

Die Theaterkunst GmbH in der Eisenzahnstraße ist seit 1907 Deutschlands größtes Kostümhaus und versorgt Film, Fernsehen und Bühne aus einem Fundus, der in dieser Größe einmalig ist.
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Theater hat in Berlin eine große Tradition und Vielfalt. Ob Klassiker, Comedy oder Experiment, das passende Theater findet jeder. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte rund um das Theater.
Große Bühnen wie das Deutsche Theater, die Schaubühne und die Volksbühne zeigen Klassiker und moderne Inszenierungen auf hohem Niveau. Freie Theater, Kabaretts und Off-Bühnen bringen experimentelle und komische Stücke, während Kinder- und Puppentheater die Kleinen begeistern. Von Drama bis Boulevard reicht das Programm. So findet jeder sein Theater.
Stöbere in den Orten unten, um ein Theater in Berlin zu finden.


Die Theaterkunst GmbH in der Eisenzahnstraße ist seit 1907 Deutschlands größtes Kostümhaus und versorgt Film, Fernsehen und Bühne aus einem Fundus, der in dieser Größe einmalig ist.

Die Rätseltour startet im Weinbergspark am Rosenthaler Platz und endet nach elf Stationen an der Gedenkstätte Berliner Mauer. Erzählt wird der Fluchtversuch des DDR-Kunsthändlers Siegfried Kath, entwickelt wurde sie mit einem Historiker und einem Geschichtslehrer. Diese Klassenfahrt-Aktivität dauert rund zwei Stunden und wird mit einem Smartphone pro Team gespielt.


Die Einar & Bert Theaterbuchhandlung in der Winsstraße ist die einzige Theaterbuchhandlung Deutschlands und gehört zum Verlag Theater der Zeit. Über 12.000 Titel zu Theater, Tanz und Performance stehen zwischen Bühnenbildteilen aus einer Castorf-Inszenierung der Volksbühne. Unter den Buchhandlungen in Berlin ist das die Adresse für Bühnenmenschen.


Am Gendarmenmarkt in Mitte thront Schinkels Klassizismus-Juwel, das seit 1984 als Konzerthaus Berlin Maßstäbe in der Berliner Klassikszene setzt. Chefdirigentin Joana Mallwitz und das Konzerthausorchester Berlin garantieren Sinfonik auf höchstem Niveau, während das Programm weit über das Erwartbare hinausgeht.

Das Deutsche Theater in Berlin-Mitte gehört zu den bedeutendsten Sprechtheaterbühnen im deutschsprachigen Raum. Unter Intendantin Iris Laufenberg verbinden sich Klassiker und zeitgenössische Uraufführungen auf drei Bühnen zu einem Spielplan, der gesellschaftliche Fragen mit hoher ästhetischer Ambition verhandelt.





Der Friedrichstadt-Palast an der nördlichen Friedrichstraße hat mit einem rund 24 Meter breiten Portal eine der größten Theaterbühnen der Welt, dazu 1.899 Plätze und ein versenkbares Wasserbecken mit etwa 160.000 Litern. Seit 2020 steht der Bau von 1984 in allen Bereichen unter Denkmalschutz, und über 700.000 Gäste kommen pro Jahr ins Haus.


Seit 1992 steht in Wilmersdorf ein Spiegelzelt von 1912, in dem Kabarett, Chanson und Comedy auf Tischbestuhlung treffen. Die BAR JEDER VERNUNFT verbindet Abendessen und Bühne so selbstverständlich, dass beides zusammengehört.


Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte ist seit über einem Jahrhundert das politischste und radikalste Theater der Stadt. Was 1914 als Bühne für die Arbeiter*innenklasse eröffnete, wurde zur Brutstätte des deutschen Gegenwartstheaters. Heute steht das Haus vor einem Neuanfang.




Das Kinder- und Familientheater Coq au Vin spielt am Pfefferberg Zirkusstücke, in denen Artistik, Komödie und Theater zusammenkommen und die Kinder mitspielen dürfen. Zum Geburtstag gibt es Tischzeit für Kuchen und Geschenke und danach die Vorstellung, auf Wunsch mit einer Schatzsuche in einer Fassung für die Kleinsten.


