Ritter Butzke - Top 10 Techno-Clubs | Top10 Berlin
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Ritter Butzke

Kreuzberg

© Foto: dpa/picture-alliance

Das Ritter Butzke spielt in den Hallen der Butzke-Werke von 1893, einer ehemaligen Armaturenfabrik in Kreuzberg, und startete 2007 ohne jede Genehmigung, bevor es 2009 legal wieder aufmachte. Bis zu drei Floors sind offen, der Innenhof kommt im Sommer dazu. Dieser Techno-Club in Berlin veröffentlicht seine Playtimes grundsätzlich nicht vorab.

Ritter Butzke: Techno in einer Armaturenfabrik von 1893

Die Backsteinhallen in der Ritterstraße gehörten den Butzke-Werken, einer Armaturenfabrik, die zwischen 1893 und 1898 in zwei Bauphasen nach Entwürfen von Georg Lewy entstand. Nach dem Wegzug der Produktion 1997 wurde das Gelände umgebaut und heißt heute AQUA Carré. Der Club startete 2007 in zwei ehemaligen Werkhallen, zunächst ohne Genehmigungen, wurde nach einer anonymen Strafanzeige geschlossen und zog für einige Monate ins Haus am Köllnischen Park. Im Oktober 2009 öffnete das Ritter Butzke legal wieder an seinem heutigen Platz. Geblieben ist der Charakter der Hallen: Ziegel, hohe Decken und ein Innenhof, der im Sommer als Open-Air-Fläche mitspielt.

Bis zu drei Floors und ein Timetable, den keiner vorher kennt

Je nach Veranstaltung sind bis zu drei Floors offen, und ein Ticket gilt für alle davon. Das Programm ist breiter als der Ruf: House und Techno bilden den Kern, mit Live-Sets von Kollektiv Turmstrasse, Oliver Huntemann, Extrawelt, Lexy und K-Paul, Deborah De Luca oder Cosmic Gate, dazu kommen Hip Hop, Klassik, Poetry Slams, Vogueing und Drag. Rund zweihundert Veranstaltungen im Jahr gehen so über die Bühne, das eigene Label Ritter Butzke Records und ein hauseigener Videokanal laufen nebenher. Die Playtimes veröffentlicht der Club grundsätzlich nicht vorab, wer wann spielt, erfährt man erst vor Ort. Einlass ab 18 Jahren mit Ausweis, eine Erziehungsbeauftragung wird nicht akzeptiert. Der Zugang ist barrierearm, es gibt entsprechende Sanitäranlagen und ein Awareness-Team mit klarem Code of Conduct.

Top10 Redaktion

Top10 Redaktion

Erfahrungsbericht vom 25.09.2026

Preisniveau

Im Vorverkauf kosten Tickets meist 15 bis 20 Euro in gestaffelten Releases, an der Tür wird es in der Regel etwas teurer.

Einlass

Einlass gibt es ab 18 Jahren mit Lichtbildausweis. Eine Erziehungsbeauftragung akzeptiert der Club nicht.

Floors

Je nach Veranstaltung sind bis zu drei Floors offen, und ein Ticket gilt für alle geöffneten Floors. Im Sommer kommt der Innenhof als Open-Air-Fläche dazu.

Barrierefreiheit

Der Zugang ist barrierearm und es gibt entsprechende Sanitäranlagen.

ÖPNV

Von der U8 am Moritzplatz sind es etwa fünf Minuten zu Fuß. Die U1 und U3 an der Prinzenstraße sowie die U6 am Halleschen Tor liegen ebenfalls in Reichweite.

Parken

Seit Juni 2026 liegt das Viertel in der Parkzone Alexandrinenviertel und kostet 3 Euro pro Stunde, sonntags ist das Parken frei.

Highlight

Wer an welcher Stelle spielt, erfährt man erst vor Ort, denn die Playtimes werden grundsätzlich nicht vorab veröffentlicht.

Öffnungszeiten

  • Montag: Geschlossen
  • Dienstag: Geschlossen
  • Mittwoch: Geschlossen
  • Donnerstag: Geschlossen
  • Freitag: 22:00–09:00 Uhr
  • Samstag: 22:00–09:00 Uhr
  • Sonntag: Geschlossen

Anfahrt