
Das Golden Gate sitzt seit 2002 in einem Bogen des Stadtbahnviadukts an der Jannowitzbrücke, die Räume gehören der Bahn und die Züge fahren über den Köpfen. Oben stehen Sofas und ein Klavier, unten laufen Techno und Tech House. Als Techno-Club in Berlin arbeitet er konsequent analog, denn es gibt nur Abendkasse und nur Bargeld.
Golden Gate: ein Club im Bogen der Stadtbahn
Das Golden Gate sitzt seit 2002 in einem Bogen des Stadtbahnviadukts direkt am Bahnhof Jannowitzbrücke, die Räume sind von der Deutschen Bahn gemietet. Gegründet haben es Hubertus Graf Strachwitz und Reimund Spitzer, vorher war hier eine Fahrradwerkstatt. Über den Köpfen der Tanzenden fahren die Züge, und das gehört zum Ton des Hauses: zwei Ebenen, unten der Floor, oben ein Chill-out mit Sofas und einem Klavier, dazu ein kleiner Außenbereich an der Straße. 2015 verlängerte der Club seinen Mietvertrag um weitere zehn Jahre und blieb damit an einem Ort, an dem die Stadt sich ringsum längst neu gebaut hat. Anfangs liefen hier auch Rock- und Electroclash-Konzerte, erst später wurde der Club zur festen Afterhour-Adresse.
Nur Abendkasse, kein Onlineverkauf, eigenes Label
Das Golden Gate arbeitet bewusst analog. Tickets gibt es ausschließlich an der Tür, Vorverkauf und Onlinewerbung gehören nicht dazu, Social Media spielt kaum eine Rolle, und gezahlt wird bar. Musikalisch liegt der Schwerpunkt auf Techno und House mit viel Tech House und einem hohen Anteil an DJs, die in Berlin leben; international kommen Namen wie A Guy Called Gerald oder Dirty Doering dazu. Eigene Reihen sind Compute, AGA Babies und die Cynosure Nacht. Seit den Anfängen betreibt der Club das Label Golden Gate Club Records, das zum Zwanzigjährigen eigene Compilations veröffentlicht hat. Der Ruf als Afterhour kommt von Partys, die sich über den ganzen Rest des Wochenendes ziehen, und von einer Tür, die entspannter ist als in vielen anderen Häusern der Stadt.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 25.09.2026
Preisniveau
Der Eintritt wechselt je Veranstaltung und liegt in der Größenordnung von 10 bis 15 Euro.
Tickets
Tickets gibt es ausschließlich an der Abendkasse, einen Vorverkauf bietet der Club nicht an.
Zahlung
Gezahlt wird bar, Karten nimmt der Club nicht.
ÖPNV
Der Bahnhof Jannowitzbrücke liegt direkt daneben und wird von der U8 sowie den Linien S3, S5, S7 und S9 bedient. Bis zur U2 am Klosterstraße sind es etwa 340 Meter.
Highlight
Der Club sitzt in einem Bogen des Stadtbahnviadukts und hat oben einen Chill-out mit Klavier sowie einen kleinen Außenbereich. Seit den Anfängen läuft das eigene Label Golden Gate Club Records.
Musik
Der Schwerpunkt liegt auf Techno, House und viel Tech House, häufig mit DJs aus Berlin.
Öffnungszeiten
- Montag: Geschlossen
- Dienstag: Geschlossen
- Mittwoch: Geschlossen
- Donnerstag: 23:59–00:00 Uhr
- Freitag: 00:00–14:00 Uhr
- Samstag: 00:00–17:00 Uhr
- Sonntag: 00:00–15:00 Uhr








