S-Bahnhof Ostkreuz - Top 10 Fotospots | Top10 Berlin
Das perfekte Berlin-Erlebnis:
Jetzt Top10 Experience Box verschenken!
Top10 Berlin

S-Bahnhof Ostkreuz

Friedrichshain-Kreuzberg

© Foto: Top10 Berlin

Der S-Bahnhof Ostkreuz ist einer der ungewöhnlichsten Fotospots Berlins: Hier kreuzt die Ringbahn auf einer eigenen Halle aus Glas und Stahl die Gleise von Stadt- und Ostbahn. Dazu kommt der denkmalgeschützte Wasserturm von 1912 mit violett glasierten Klinkern. Der Bahnhof ist frei zugänglich, Stative sind dort allerdings nicht erlaubt.

Der S-Bahnhof Ostkreuz als Fotospot zwischen zwei Gleisebenen

Schon 1871 kreuzten sich hier Ringbahn, Schlesische Bahn und Ostbahn, 1882 ging der Bahnhof als Stralau-Rummelsburg in Betrieb, und seit 1933 heißt er Ostkreuz. Heute ist er der meistgenutzte Umsteigebahnhof der Berliner Eisenbahn mit rund 250.000 Reisenden am Tag und über 1.500 Zughalten. Das Grundmotiv ist die Kreuzung zweier Ebenen: Die Ringbahn liegt oben, Stadtbahn und Ostbahn unten, und vom Bahnsteig der Ringbahn blickt man direkt auf den Verkehr darunter. Diese Konstellation entstand beim Umbau, der von 2006 bis Dezember 2018 bei laufendem Betrieb lief, rund 411 Millionen Euro kostete und zwölf Aufzüge sowie 17 Rolltreppen brachte; verantwortlich waren GBP Architekten. Seit April 2012 überspannt die hangarartige Ringbahnhalle aus Glas und Stahl die unteren Gleise. Auch die Fußgängerbrücke und das Empfangsgebäude sind Neubauten, die sich an historischen Vorbildern orientieren. Neben den S-Bahn-Linien halten hier auch Regionalzüge und der Flughafenexpress.

Fotospot Ostkreuz: Wasserturm, Ringbahnhalle und Blick auf die Gleise

Das zweite große Motiv steht unmittelbar daneben im Bahngelände. Der Wasserturm entstand zwischen 1909 und 1912 nach einem Entwurf von Karl Cornelius für die Königliche Eisenbahndirektion Berlin. Schaft und Haube sind mit violett glasierten Klinkern verkleidet, die Spitze besteht aus Kupfer, und die Haubenform zitiert eine Pickelhaube. Innen führen gewendelte Eisentreppen über sieben Galerien bis zum Tankboden. Seit Januar 1978 steht der Turm in der Berliner Denkmalliste, bis Mitte der 1980er Jahre war er in Betrieb, 2006 wurde er saniert. Seit 2015 ist er in Privatbesitz und von innen nicht zugänglich, er taugt also allein als Außenmotiv. Erhalten sind außerdem das Gleichrichterwerk am Markgrafendamm von Richard Brademann sowie die beiden Beamtenwohnhäuser von 1900 und 1910. Rund um den nordöstlichen Vorplatz Richtung Victoriakiez wird derzeit noch gebaut, Beleuchtung, Bänke und Baumpflanzungen fehlen dort bislang. Für Aufnahmen im Bahnhof gilt die Hausordnung der Deutschen Bahn: Stative sind untersagt, gewerbliche Foto- und Filmaufnahmen brauchen die Zustimmung des Bahnhofsmanagements.

Top10 Redaktion

Top10 Redaktion

Erfahrungsbericht vom 20.10.2026

Eintritt

Kostenlos, der Bahnhof ist frei zugänglich

Zugang

Der Wasserturm ist in Privatbesitz und von innen nicht zugänglich

ÖPNV

S3, S5, S7, S75, S8, S85, S41 und S42 sowie Bus M43, 194, 347 und N94, Tarifbereich A

Regionalverkehr

RE1, RE2, RE7, RB12, RB14, RB25 und RB26 sowie der Flughafenexpress zum BER im 30-Minuten-Takt

Fotoregeln

Private Aufnahmen frei, Stative sind nach der Hausordnung untersagt, gewerbliche Aufnahmen nur mit Zustimmung des Bahnhofsmanagements

Drohnen

Nicht erlaubt

Highlight

Blick vom Ringbahnsteig in der Glashalle hinunter auf die Gleise der unteren Ebene

Aktuell

Der nordöstliche Vorplatz Richtung Victoriakiez ist noch Baustelle

Öffnungszeiten

    Adresse

    Sonntagstraße 37, 10245 Berlin, Deutschland

    https://www.bahnhof.de/id/4809

    Anfahrt