Bode-Museum - Top 10 Museen der Superlative | Top10 Berlin
Das perfekte Berlin-Erlebnis:
Jetzt Top10 Experience Box verschenken!
Top10 Berlin

Bode-Museum

Mitte

© Foto: Top10 Berlin

Das Bode-Museum thront wie ein Wasserschloss an der Nordspitze der Museumsinsel in Berlin-Mitte und beherbergt eine der größten Skulpturensammlungen weltweit. Neobarocke Architektur trifft auf rund 500.000 Münzen, byzantinische Kunst und Meisterwerke von Donatello bis Canova. Ein Museum in Berlin, das in seiner Tiefe kaum zu überbieten ist.

Skulpturen, Byzantinische Kunst und eine metallische Chronik der Menschheit

Das Bode-Museum ist eines der bemerkenswertesten Museen in Berlin. Unter seinem Dach vereint es die Skulpturensammlung, das Museum für Byzantinische Kunst und das Münzkabinett. Dazu kommen Gemälde der Gemäldegalerie, die gemeinsam mit den Skulpturen präsentiert werden. Dabei entsteht ein Dialog zwischen den Kunstformen, den wir so an kaum einem anderen Ort erlebt haben.

Die Skulpturensammlung gilt als eine der größten und bedeutendsten weltweit und zeigt meisterhafte Werke von der Antike bis zum Barock. Zu sehen sind Arbeiten von Donatello, Tilman Riemenschneider und Antonio Canova. Besonders beeindruckend fanden wir die „Tänzerin“ von Canova sowie die „Pazzi-Madonna“ von Donatello aus dem Jahr 1420. Im Museum für Byzantinische Kunst entdeckte man außerdem exquisite Kunstwerke aus dem Mittelmeerraum, darunter antike Sarkophage, Mosaikikonen und filigrane Elfenbeinschnitzereien.

Das Münzkabinett zählt zu den größten numismatischen Sammlungen der Welt. Die Bandbreite reicht vom Beginn der Münzprägung im 7. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart. Mit rund 500.000 Objekten ist die Sammlung ein einzigartiges Archiv für die Geschichtsforschung. Was uns dabei besonders faszinierte: Man liest hier die Geschichte der Menschheit in Metall.

Das Museum ist sowohl für Kunstliebhaber*innen als auch für Kulturinteressierte jeden Alters geeignet. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben übrigens freien Eintritt. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, findet darüber hinaus ein breites Angebot für Forscher*innen und Expert*innen.

Ein Museum mit über 120 Jahren Geschichte in Berlin-Mitte

Das Bode-Museum wurde zwischen 1898 und 1904 durch Ernst Eberhard von Ihne als Kaiser-Friedrich-Museum gegründet. Ursprünglich als Kaiser-Friedrich-Museum erbaut, wurde es 1956 zu Ehren seines geistigen Schöpfers, Wilhelm von Bode, umbenannt. Nach einer Schließung wegen Sanierungsarbeiten wurde das Museum schließlich am 18. Oktober 2006 nach einer Generalrestaurierung für 156 Millionen Euro wiedereröffnet.

Das Bode-Museum liegt malerisch auf der Nordseite der Museumsinsel. Die Museumsinsel ist ein einzigartiges Ensemble aus fünf Museen im Herzen Berlins und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wer das Museum besucht, passiert auf dem Weg dorthin die Monbijoubrücke, von der aus sich einer der schönsten Blicke auf den Bau ergibt. Ganz in der Nähe befinden sich der Berliner Dom sowie die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße, was den Besuch zu einem echten Streifzug durch die Berliner Geschichte macht.

Top10 Redaktion

Top10 Redaktion

Erfahrungsbericht vom 12.05.2026

Ticketpreise

14 € / erm. 7 € / Museumsinsel-Tagesticket 24 € (erm. 12 €) / unter 18 frei

Museumsbesuch

ca. 1,5-3 Stunden

Parkplätze in der Umgebung

Keine Parkplätze direkt auf der Museumsinsel (identische Situation wie Neues Museum). Nahegelegene Parkhäuser kostenpflichtig (~3 Euro/h, ~18 Euro/24 h). Straßenparken in Berlin-Mitte ca. 4 Euro/h, Zeitlimit 2-3 h. Keine kostenfreien Parkplätze.

ÖPNV

U/S Friedrichstraße, S Oranienburger Straße, S Hackescher Markt, Tram M1/M12 Am Kupfergraben.

Öffnungszeiten

  • Montag: Geschlossen
  • Dienstag: 10:00–17:00 Uhr
  • Mittwoch: 10:00–17:00 Uhr
  • Donnerstag: 10:00–17:00 Uhr
  • Freitag: 10:00–17:00 Uhr
  • Samstag: 10:00–18:00 Uhr
  • Sonntag: 10:00–18:00 Uhr

Anfahrt