1990 Vegan Living


1990 Vegan Living in der Krossener Straße serviert vietnamesisch und vegan, und zwar als Tapas in kleinen Schälchen, die in der Tischmitte geteilt werden. Hinter dem Haus steht die Familie von Cat Tuong, gekocht wird teils in Bio-Qualität und vieles selbst hergestellt. Reservieren muss man nicht, gezahlt wird ausschließlich mit Karte.
Vietnamesisches Retro-Ambiente in der Krossener Straße
Die Krossener Straße liegt mitten im Simon-Dach-Viertel in Friedrichshain, und auf Hausnummer 19 geht es bei 1990 Vegan Living bewusst nicht modern zu. Das Haus nennt seine Einrichtung selbst vietnamesisches Retro-Ambiente und will damit die Atmosphäre eines Familienheims in Vietnam in die Straße holen. Dahinter steht tatsächlich eine Familie: Nach eigener Aussage kocht und verwöhnt hier die Familie von Cat Tuong, und wie es in Vietnam Tradition sei, arbeite die gesamte Familie mit. Die Zahl im Namen meint übrigens kein Gründungsjahr, sondern das Jahr, in dem die Küche der Mutter so aussah, wie sie hier nachgebaut ist. Hergestellt wird vieles selbst, teils in Bio-Qualität, und die Einrichtung ist dafür mehr als Kulisse. Die Anbindung ist hervorragend, denn die Tram M13 hält an der Simplonstraße nur rund hundertsechzig Meter entfernt. Für das Auto ist die Lage dagegen die unangenehmste der ganzen Liste, weil hier bis Mitternacht bewirtschaftet wird.
Tapas in Schälchen statt Teller für jeden einzeln
Das Besondere an 1990 Vegan Living ist weniger ein einzelnes Gericht als die Art, wie serviert wird. Statt für jeden einen eigenen Teller zu bestellen, kommen viele kleine Schälchen in die Tischmitte, aus denen sich alle bedienen, ganz so, wie zu Hause geteilt wird. Für eine größere Runde ist das ideal, weil man sich durch deutlich mehr probieren kann als bei einem einzelnen Hauptgericht. Auf den Tisch kommen vietnamesische Klassiker in pflanzlicher Fassung, von Reisnudeln über gefüllte Teigtaschen bis zu Bowls. Eine Eigenart, die das Haus ausdrücklich betont: Das verwendete Wasser sei gefiltert und aktiviert und steigere so den Geschmack. Praktisch für spontane Abende ist der Verzicht auf Reservierungen, denn das Haus schreibt, man liebe es spontan und unkompliziert, eine Buchung sei nicht nötig. Wichtig zu wissen ist dagegen die Zahlung, denn Bargeld wird nicht mehr angenommen. Akzeptiert werden EC-Karte, Visa und MasterCard. Preise veröffentlicht das Haus auf seiner eigenen Seite nicht, dort gibt es weder eine Karte noch eine Übersicht, weshalb man sich am besten vor Ort erkundigt.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 07.10.2024
Preisniveau
Die eigene Seite führt weder Karte noch Preise, erfragt werden sie am besten direkt im Haus.
Servierart
Tapas in kleinen Schälchen, die in der Tischmitte geteilt werden.
Küche
Vietnamesisch und vegan, vieles wird selbst hergestellt, teils in Bio-Qualität.
Familienbetrieb
Nach eigener Angabe kocht die Familie von Cat Tuong, traditionell arbeitet die gesamte Familie mit.
Keine Reservierung nötig
Das Haus nimmt keine Buchungen an und schreibt, man liebe es spontan und unkompliziert.
Zahlung
Ausschließlich mit Karte, akzeptiert werden EC, Visa und MasterCard. Bargeld wird nicht angenommen.
Namensherkunft
Die Jahreszahl steht für das Jahr, in dem die Küche der Mutter so aussah, nicht für eine Eröffnung.
Abholung und Lieferung
Beides läuft über einen Lieferdienst.
ÖPNV
Tram M13 Simplonstraße rund 160 Meter, Bus 240 Boxhagener Platz rund 170 Meter.
Parken
Parkzone in Friedrichshain, bewirtschaftet bis Mitternacht, vier Euro pro Stunde.
Öffnungszeiten
- Fr + Sa: 12:00 – 23:00 Uhr
- So + Mo bis Do: 12:00 – 22:00 Uhr





