
Zwei Köche aus der Drei-Sterne-Küche haben hier 2017 mit Pommes und Fried Chicken angefangen und 2021 den Smashburger dazugenommen. Die Patties werden auf der heißen Platte flachgedrückt, gebacken wird auf einem weichen Kartoffelbrötchen, Pickles und Special Sauce entstehen im Haus, und jeden Burger gibt es auch rein pflanzlich.
Vom Pommesstand zur Smashburger-Marke
Best bad food in town, so nennt dieser Laden sein eigenes Programm, und das ist Koketterie auf hohem Niveau. Hinter Goldies stehen zwei Köche, Vladislav Gachyn und Kajo Hiesl, die vorher in einer mit drei Sternen ausgezeichneten Küche gearbeitet haben und 2017 in Kreuzberg mit einem Stand für Pommes und Fried Chicken anfingen. Vier Jahre später kam der Smashburger dazu, und der hat die Marke so schnell groß gemacht, dass inzwischen knapp zwanzig Filialen existieren, darunter eine Bar im KaDeWe. Der Ursprung liegt trotzdem hier im Graefekiez, in einem schmalen Laden, in dem die Patties auf der heißen Platte flachgedrückt werden, bis sie an den Rändern krachen. Auf der Karte stehen vier Smashburger, vom Regular Cheeseburger über den Super Smash Brother bis zum 7th Street Burger, jeder einfach oder doppelt belegt. Dazu kommen Fried Chicken, dünn geschnittene Fries und eine Variante, die das Haus Nasty Fries nennt. Dazu passen Saucen, die einzeln dazubestellt werden, von der Käsesauce bis zur Trüffelmayo.
Kartoffelbrötchen, eigene Pickles, echte Milchshakes
Was den Unterschied macht, steckt in den Details um das Patty herum. Gebacken wird auf einem weichen Kartoffelbrötchen, das die Marke namentlich nennt und seit Jahren nicht austauscht. Die Pickles werden selbst eingelegt, die Special Sauce entsteht im Haus, und die Milchshakes kommen mit echter Milch, Bourbon-Vanille, Erdbeeren oder Schokolade statt aus dem Automaten. Jeder Burger lässt sich außerdem in drei Fassungen bestellen, mit Rindfleisch, vegetarisch oder rein pflanzlich, was den Laden für gemischte Runden angenehm unkompliziert macht. Ein Burger liegt bei etwa neun bis zwölf Euro, Beilagen und Saucen kommen dazu. Sitzplätze gibt es nur wenige, das meiste wandert über die Theke und wird im Stehen oder auf dem Weg zum Landwehrkanal gegessen, was zum Kiez passt. Wer wissen will, wie der Smashburger in Berlin angekommen ist, fängt an dieser Adresse an. Wer mehr Ruhe will, bestellt zur Abholung und setzt sich damit an den Kanal. Die Marke selbst schreibt ihren Namen übrigens konsequent klein.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 25.10.2026
Preisniveau
Ein Smashburger liegt bei etwa neun bis zwölf Euro, Saucen und Beilagen werden einzeln dazubestellt.
ÖPNV
U-Bahnhof Schönleinstraße mit der U8, aus der anderen Richtung der U-Bahnhof Südstern mit der U7.
Besonderheit
Die Patties werden auf der heißen Platte flachgedrückt, gebacken wird auf einem weichen Kartoffelbrötchen. Pickles und Special Sauce entstehen im Haus.
Vegetarisch und vegan
Jeden Burger der Karte gibt es mit Rindfleisch, vegetarisch oder rein pflanzlich.
Weitere Standorte
Die Marke betreibt inzwischen mehrere Adressen in Berlin, darunter eine Bar im KaDeWe.
Öffnungszeiten
- Montag: 12:00–23:00 Uhr
- Dienstag: 12:00–23:00 Uhr
- Mittwoch: 12:00–23:00 Uhr
- Donnerstag: 12:00–23:00 Uhr
- Freitag: 12:00–02:00 Uhr
- Samstag: 12:00–02:00 Uhr
- Sonntag: 12:00–23:00 Uhr
Adresse
Graefestraße 93, 10967 Berlin








