



Das Wahrhaft Nahrhaft in Friedrichshain ist Berlins gemütlichster Gegenentwurf zur Hochglanz-Gastro: ein Deli-Café an der Revaler Straße, das mit täglich frisch gebackenen Bagels, hausgemachtem Kuchen und viktorianischem Flohmarkt-Charme überzeugt.
208 Locations - Seite 7
Das Frühstück ist in Berlin fast schon ein Kult, besonders am Wochenende. Ob herzhaft, süß oder ausgiebig, ein gutes Frühstück macht den perfekten Start in den Tag. Diese Übersicht bündelt Berliner Adressen rund ums Frühstück.
Cafés in Neukölln, Prenzlauer Berg und Kreuzberg servieren Frühstück oft bis in den Nachmittag, von Eggs Benedict über Shakshuka bis zu üppigen Frühstücksplatten. Viele setzen auf regionale und biologische Zutaten, dazu guten Kaffee und frisches Gebäck. Am Wochenende ist Reservierung oft ratsam. So wird das Frühstück zum entspannten Ritual.
Stöbere in den Adressen unten, um zum Frühstück in Berlin das Passende zu finden.




Das Wahrhaft Nahrhaft in Friedrichshain ist Berlins gemütlichster Gegenentwurf zur Hochglanz-Gastro: ein Deli-Café an der Revaler Straße, das mit täglich frisch gebackenen Bagels, hausgemachtem Kuchen und viktorianischem Flohmarkt-Charme überzeugt.







Das Carte Blanche im Hotel Das Stue am Tiergarten deckt sein Frühstücksbuffet für 45 Euro pro Person auf, mit Waffelstation, frischen Smoothies, Matcha und Crémant. Gegessen wird in einer französischen Brasserie im Erdgeschoss einer denkmalgeschützten früheren Botschaft, deren Innenhofterrasse direkt an den Zoo grenzt.

An der Kopenhagener Straße in Prenzlauer Berg führt der Neapolitaner Salvatore Sigismondo eine Salumeria, wie man sie in Berlin selten findet. Wurst- und Käsespezialitäten, täglich wechselnde Pasta und neapolitanischer Caffè machen den kleinen Laden zu einem Stück Italien im Kiez.


Direkt an der Tiergartenschleuse im Charlottenburg, wo die Ausflugsboote am Landwehrkanal vorbeiziehen, liegt einer der bekanntesten Biergärten Berlins. Der Schleusenkrug verbindet Biergartenkultur mit echtem Wasserblick, solidem Grillsortiment und einer Geschichte, die bis in die Nachkriegszeit reicht.

Türkisches Frühstück, wie es sein soll: Das Meyan in der Schöneberger Goltzstraße ist ein mediterranes Feinkostcafé, das mit hausgemachten Pasten, Menemen aus der Kupferpfanne und warmem Kiez-Charme überzeugt.


St. Michaels liegt an der Bismarckallee in Grunewald, am Herthasee und trotzdem nah am Kurfürstendamm. Das Haus gehört zum Johannischen Sozialwerk, das Frühstück ist ein Buffet mit frischem Gebäck, Käse, Wurst, Obst und Müsli und wird in den warmen Monaten auf der Terrasse serviert. Zum Frühstück im Grünen gehört hier der Biergarten mit Spielplatz nebenan.

In Charlottenburg beweist das Theater- und Familienrestaurant Charlottchen, dass Fußball und Bühnenkultur kein Widerspruch sind. Seit der WM 2006 werden Länderspiele und internationale Partien auf großer Leinwand übertragen, während die Küche für alle Generationen etwas bereithält.

Am Wasserturm im Kollwitzkiez, direkt an der Knaackstraße, serviert das Sirene türkische Eier auf Sauerteigbrot, fluffige Cottage Cheese Pancakes und saisonale Frühstücksgerichte. Wer in Prenzlauer Berg türkisches Frühstück sucht, findet hier eine der stimmigsten Adressen im ganzen Viertel.

Das Wunderland in der Düsseldorfer Straße ist ein Café mit angeschlossener Indoor-Spielfläche, und der Spielbereich ist das Hauptargument. Auf mehreren Ebenen gibt es Klettermöglichkeiten, Rutschen und einen eigenen Bereich für die Kleinsten.

Zum Muttertag 2026 lädt die Reederei Riedel zu einer Brunchfahrt der besonderen Art: Auf Spree und Landwehrkanal gleitet das Schiff von Moabit aus durch das Herz Berlins, während an Bord ein ausgiebiges Brunchbuffet wartet.




Das Café Kiezkind am Helmholtzplatz hat einen beheizten Sandkasten im Innenraum, damit funktioniert der Besuch auch im November. Dazu kommen eine große Spielzeugauswahl und eine Bücherecke im Innenbereich.






