Indie Clubs in Berlin: Gitarren statt Technobeats
Berlin kann mehr als Techno. Wer Gitarrenmusik, Newcomerbands und lange Alternative-Nächte sucht, findet eine Szene, die sich über die ganze Stadt verteilt. Das Lido in Kreuzberg spielt seine Konzerte in einem umgebauten Kino aus den fünfziger Jahren, unter historischen Kronleuchtern. Der Schokoladen in Mitte bringt es auf rund 230 Konzerte im Jahr und hat seine moderaten Eintrittspreise sogar vertraglich abgesichert. Das Supamolly in Friedrichshain versteckt seinen Konzertkeller in einem Hinterhof und vergibt die Termine beim wöchentlichen Plenum in der Kneipe. Dazwischen liegen große Bühnen und winzige Räume, Partyreihen mit über dreißig Jahren Geschichte und Abende, an denen noch niemand die Band kennt. Welche Bühne würdet ihr als Nächstes ansteuern?