Staatsoper Unter den Linden




Mitten in Mitte, direkt an der berühmtesten Prachtstraße Berlins, steht eines der bedeutendsten Opernhäuser Europas. Die Staatsoper Unter den Linden verbindet fast drei Jahrhunderte Musikgeschichte mit einem Spielplan, der international Maßstäbe setzt. Generalmusikdirektor Christian Thielemann und die Staatskapelle Berlin sind das klangliche Rückgrat dieses Hauses.
Klassik und Oper auf höchstem Niveau
Das Opernhaus wurde 1742 eröffnet und liegt in der berühmten Prachtallee Unter den Linden. Seither hat es Kriege, Wiederaufbau und eine grundlegende Sanierung überstanden. Die Staatsoper Unter den Linden zählt zu den traditionsreichen und bedeutenden internationalen Bühnen dieser Welt. Seit 2010 wurde das Stammhaus saniert und zu einem modernen Opernhaus umgebaut. Das Ergebnis: Die akustische Qualität des Hauses ist beeindruckend. Nach der umfangreichen Renovierung bewahrt die Staatsoper ihren historischen Charme und bietet modernen Komfort.
Was das Haus auszeichnet, ist die Konsequenz, mit der es künstlerischen Anspruch und Repertoirebreite zusammendenkt. Anna Netrebko, Roberto Alagna, Ludovic Tézier, Sonya Yoncheva, Benjamin Bernheim und Marina Rebeka sind nur einige der zahlreichen hochkarätigen Sänger*innen, die in der Saison 2025/26 auftreten. Insgesamt stehen fünf große Neuproduktionen auf dem Spielplan, darunter die Uraufführung eines Auftragswerks der Staatsoper. Wer Opern auf Weltniveau in Berlin erleben möchte, kommt an der Staatsoper schlicht nicht vorbei.
Staatsoper Unter den Linden: Ereignisse, die Geschichte schreiben
Manche Abende hier bleiben im Gedächtnis, weil sie weit über das Routineprogramm hinausgehen. Ein solcher Moment war die Wiederaufnahme von Alban Bergs Wozzeck am 14. Dezember 2025, exakt 100 Jahre nach der Uraufführung dieses zentralen Musiktheaterwerks des 20. Jahrhunderts an der Staatsoper Unter den Linden. Die Aufführungen unter der Leitung von Christian Thielemann in der Inszenierung von Dmitri Tcherniakov wurden vom Publikum mit überwältigendem Applaus und stehenden Ovationen gefeiert. Ebenso sorgte der Spielzeitauftakt für Schlagzeilen: Gleich zu Beginn der Spielzeit waren beide vollständigen Zyklen von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen am Vorverkaufstag innerhalb von nur einer Stunde ausverkauft.
Dabei denkt das Haus Oper auch sozial. Ein starkes Signal setzte die Mitmachoper Der Freischütz für Kinder: Vier ausverkaufte Vorstellungen mit insgesamt 4.200 jungen Zuschauer*innen im Großen Saal, zahlreiche begleitende Workshops für Familien und Lehrende. So wird klassische Musik in Berlin nicht nur bewahrt, sondern aktiv weitergegeben. Die Berliner Staatsoper Unter den Linden blickte zuletzt auf ein künstlerisch wie wirtschaftlich erfolgreiches Kalenderjahr zurück: 247.000 Besucher*innen haben die unterschiedlichsten Vorstellungsformate im Opernhaus besucht.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 15.07.2026
Preisniveau
Opernkarten sind nach Preisgruppen und Platzkategorien gestaffelt; günstige Kategorien beginnen im niedrigen zweistelligen Bereich, Premium-Plätze liegen deutlich darüber. Schulklassen zahlen 10,00 Euro pro Person, Schulkonzerte 8,00 Euro; Menschen unter 30 bekommen über die ClassicCard vergünstigte Last-Minute-Karten.
ÖPNV
U5 Museumsinsel und U6 Französische Straße, jeweils wenige Gehminuten; S- und U-Bahnhof Friedrichstraße in der Nähe.
Parkmöglichkeiten
Tiefgaragen am Bebelplatz und entlang Unter den Linden; ringsum gebührenpflichtige Parkzone.
Highlight
Ältestes Opernhaus der Stadt, 2017 aufwendig saniert - Heimat der traditionsreichen Staatskapelle Berlin.
Öffnungszeiten
- Theaterkasse täglich: 11:00 Uhr bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
- Abendkasse: eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
- Ticketbox Bebelplatz: 11:00 - 19:00 Uhr
- Wiedereröffnung: 03.10.2017










