Top 10 Open Air Konzert Locations in Berlin | Top10 Berlin
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Open Air Konzert Locations

Zuletzt aktualisiert am 11.10.2026

Die 10 besten Open Air Konzert Locations in Berlin

Zu einem richtigen Berliner Sommer gehören Konzerte unter freiem Himmel. Die legendäre Waldbühne in Charlottenburg-Wilmersdorf führt die Liste an, dort steigen 22.290 Plätze terrassenförmig an den Hängen der Murellenschlucht an. Nicht weit dahinter folgt die Parkbühne Wuhlheide in Oberschöneweide, die mit rund 17.000 Plätzen zu den größten Freiluftbühnen der Stadt zählt und seit 1990 als Gartendenkmal geschützt ist. Deutlich kleiner und ruhiger geht es auf der Freilichtbühne Weißensee in Pankow zu, wo ein Verein die denkmalgeschützte Bühne am Seeufer ehrenamtlich betreibt. Dazwischen liegt die ganze Bandbreite: das Olympiastadion für die ganz großen Tourneen, das Classic Open Air am Gendarmenmarkt für den festlichen Abend und die Zitadelle Spandau als älteste Kulisse. Wo lauscht ihr diesen Sommer der Musik?
Yulia Veksler

Yulia Veksler

Musik unter freiem Himmel, ein laues Abendlicht und dazu vielleicht ein Eis in der Hand, das ist für mich Sommer pur. Für diese Liste habe ich die schönsten Berliner Open-Air-Orte zusammengetragen, von der riesigen Waldbühne bis zur lauschigen Gartenbühne. Mir kam es darauf an, dass Kulisse, Klang und Stimmung zusammenpassen. So ist für jeden etwas dabei, egal ob großer Top Act oder intimer Konzertabend.

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Platz 1

Die Waldbühne liegt in einer Senke am Murellenberg in Charlottenburg-Wilmersdorf und fasst 22.290 Gäste auf terrassenförmigen Rängen nach dem Vorbild von Epidauros. Konzerte gibt es hier seit 1962, seit 1982 unter einem Zeltdach. 2026 spielten Nick Cave, die Pet Shop Boys und Gianna Nannini. Unter den Open-Air-Konzert-Locations Berlins ist sie die größte.

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Platz 2

Die Parkbühne Wuhlheide steht im Volkspark Wuhlheide in Oberschöneweide, 1951 für die Weltfestspiele gebaut und seit 1990 Gartendenkmal. Mit rund 17.000 Stehplätzen ist sie nach der Waldbühne Berlins zweitgrößte Open-Air-Bühne. 2026 spielten The Cure an drei ausverkauften Abenden und Kraftklub an zweien. Open-Air-Konzerte gibt es hier zwischen alten Bäumen.

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Platz 3

Das Olympiastadion im Westend wurde 1936 nach Plänen von Werner March eröffnet und steht seit 1966 unter Denkmalschutz. Bei Fußballspielen fasst es 74.475 Sitzplätze, bei Konzerten mit bespieltem Innenraum deutlich mehr: Metallica kamen 2026 auf über 94.000 Gäste, ein neuer Hausrekord. Für Open-Air-Konzerte in Berlin ist das die Bühne der großen Tourneen.

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Platz 4

Das Classic Open Air bespielt seit 1992 jeden Juli den Gendarmenmarkt in Mitte, die Bühne steht auf den Stufen des Konzerthauses zwischen Deutschem und Französischem Dom. Der Platz ist seit März 2025 saniert wieder offen. 2026 kamen an sechs Abenden über 30.000 Gäste, etwa zu David Garrett und Alphaville. Es ist das klassische unter den Open-Air-Konzerten Berlins.

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Platz 5

Die Freilichtbühne Weißensee liegt am Ufer des Weißen Sees in Pankow und wird ehrenamtlich von einem Verein betrieben. Die denkmalgeschützte Große Bühne fasst rund 2.000 Gäste, dazu kommen eine Hofbühne und eine Kinderbühne. 2026 spielten hier die Crucchi Gang und das Moka Efti Orchestra. Open-Air-Konzerte und Kino wechseln sich von Mai bis September ab.

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Foto: dpa picture-alliance
Platz 6

Der Sommergarten der Messe Berlin liegt unter dem Funkturm in Westend, umschlossen von den Messehallen, und fasst auf rund 10.000 Quadratmetern bis zu 10.000 Gäste. Angelegt wurde er 1931, Konzerte gibt es hier seit 1981. Heute spielt die Musik nur noch während der IFA Anfang September, 2026 mit BUNT. und Ikkimel. Es ist das kürzeste Format unter Berlins Open-Air-Konzerten.

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Live-Konzert mit Band und Publikum in der Arena in den Gärten der Welt.
Platz 7

Die Arena in den Gärten der Welt ist eine Freilichtbühne am Blumberger Damm in Marzahn-Hellersdorf, gebaut 2017 zur Gartenausstellung IGA nach einem Entwurf von Paul Böhm. Auf Bänken und Rasenstufen rund um die Bühne finden bis zu 5.000 Gäste Platz. 2026 spielten hier Agnes Obel und die Dresdner Philharmonie. Es ist die grünste unter Berlins Open-Air-Konzert-Locations.

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Platz 8

Das Citadel Music Festival bespielt im Sommer den Innenhof der Zitadelle Spandau, einer Renaissance-Festung von 1559 bis 1594 mit einem Juliusturm aus dem 13. Jahrhundert. Zwischen die Festungsmauern passen bis zu 10.000 Gäste. 2026 traten hier Massive Attack, Kings of Leon und Morrissey auf. Unter den Open-Air-Konzert-Locations Berlins hat diese die längste Geschichte.

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Platz 9
Unsere Bewertung
3.5

Die Sommerbühne der ufaFabrik steht an der Viktoriastraße in Tempelhof auf dem Gelände des früheren Ufa-Kopierwerks, das 1979 besetzt wurde. Unter dem weißen Zeltdach finden bis zu 500 Gäste Platz, die Seiten sind offen, gespielt wird auch bei Regen. 2026 traten hier Dota, FALK und das Irish Festival auf. Es ist die kleinste unter Berlins Open-Air-Konzert-Locations.

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Platz 10

Das Haus der Kulturen der Welt am Tiergarten bespielt im Sommer seine Dachterrasse, die Betonplattform über dem Auditorium der früheren Kongresshalle von 1957. Die Reihe Wassermusik lief zuletzt 2022, seit 2023 heißt das Festival Sonic Pluriverse. 2026 ging es fünf Wochenenden lang um Gnawa-Musik aus Marokko. Es ist das neugierigste unter Berlins Open-Air-Konzerten.

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