





Das AMRIT Potsdamer Platz an der Ebertstraße 14 ist das größte Haus der Familie Bans, die ihr erstes indisches Restaurant 1996 in Berlin eröffnet hat. Die Pergola-Terrasse lässt sich auch im Winter nutzen, drinnen finden Gruppen bis 200 Personen Platz. Unter den indischen Restaurants Berlins ist das die Adresse für große Runden zwischen Tiergarten und Kulturforum.







In Wedding, nahe der Müllerstraße, hat Stefanie Kietz das Familiencafé Zaunkönig eröffnet, weil ihr genau so ein Ort im Kiez fehlte. Hier spielen Kinder auf einem Indoor-Spielplatz, während Eltern bei Bio-Kaffee und hausgemachtem Kuchen durchatmen.

Seit 1995 kocht der Gugelhof an der Knaackstraße am Kollwitzplatz die Küche des Dreiländerecks: Flammkuchen aus dem Steinofen, Sundgauer Raclette und Choucroute garnie für 20 Euro. Für die Weihnachtsfeier in Prenzlauer Berg stehen ein separater Bereich für 20 bis 40 Personen und das gesamte Haus mit bis zu 100 Plätzen bereit.

Seit 2004 bringt Dolores California Burritos den San Francisco Mission-Style nach Berlin, mit Standorten in Mitte und Schöneberg. Wer mittags satt werden will, ohne viel auszugeben, ist hier goldrichtig: Cali-Mex-Küche zum kleinen Preis, frisch und ohne Schnickschnack.

Das Restaurantschiff Van Loon liegt an der Baerwaldbrücke im Urbanhafen und serviert sein Frühstücksbuffet für 21,50 Euro an Bord. Wer mag, bleibt nicht liegen: Dasselbe Buffet gibt es auch als Brunchfahrt, die über Landwehrkanal und Spree am Regierungsviertel, am Berliner Dom, an der Museumsinsel und an der East Side Gallery vorbeiführt.


Das Restaurant Jolesch in Kreuzberg verkauft seine Martinsgans über den hauseigenen Weinshop und liefert sie deutschlandweit. Die Liefer- und Abholtermine laufen vom 3. November bis zum 20. Dezember 2026, bestellt wird mit mindestens zwei Tagen Vorlauf. Ungewöhnlich ist, dass die Küche deutsche und polnische Freilandgans getrennt anbietet.

Das Gasthaus Renger-Patzsch an der Wartburgstraße in Schöneberg kocht deutsch-französisch mit elsässischem Einschlag und ist nach dem Fotografen Albert Renger-Patzsch benannt. Für die Weihnachtsfeier im Restaurant stehen 2026 zwei Menüs ab 44,50 Euro bereit, dazu ein separater Raum für 25 und ein Gastraum für bis zu 50 Gäste.

Direkt unter dem S-Bahnbogen am Warschauer Platz in Friedrichshain serviert Scheers Schnitzel seit 2010 knusprige Hausmannskost zu Preisen, die selbst Berliner noch überraschen. Wer günstig zu Mittag essen will, ohne auf Qualität zu verzichten, ist hier genau richtig.

Brunch O'Clock kocht an der Kurfürstenstraße in Schöneberg mit möglichst wenig Fett und Zucker, rund 400 Meter vom Nollendorfplatz entfernt. Auf der Karte stehen Smoothie-Bowls mit Açaí, eine eigene Keto-Abteilung und ein hausgemachter Masala Chai, vieles davon vegan oder glutenfrei. Für die Superfood-Suche in Berlin heißt das: Pancake Bouquet für 14,90 Euro.

Loveco Kreuzberg führt in der Körtestraße im Gräfekiez auf 130 Quadratmetern vegane Schuhe und Mode von über 70 Labels, darunter Veja, NAE, Novesta und Grand Step Shoes. Alles kommt ohne tierische Materialien, viele Artikel tragen GOTS-, Fair-Wear- oder Fairtrade-Siegel. Ein Hiking Bootie kostet 109 Euro, ein NAE-Stiefel 145 Euro.

Avesu ist ein rein veganer Schuhladen mit zwei Filialen in Berlin im Prenzlauer Berg und in Friedrichshain.





Auf der Kastanienallee in Prenzlauer Berg steckt hinter dem markanten, auf dem Kopf stehenden W-Logo eine indische Fusionsküche, die konsequent vegetarisch und vegan denkt. Das Naan kommt hier nicht als Beilage, sondern als Hauptdarsteller: frisch über offenem Feuer gebacken und belegt wie eine Pizza.



Jelänger Jelieber ist Café und Restaurant zugleich und liegt im Kaskelkiez in Lichtenberg, rund zwei Minuten vom S-Bahnhof Nöldnerplatz entfernt. Die Karte bleibt bewusst kurz, wechselt mit der Saison und setzt auf regionale Produkte, das Fleisch kommt vom Landhof Rahlf. Vom Martinstag an steht der Gänsebraten durchgehend bis zum Jahresende darauf.

TAKUMI NINE 1 an der Pappelallee war der erste Takumi-Standort in Berlin und kocht Ramen im Sapporo-Stil, mit kräftigen Brühen und Nudeln aus eigener Herstellung. Das Tori Shoyu Ramen kostet 15,00 Euro, die vegane Katsu-Schale 19,50 Euro. Unter den Suppenläden in Berlin ist das die Ramen-Adresse für Prenzlauer Berg. Die Karte bleibt bewusst kurz.





Die TAZ-Kantine im Erdgeschoss des taz-Neubaus an der Friedrichstraße in Kreuzberg ist seit 2005 Treffpunkt von Redaktion und Kiez. Mittags gibt es ein wechselndes Menü mit vielen veganen Gerichten ab 9,90 Euro, der Cappuccino kostet 3,60 Euro. Als Lesecafé in Berlin punktet sie mit der aktuellen taz auf dem Tisch und den taz Talks am Abend.
