


Das Entrecôte steht in der Schützenstraße in Mitte, wenige Schritte vom Checkpoint Charlie entfernt. Seit 1999 serviert das Haus Brasserie-Klassiker von Escargots über Austern bis zum Entrecôte mit Pommes Allumettes. Die Steaks kommen aus der Pfanne, nicht vom Grill, dazu klassische französische Saucen. Für französische Restaurants in Berlin der Klassiker.
Entrecôte: Pariser Brasserie nahe dem Checkpoint Charlie
Das Entrecôte liegt in der Schützenstraße 5 in Mitte, in einem alten Geschäftshaus an einer Stelle, an der bis 1989 die Mauer verlief. Der Checkpoint Charlie ist nur ein paar Schritte entfernt, ebenso die Friedrichstraße mit den Galeries Lafayette und dem Quartier 206. Gendarmenmarkt und Unter den Linden erreicht man zu Fuß in wenigen Minuten. Nächster Halt ist der U-Bahnhof Kochstraße/Checkpoint Charlie der Linie U6, rund 190 Meter entfernt, auch der Bus M29 hält dort.
Gegründet wurde das Haus 1999 vom Unternehmer Thomas Frede, dem Architekten Philipp Heydel und dem Kaufmann Klaus Wetzel. Gestartet ist es als Café-Bar-Grill und hat sich von dort zur Brasserie entwickelt, inklusive eigener Pâtisserie. Heute führen Thomas Frede und Gudrun Küsel das Restaurant. Frede ist fast immer selbst im Haus und fährt regelmäßig nach Paris, was man der Karte anmerkt. Das Haus versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Kopie einer Pariser Brasserie, sondern als eigene Übersetzung dieses Geistes nach Berlin, ohne nachgebautes Art déco und ohne Plüsch.
Streichholzkartoffeln, Austern und ein Plat du jour
Der Gastraum ist tief gegliedert wie eine echte Brasserie, Gäste werden am Eingang begrüßt und an den Platz geführt. Lackierte Holzbekleidungen, getönte Wandflächen, weiche Lichtführung und viele Spiegel bestimmen den Raum, serviert wird im Look der garçons unter der Regie eines französischen Oberkellners. Für ein gesetztes Essen stehen 130 Plätze bereit, das Haus ist barrierefrei, bei Stehempfängen passen bis zu 300 Personen hinein. Das Baguette wird von Hand geschnitten, das Wasser kommt in der Karaffe auf den Tisch.
Die Steaks werden gebraten und nicht gegrillt, dazu gibt es Pommes Allumettes, also hauchdünne Streichholzkartoffeln, und eine der klassischen französischen Saucen. Als Vorspeisen stehen Escargots, Foie Gras und Huîtres Fines de Claires auf der Karte, daneben Fischsuppe provenzalischer Art, gratinierte Zwiebelsuppe, Chateaubriand für zwei Personen, Seezunge Müllerin Art und Kalbsnieren in Madeirasauce. Das Steak aux échalotes mit Rotwein-Schalotten-Sauce kostet 37 Euro, das wechselnde Plat du jour liegt bei 20 Euro. Die Wein- und Champagnerkarte ist breit aufgestellt und klar auf Frankreich ausgerichtet.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 11.10.2026
Preisniveau
Steak aux échalotes 37 Euro, Moules Frites marinières 28 Euro, Camembert rôti 18 Euro. Das wechselnde Plat du jour liegt bei 20 bis 22 Euro.
ÖPNV
U-Bahnhof Kochstraße/Checkpoint Charlie (U6) rund 190 Meter, U-Bahnhof Stadtmitte (U2, U6) rund 360 Meter. Bus M29 hält in der Nähe.
Plätze
130 beim gesetzten Essen, bis zu 300 Personen bei Stehempfängen. Das Haus ist barrierefrei.
Kartenzahlung
Kreditkarte möglich.
Highlight
Eigene Pâtisserie und die Pommes Allumettes, hauchdünne Streichholzkartoffeln zu jedem Steak.
Reservierung
Online für eine bis zehn Personen oder telefonisch. Für denselben Tag ist am Abend nur die telefonische Reservierung möglich.
Öffnungszeiten
- Montag: 11:30–01:00 Uhr
- Dienstag: 11:30–01:00 Uhr
- Mittwoch: 11:30–01:00 Uhr
- Donnerstag: 11:30–01:00 Uhr
- Freitag: 11:30–01:00 Uhr
- Samstag: 17:00–01:00 Uhr
- Sonntag: Geschlossen







