HABEL am Reichstag



Das Weinhaus geht auf 1779 zurück und war ab 1824 Königlicher Hoflieferant, heute liegt es in der Luisenstraße hinter dem Reichstag. Gefeiert wird im Weinbogen, einem ganzen Bogen der Stadtbahn für 130 Gäste, im Weinhandel zwischen Weinfässern oder in zwei Kellerseparees ab acht Personen. Über 100 ausgewählte Weine stehen bereit.
HABEL am Reichstag: Geburtstag feiern in der Probierstube Preußens
Das Weinhaus geht auf das Jahr 1779 zurück, als die Gebrüder Habel Unter den Linden ihr Geschäft eröffneten. Johann Simon Habel war gelernter Bierbrauer und 42 Jahre lang Kellermeister des Königs, 1824 bekam das Haus das Prädikat Königlicher Hoflieferant. Nach dem Mauerfall kehrte der Betrieb in der achten Generation in die Nähe der Gründungsadresse zurück, in die Luisenstraße hinter dem Reichstag.
Die Räume sind der eigentliche Grund, hier zu feiern. Der Weinbogen liegt in einem ganzen Bogen der Stadtbahn, mit Holzbänken, eigener Bar und separatem Eingang, und fasst bis zu 130 Gäste. Der Weinhandel nebenan bietet 90 Plätze zwischen Steinregalen und Weinfässern, ebenfalls mit eigener Bar und eigenem Zugang. Im Weinkeller liegen zwei Separees für acht und für sechzehn Gäste, mit Vorraum sind es bis zu 40.
Weinkarte, Küche und der stillste Hof in Mitte
Dazu kommen der Altbausaal von Restaurant und Weinbar mit 60 Sitzplätzen und hohen Decken sowie der Weingarten, ein begrünter Innenhof mit 50 Sitzplätzen, der für Empfänge im Stehen mehr Gäste aufnimmt. Veranstaltungen nimmt das Haus an allen Wochentagen an, auch für geschlossene Gesellschaften. Wer mag, bucht statt eines reinen Menüs einen der Dinner-Krimis, bei denen zwischen den Gängen Theater gespielt wird.
Im Keller liegen über 100 ausgewählte Weine, deutsche Gewächse ebenso wie Flaschen aus Italien, Frankreich, Spanien und der Türkei; offene Weine beginnen bei 5,40 Euro für 0,1 Liter, der hauseigene Riesling-Sekt in Flaschengärung kostet 7 Euro das Glas. Gekocht wird regional: Rindfleisch aus Rummelsburg, das zwei bis vier Wochen am Knochen reift, Fisch von den Müritzfischern. Das Menü kostet 51 Euro für drei Gänge und 62,50 Euro für vier, das Kalbsschnitzel 33,50 Euro, der Tafelspitz 32,50 Euro, das Mittagsmenü 21 Euro für zwei Gänge. Der Bahnhof Friedrichstraße liegt wenige Schritte entfernt.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 23.09.2026
Preisniveau
Menü 51,00 Euro für drei und 62,50 Euro für vier Gänge, Kalbsschnitzel 33,50 Euro, Tafelspitz 32,50 Euro, Mittagsmenü 21,00 Euro für zwei Gänge, offener Wein ab 5,40 Euro.
Räume
Weinbogen bis 130 Gäste, Weinhandel 90 Plätze, Restaurant und Weinbar 60 Plätze, Weingarten 50 Plätze, zwei Kellerseparees für 8 und 16 Personen.
Veranstaltungen
Geschlossene Gesellschaften an allen Wochentagen, auf Wunsch mit Dinner-Krimi zwischen den Gängen.
Highlight
Weinhaus seit 1779, ab 1824 Königlicher Hoflieferant. Der Weinbogen liegt in einem ganzen Bogen der Stadtbahn, mit eigener Bar und separatem Eingang.
Weinkarte
Über 100 ausgewählte Weine aus Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien und der Türkei, auch zum Mitnehmen im Weinhandel.
Küche
Regional: Rindfleisch aus Rummelsburg mit zwei bis vier Wochen Reifung am Knochen, Fisch von den Müritzfischern.
ÖPNV
Bahnhof Friedrichstraße mit S-Bahn, U6 und Regionalverkehr, wenige Schritte entfernt.
Parkmöglichkeiten
Keine eigenen Stellplätze, rundherum bewirtschaftete Parkzone in Mitte.
Öffnungszeiten
- Montag: 07:00–23:00 Uhr
- Dienstag: 07:00–23:00 Uhr
- Mittwoch: 07:00–23:00 Uhr
- Donnerstag: 07:00–23:00 Uhr
- Freitag: 07:00–23:00 Uhr
- Samstag: 07:00–11:00 Uhr
- Sonntag: 07:00–11:30 Uhr

















