Das Pfefferhaus


Deutschlands erstes Chili-Fachgeschäft hat 2007 in Hannover aufgemacht, seit 2009 gibt es Das Pfefferhaus auch in Berlin und seit 2017 am Boxhagener Platz. Die Chili-Saucen sind nach Schärfegraden sortiert, dazu kommen 119 Gewürzartikel und eine Mexiko-Abteilung. Beim Pfeffer reicht die Auswahl von Tellicherry über Andaliman bis Voatsiperifery.
Das Pfefferhaus in Friedrichshain: Deutschlands ältestes Chili-Fachgeschäft
Das Ladengeschäft liegt in der Niederbarnimstraße 11, wenige Schritte vom Boxhagener Platz entfernt, und lässt sich gut in einen Spaziergang durch Friedrichshain einbauen. Angefangen hat die Geschichte allerdings ganz woanders. Gründer Dennis Degener kam über das Sambal seiner indonesischen Großmutter zur Schärfe, eröffnete 2007 in Hannover das erste Chili-Fachgeschäft Deutschlands und brachte das Pfefferhaus 2009 nach Berlin, zunächst an den Alexanderplatz. Seit 2017 steht der Laden in Friedrichshain, geführt von Felix Eichholtz, der 2008 ins Unternehmen eingestiegen ist.
Wer hereinkommt, steht vor Regalen voller Chili-Saucen, die nach Schärfegraden sortiert sind, von der milden Stufe eins bis zu den Extrakten jenseits der Zehn. Dazu kommen BBQ-Saucen, Sambal, Rubs und Marinaden, frische und getrocknete Chilischoten von Naga Jolokia über Trinidad Scorpion bis Smokey Reaper sowie Saatgut und Zubehör für den eigenen Anbau auf dem Balkon.
Exotische Gewürze, Pfefferraritäten und mexikanische Zutaten
Neben der Schärfe führt Das Pfefferhaus eine eigene Gewürzabteilung mit rund 119 Artikeln. Besonders ausführlich fällt das Pfefferregal aus: Tellicherry, Kubebenpfeffer, Szechuanpfeffer, Andaliman, Lampong, tasmanischer Pfeffer und Voatsiperifery aus Madagaskar stehen nebeneinander, dazu aromatisierte Varianten wie Orangen-, Schokoladen- und Whiskypfeffer sowie zwei Hausmischungen. Siebzig Gramm ganzer Tellicherry-Pfeffer kosten 3,95 Euro, zwanzig Gramm tasmanischer Pfeffer 8,95 Euro.
Die zweite Spezialität ist Mexiko. Rund 58 Artikel reichen von Salsa Valentina, Tapatio und Cholula über El Yucateco und Herdez Chipotle in Adobo bis zu Achiote-Paste, Tomatillos, Mais-Tortillas und der Würzmischung Tajin. Seit 2014 produziert das Unternehmen außerdem in eigener Manufaktur, darunter Klassiker wie Stinger, Habanero BBQ und Papa Rudy BBQ sowie Ketchup und Senf aus eigener Herstellung. Zur Erinnerung an die Großmutter des Gründers gehört Susannas Sambal bis heute zum Sortiment. Über den Laden hinaus beliefert die Manufaktur Gastronomie und Handel mit eigens entwickelten Saucen, und seit 2014 veranstaltet das Unternehmen ein eigenes Chili- und Barbecue-Festival. Auf dem Schillermarkt am Herrfurthplatz in Neukölln ist zusätzlich ein Stand vertreten, an dem sich das Sortiment probieren lässt.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 28.10.2026
Preisniveau
Siebzig Gramm ganzer Tellicherry-Pfeffer kosten 3,95 Euro, zwanzig Gramm tasmanischer Pfeffer 8,95 Euro.
ÖPNV
Die Tram 21 hält an der Niederbarnimstraße, rund 70 Meter entfernt. Zum U-Bahnhof Frankfurter Tor sind es etwa 380 Meter.
Parkmöglichkeiten
Parkzone 50 Ostkreuz-Kiez, 4,00 Euro je Stunde. Parkschein am Automaten oder per App.
Highlight
Ältestes Chili-Fachgeschäft Deutschlands mit eigener Saucen-Manufaktur seit 2014.
Sortiment
Chili-Saucen nach Schärfegraden sortiert, 119 Gewürzartikel und rund 58 mexikanische Produkte.
Marktstand
Zusätzlich mit einem Stand auf dem Schillermarkt am Herrfurthplatz in Neukölln vertreten.
Öffnungszeiten
- Montag: 12:00–20:00 Uhr
- Dienstag: 12:00–20:00 Uhr
- Mittwoch: 12:00–20:00 Uhr
- Donnerstag: 12:00–20:00 Uhr
- Freitag: 12:00–20:00 Uhr
- Samstag: 11:00–20:00 Uhr
- Sonntag: Geschlossen





