
Der Lokschuppen hieß von 1994 bis 2024 Suicide Circus und liegt seit 2009 auf dem RAW-Gelände, der Eingang führt über die Warschauer Brücke. Es gibt einen Indoor-Floor und eine Open-Air-Fläche, das Programm machen Kollektive wie Formula 90 und GabberIndustries. Unter den Techno-Clubs in Berlin hat dieser die günstigsten Nächte im Angebot.
Lokschuppen: aus dem Suicide Circus wurde eine neue Adresse
Der Club öffnete 1994 als Suicide Circus in der Dircksenstraße, gegründet von Ralf Brendeler und benannt nach der Band Suicide. 1999 war damit Schluss, es folgten mehrere Standorte, seit 2009 liegt der Club auf dem RAW-Gelände mit Eingang über die Warschauer Brücke. 2024 bekam er einen neuen Namen: Lokschuppen Berlin. Der Rest blieb, wie er war, nämlich roher Hallencharakter, ein Indoor-Floor und eine Open-Air-Fläche, auf der im Sommer parallel gespielt wird. Die Betreibergesellschaft heißt bis heute Suicide Circus Berlin, und auch im Haus merkt man, dass hier nichts auf Hochglanz gebracht wurde. Das RAW-Gelände ringsum war einmal ein Reichsbahn-Ausbesserungswerk, und die Halle, in der der Club spielt, gehört zu diesem Bestand aus dem späten 19. Jahrhundert.
Kollektive, Fünf-Euro-Nächte und Chantal’s House of Shame
Das Programm machen zu einem großen Teil Kollektive: Formula 90, Pfandidos und GabberIndustries Berlin bringen Groove, Trance, Hardtechno, Hardcore und House ins Haus, auf den Line-ups standen DJ Rush, Ellen Allien, Brutalismus 3000 und MCR-T. Seit 2018 läuft hier Chantal’s House of Shame, eine der ältesten queeren Partyreihen der Stadt, sexpositiv und mit Drag-Performances. Dazu kommen eigene Reihen wie Phase:one, Obsidia, Goatball, Candyflip und Signals, deren Tickets fünf Euro kosten. Mit den Pool Series betreibt der Lokschuppen seit 2025 ein eigenes Aufnahmeformat, dessen DJ-Sets wöchentlich online gehen. Einlass ab 18 Jahren mit Ausweis, einen festen Dresscode gibt es nicht. An der Bar wird mit allen gängigen Karten außer American Express gezahlt, und für die Garderobe gibt es Schließfächer, die man per QR-Code bezahlt und mit einer vierstelligen PIN beliebig oft öffnet.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 25.09.2026
Preisniveau
Der Eintritt wechselt je Veranstaltung, die Reihe Signals kostet fünf Euro. An der Tür sind Tickets oft teurer als im Vorverkauf.
Einlass
Einlass gibt es ab 18 Jahren mit Ausweis, einen festen Dresscode gibt es nicht.
Zahlung
An der Bar werden alle gängigen Kredit- und Debitkarten außer American Express akzeptiert. Am Einlass hängt die Kartenzahlung von der Veranstaltung ab.
Garderobe
Die Schließfächer werden per QR-Code an der Schranktür bezahlt und mit einer vierstelligen PIN beliebig oft geöffnet. Mittlere Fächer sind für zwei Personen gedacht, große für drei.
ÖPNV
Der Bahnhof Warschauer Straße liegt direkt daneben, dazu halten die Straßenbahnlinien M10 und M13 sowie der Bus 347 in der Nähe.
Highlight
Seit 2018 läuft hier Chantal’s House of Shame, eine der ältesten queeren Partyreihen der Stadt. Mit den Pool Series betreibt der Club außerdem ein eigenes Aufnahmeformat.
Öffnungszeiten
- Montag: Geschlossen
- Dienstag: 21:00–05:00 Uhr
- Mittwoch: 23:00–05:00 Uhr
- Donnerstag: 23:00–06:00 Uhr
- Freitag: 23:00–09:00 Uhr
- Samstag: 23:00–09:00 Uhr
- Sonntag: 21:00–05:00 Uhr








