



Seit 2008 steht in der Krossener Straße ein Burgerladen, der Hip-Hop und Handarbeit zusammenbringt: Das Rindfleisch von der Brandenburger Färse wird im Haus gewolft und erst auf der heißen Platte zum Patty gesmasht, das Potato Bun ist vegan gebacken, und Erdnusssauce, Coleslaw und Guacamole entstehen in der eigenen Küche.
Smash Burger mit Beats im Ohr
In der Krossener Straße in Friedrichshain steht seit 2008 ein Laden, der aus seinen beiden Leidenschaften nie ein Geheimnis gemacht hat: Hip-Hop und Burger. Beats, Bars and Burgers steht über der Karte, aus den Boxen läuft, was im Rap gerade zählt, und die Burgernamen klingen eher nach Mixtape als nach Speisekarte. Der Chili Cheesebomb kommt mit Jalapeños und Käsesauce, der Smokey Pig mit Pulled Pork, der Mobb Beef doppelt belegt. Dazu gibt es Chicken in drei Varianten, Nuggets, Cookies und eine eigene Merch-Linie, die der Laden Hood Couture nennt. Wer es rein pflanzlich mag, findet eine eigene Kategorie mit Beyond-Meat-Patties, wer Käse in Scheiben bevorzugt, bestellt einen der beiden Halloumi-Burger. Preislich bleibt das Ganze bodenständig: Der Cheesebomb liegt bei 8,40 Euro, der Chili Cheesebomb bei 10,40 Euro. Bezahlt wird an der Theke, gegessen wird im Kiezladen im Erdgeschoss oder unterwegs auf dem Weg zur Warschauer Straße. Zum Nachtisch stehen Cookies bereit, dazu Pommes in mehreren Fassungen.
Von der Brandenburger Färse ins vegane Bun
Hinter der lauten Fassade steckt eine erstaunlich genaue Vorstellung davon, was in einen Burger gehört. Das Rindfleisch stammt von der Brandenburger Färse, wird im Haus frisch gewolft und erst auf der heißen Platte zum Patty gesmasht, damit die Kruste entsteht, die diesen Stil ausmacht. Gebettet wird alles in ein Potato Bun, das ohne tierische Zutaten gebacken ist und deshalb für jeden Burger auf der Karte funktioniert. Die Erdnusssauce, die dem Haus seinen Ruf eingebracht hat, entsteht ebenso in der eigenen Küche wie Coleslaw und Guacamole, und die Zwiebeln ziehen vor dem Belegen in Ahornsirup. Diese Mischung aus Handarbeit und Lässigkeit erklärt, warum der Laden seit über fünfzehn Jahren zu den vielbesuchten Adressen für Burger in Berlin gehört, obwohl er nie expandiert hat und bis heute von denselben beiden Betreibern geführt wird. Wer in Friedrichshain ankommt und nicht weiß, wohin, landet verlässlich hier. Geliefert und abgeholt wird ebenfalls, und bezahlt werden kann bar wie mit Karte. Platz für größere Runden gibt es im Erdgeschoss nur begrenzt.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 07.10.2024
Preisniveau
Cheesebomb 8,40 Euro, Chili Cheesebomb 10,40 Euro, Double Trouble 11,70 Euro. Der Kidsburger liegt bei 5,50 Euro.
ÖPNV
U-Bahnhof Frankfurter Allee mit der U5, dort auch der S-Bahnhof Frankfurter Allee mit S41, S42, S8 und S85, dazu die Tram M13.
Besonderheit
Das Beef stammt von der Brandenburger Färse, wird im Haus gewolft und auf der heißen Platte gesmasht. Das Potato Bun ist vegan gebacken.
Vegetarisch und vegan
Zwei Halloumi-Burger stehen fest auf der Karte, dazu kommt eine eigene Kategorie mit Beyond-Meat-Patties.
Bestellung
Abholung und Lieferung sind möglich, bei Abholung kann bar und mit Karte bezahlt werden.
Öffnungszeiten
- Fr + Sa: 11:00 – 01:00 Uhr
- So + Mo bis Do: 11:00 – 00:00 Uhr








