Secret Tours Berlin

Secret Tours Berlin startet am Hackeschen Markt und führt zwei Stunden lang durch die Höfe der Spandauer Vorstadt, von den acht Hackeschen Höfen von 1906 über die Rosenhöfe bis zur Blindenwerkstatt Otto Weidt. Für 20 Euro zeigt diese besondere Stadtführung in Berlin ein Viertel, das man von der Straße aus komplett übersieht.
Secret Tours Berlin: Rundgang durch die versteckten Hinterhöfe der Spandauer Vorstadt
Treffpunkt ist das Eckhaus Hackescher Markt 4 in Mitte, vor dem Eingang des Geschäfts I love Berlin, eine Gehminute von der S-Bahnstation entfernt. Von dort führt Secret Tours Berlin in zwei Stunden durch die Spandauer Vorstadt, das Viertel zwischen Hackeschem Markt, Spree, Karl-Liebknecht-Straße, Torstraße und Oranienburger Straße. Es gehört zu den ältesten Teilen der Stadt, lag einst vor den Stadttoren, galt lange als Armenviertel und steht heute als Bauensemble unter Denkmalschutz. Die Tour ist größtenteils barrierefrei und endet an der Oranienburger Straße auf Höhe der Tucholskystraße. Mehr als 15 Personen kommen nicht in eine Gruppe, größere Runden laufen als Privattour. Große Hunde dürfen nicht mit, und weil fast die gesamte Strecke im Freien und über Innenhöfe führt, sind wettergerechte Kleidung und bequeme Schuhe zu empfehlen. Die Höfe sind bewohnt, deshalb bleibt die Gruppe leise und hält sich an die Durchgänge.
Von den Hackeschen Höfen bis zur Blindenwerkstatt Otto Weidt
Die Hackeschen Höfe von 1906 sind der erste Halt und gleichzeitig die größte geschlossene Hofanlage Europas. Acht Höfe reihen sich hintereinander, teils mit bunt gekachelten Jugendstilfassaden, und sie waren als Beispiel für modernes, gesünderes Wohnen und Arbeiten gedacht. Danach geht es weiter zum Haus Schwarzenberg, zu den Rosenhöfen, den Sophie-Gips-Höfen und den Heckmann Höfen, die alle ihren eigenen Charakter haben. Zur Route gehören außerdem der Alte Jüdische Friedhof und die Blindenwerkstatt Otto Weidt. An der Oranienburger Straße steht die Neue Synagoge mit ihrer über 50 Meter hohen, golden gerippten Kuppel, die im September 1866 zu Rosch ha-Schana eingeweiht wurde und mit mehr als 3.000 Sitzplätzen bis zum Zweiten Weltkrieg die größte Synagoge Deutschlands war. Unterwegs erklärt der Guide auch, was es mit der sogenannten Toleranzgasse auf sich hat. Die öffentliche Tour kostet 20 Euro pro Person und lässt sich bis 24 Stunden vorher kostenlos stornieren. Geführt wird auf Deutsch, auf Anfrage auch auf Englisch.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 20.10.2026
Treffpunkt
Hackescher Markt 4 in Mitte, vor dem Eingang des Geschäfts I love Berlin.
ÖPNV
S-Bahnhof Hackescher Markt, eine Gehminute entfernt. Vom Alexanderplatz sind es zehn Gehminuten.
Preisniveau
20 Euro pro Person für die öffentliche Tour, Privattouren auf Anfrage.
Dauer
Zwei Stunden, Ende an der Oranienburger Straße auf Höhe der Tucholskystraße.
Sprachen
Deutsch, auf Anfrage auch Englisch.
Buchung
Direkt beim Veranstalter, kostenlose Stornierung bis 24 Stunden vorher. Maximal 15 Personen pro Gruppe.
Barrierefreiheit
Die Tour ist größtenteils barrierefrei. Große Hunde dürfen nicht mitkommen.
Öffnungszeiten
- Montag: 09:00–18:00 Uhr
- Dienstag: 09:00–18:00 Uhr
- Mittwoch: 09:00–18:00 Uhr
- Donnerstag: 09:00–18:00 Uhr
- Freitag: 09:00–18:00 Uhr
- Samstag: 09:00–15:00 Uhr
- Sonntag: 09:00–15:00 Uhr