In der Wilden Matilde im Nikolaiviertel kommt das Frühstück als Schlemmer-Etagere für zwei Personen auf den Tisch, mit Schinken, Käse, orientalischen Pasten, Antipasti, Räucherlachs, Obst und hausgemachter Marmelade für 29,90 Euro. Gesessen wird zwischen Zwanzigerjahre-Kulisse und einer Bar, die aus einem historischen Karussell gebaut ist.





Sonnencafé am Weinbergsweg in Mitte: Das Café Fleury bringt mit seiner sonnenbeschienenen Terrasse und französischen Familienrezepten ein Stück Paris nach Berlin. Wer morgens einen Café au Lait mit Croissant und abends ein Glas Wein in ruhiger Straßenatmosphäre sucht, ist hier goldrichtig.






Das Familiencafé Mi Mundo in Berlin-Spandau, genauer gesagt in Staaken, ist das Kindercafé im Berliner Westen, das Eltern zum Durchatmen und Kinder zum Toben bringt. Selbst gebackene Waffeln, ein durchdachtes Raumkonzept ohne scharfe Kanten und ein Garten mit Abenteuerschiff machen diesen Ort zu einer verlässlichen Adresse für Familien.



Das Café Bravo im Innenhof des KW Institute for Contemporary Art an der Auguststraße in Berlin-Mitte ist wohl das schönste Museumscafé der Stadt. Kopfsteinpflaster, alte Bäume und ein ikonischer Glaspavillon machen den Sonntag hier zum echten Ereignis.

Ein türkisches Frühstück in Berlin, das sich nicht verstecken muss: Das Maikind in der Pariser Straße in Wilmersdorf serviert Cilbir, Shakshuka und süßes Gebäck in einem hell gehaltenen, minimalistischen Café, das von Frauen geführt wird und täglich ab 9 Uhr öffnet.

Fine Bagels in Friedrichshain ist Berlins bekannteste Adresse für handgerollte New-York-Style-Bagels aus einer jüdischen Bäckertradition, die vier Generationen zurückreicht. Das Café sitzt mitten in der Shakespeare & Sons Buchhandlung an der Warschauer Straße und verbindet frisch gebackene Teigringe mit Büchern, Cheesecake und einem echten Morgenritual.

Das Café Schwartzsche Villa liegt im Steglitzer Kulturhaus, in dem das Autorenforum Berlin zu Hause ist und im Salon regelmäßig Lesungen stattfinden. Serviert wird von einem Inklusionsbetrieb, das Stück Kuchen kostet 4 Euro. Als Lesecafé in Berlin-Steglitz punktet die gelbe Gründerzeitvilla mit einem Sommergarten für rund 100 Gäste.


Das LeseGlück in der Ohlauer Straße in Kreuzberg ist eine Kiezbuchhandlung mit Kaffee und Couch, gegründet 2007 und 2021 mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet. Im Regal stehen deutsche und englische Titel, viele aus unabhängigen Verlagen. Die Tipps in diesem Berliner Lesecafé kommen von den Inhaberinnen, die auch bei radioeins Bücher vorstellen.




Wo sonst schläft man in Berlin im Retro-Wohnwagen unter dem Dach einer Fabrikhalle? Der Hüttenpalast in Kreuzkölln, zwischen Kreuzberg und Neukölln, ist das wohl originellste Hotel der Stadt: Indoor-Camping mit echtem Charme, das ganzjährig funktioniert.

Berlins berühmteste Thaiwiese liegt in Wilmersdorf und ist längst eine Institution: Samstags und sonntags verwandelt sich die Württembergische Straße am Preußenpark von April bis September in Deutschlands größten Thai Street Food Markt, wo über 20 Stände authentische Aromen aus Südostasien in die Stadt bringen.

Platanen statt Palmen, Crossover statt Currywurst: Das Parkcafé am Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf ist einer der entspanntesten Biergärten Berlins, gleich nebenan der berühmte Preußenpark. Frühstück bis 18 Uhr, Bedienung am Tisch und ein großzügiges Holz-Glas-Gebäude machen aus diesem Fleck West-Berlins einen echten Tageszeitvertreiber.




An der beruhigten Körtestraße in Kreuzberg versteckt sich das Café Freudberg hinter einer Tortentheke, die ihresgleichen sucht: vegane Kuchen, hausgemachte Waffeln und ein Frühstück mit Bio-Zutaten aus der Region machen dieses kleine Café zu einer festen Adresse für alle, die pflanzlich und gut essen wollen.



Seit 1905 wird in der Chausseestraße 102 in Mitte getanzt, und das Ballhaus Berlin ist der letzte Tanzpalast, der dort übrig geblieben ist. Erhalten sind Wendeltreppe, Discokugel und die alten Tischtelefone, über die man früher den Nachbartisch anrief. Gegen Liebeskummer hilft hier vor allem, dass man weder tanzen können noch in Begleitung kommen muss.







ZEIT FÜR BROT