
Das meet me halfway in der Zinnowitzer Straße führen die Brüder Mehdi und Mo, die Karte folgt den Rezepten ihrer Mutter. Gefrühstückt wird den ganzen Tag: Kuku Sabzi, Safran-Tahchin und Baba Ghanoush, dazu persischer Tee mit echtem Safran. Die Sitzkissen stickte eine Iranerin in Südfrankreich, das Geschirr kommt aus dem Iran.
meet me halfway: Persisches Frühstück den ganzen Tag in Mitte
Das meet me halfway in der Zinnowitzer Straße führen die Brüder Mehdi und Mo. Rund ein halbes Jahr dauerte der Umbau, eröffnet wurde im Lockdown-Winter 2020. Die Mutter der beiden, nach ihren Worten eine exzellente Köchin, hat die Eröffnung nicht mehr erlebt. Ihre Küche steht bis heute hinter der Karte.
Gefrühstückt wird den ganzen Tag und à la carte. Auf der Karte stehen Kuku Sabzi, ein persisches Kräuteromelett aus fünf Kräutern, Safran-Tahchin mit verschiedenen Toppings, Ghormeh Sabzi und Gheymeh, dazu Baba Ghanoush sowie vom Iran inspirierte Sandwiches und Bowls. Zum Nachtisch Baklava mit Safran-Eis oder Faloodeh Bastani. Gedämpft wird hier mehr als frittiert, die Säfte werden frisch gepresst.
Khatam-Muster, Gebetsketten und Tee mit echtem Safran
Die Einrichtung erzählt dieselbe Geschichte wie die Karte. Die Sitzkissen sind handgemacht und wurden von einer Iranerin in Südfrankreich bestickt, ihr Muster zitiert die Khatam-Einlegearbeit persischer Schatullen. Die Lampen erinnern in ihrer Form an die Tasbih, die Gebetskette. Das Geschirr wird im Iran produziert.
Der persische Tee kommt mit echtem Safran, die Zutaten werden aus dem Iran importiert und im Haus gemischt. Den Kaffee haben die Brüder zusammen mit einer Berliner Rösterei entwickelt, die ein Schulprojekt in Mexiko unterstützt. Fleischgerichte stehen neben vegetarischen und veganen auf der Karte. Der Gastraum ist klein, eine Reservierung lohnt sich. Der U-Bahnhof Naturkundemuseum liegt direkt an der Ecke und hieß bis 2009 selbst Zinnowitzer Straße.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 20.10.2026
Brunch
À la carte den ganzen Tag, kein Buffet. Persisches und internationales Frühstück, dazu warme Gerichte.
Preisniveau
Die Frühstücksteller liegen bei rund 17 Euro, Safran-Tahchin-Gerichte bei etwa 20 Euro, Baba Ghanoush bei 8 Euro.
Auf der Karte
Kuku Sabzi aus fünf Kräutern, Safran-Tahchin mit wechselnden Toppings, Ghormeh Sabzi, Gheymeh, Ofen-Kebab, Baba Ghanoush, Baklava mit Safran-Eis und Faloodeh Bastani.
Getränke
Persischer Tee mit echtem Safran, die Zutaten kommen aus dem Iran und werden im Haus gemischt. Der Kaffee entstand gemeinsam mit einer Berliner Rösterei. Dazu hausgemachte Limonaden wie Sour Darband.
Vegetarisch und vegan
Mehrere Gerichte auf der Karte sind als vegan oder vegetarisch gekennzeichnet.
Einrichtung
Handbestickte Sitzkissen mit Khatam-Muster, Lampen in Form der Tasbih-Gebetskette, Geschirr aus iranischer Produktion.
ÖPNV
U Naturkundemuseum direkt an der Ecke mit der U6, dazu die Trams M5, M8, M10 und 12. Der S-Bahnhof Nordbahnhof ist fußläufig.
Parken
Die Zinnowitzer Straße liegt in Parkzone 33, bewirtschaftet von Montag bis Samstag. Sonntags kostenlos, die Ecke am Naturkundemuseum ist aber stark gefragt.
Öffnungszeiten
- Montag: 08:00–21:00 Uhr
- Dienstag: 08:00–21:00 Uhr
- Mittwoch: 08:00–21:00 Uhr
- Donnerstag: 08:00–21:00 Uhr
- Freitag: 08:00–21:00 Uhr
- Samstag: 09:00–21:00 Uhr
- Sonntag: 09:00–21:00 Uhr