Das Theater des Westens an der Kantstraße wurde 1896 nach Plänen von Bernhard Sehring eröffnet und verbindet einen neobarocken Zuschauerraum mit einem Bühnenturm, der wie ein mittelalterlicher Bergfried gestaltet ist. 1961 lief hier die deutschsprachige Erstaufführung von My Fair Lady, die dem Musical in Deutschland den Weg bahnte.



Wer seinen Kinder in den Sommerferien richtig Action bieten möchte, ist im Galli Theater richtig. Das Kleintheater bietet Ferienkurse in Berlin-Mitte, Dahlem und Grunewald, bei denen Kinder in einer Woche ein eigenes Theaterstück auf die Bühne bringen.



















In einem Hinterhof an der Wriezener Straße versteckt sich ein Ballsaal von 1889 mit Kronleuchtern, Nussbaum-Tanzboden und Gründerzeitmöbeln. Seit 2022 ist das Ballhaus Wedding wieder ein Kulturort im Soldiner Kiez, mit Tangoabenden, Poetry Slam, Impro-Theater und Konzerten.

Am Potsdamer Platz kocht ein wenige Zentimeter großer Koch direkt auf dem Teller: Le Petit Chef verbindet 3D-Projektion mit einem mehrgängigen Menü und macht aus dem Abendessen eine Vorstellung.


Im Kreuzberger Hinterhof an der Cuvrystraße liegt das Ratibor Theater: Berlins erste Adresse für Improvisationstheater, Heimatbühne der Gorillas und seit Jahrzehnten Treffpunkt der nationalen wie internationalen Impro-Szene.


Auch Silvester 2018 präsentiert die Vollblut-Entertainerin Gayle Tufts einen Jahreswechsel, der die Lachmuskeln strapaziert mit ihrer fulminanten One-Woman-Show „Jahresendfirework“ - laut, lustig und very hot!

Das Theater am Potsdamer Platz von Renzo Piano wurde 1999 eröffnet, fasst 1.754 Gäste und zeigt seit 2025 die erste permanente Europa-Show des Cirque du Soleil. Hinter der 35 Meter hohen Glasfassade liegt die große Treppe, und zur Berlinale wird das Haus jedes Jahr zum Berlinale Palast, dem Hauptspielort des Filmfestivals.



Am Kreuzberger Südstern liegt ein Fundus mit über 5.000 Stücken, der von Barock bis Disco-Glam alles bereithält und professionelle Film- und Theaterproduktionen genauso bedient wie Privatpersonen auf der Suche nach dem perfekten Auftritt.

Das Wintergarten Varieté an der Potsdamer Straße führt einen Namen weiter, der 1888 an der Friedrichstraße begann und dort 1895 die erste kommerzielle Filmvorführung der Welt erlebte. Das heutige Haus wurde 1992 eröffnet, fasst knapp 500 Gäste und zeigt im Saal mit Sternenhimmel eigene Produktionen aus Akrobatik, Musik und Komik.




Im Tiergarten zwischen Kanzleramt und Haus der Kulturen der Welt bespielt das Tipi am Kanzleramt seit 2002 die größte stationäre Zeltbühne Europas: 800 Quadratmeter, 480 Plätze, fast alle an Bistrotischen unter Kronleuchtern. Gespielt werden Chanson, Cabaret, Varieté und Musical. Für einen Varieté-Abend in Berlin ist das die große Bühne mit Biergarten davor.



Die silberne Kuppel an der Prenzlauer Allee in Prenzlauer Berg ist Berlins Fenster ins All. Das Zeiss-Großplanetarium gehört zu den größten Planetarien Europas und zieht mit seinem 360°-Fulldome-Erlebnis sowohl neugierige Kinder als auch Erwachsene gleichermaßen in den Bann des Universums.




Das Tipi am Kanzleramt steht als größte stationäre Zeltbühne Europas mitten im Großen Tiergarten, zwischen Bundeskanzleramt und Haus der Kulturen der Welt. Auf 800 Quadratmetern sitzen die Gäste fast ausschließlich an Tischen, es wird während der Vorstellung gegessen, und vor dem Zelt liegt ein Biergarten mit Blick auf das Kanzleramt.

Die Showbühne Berlin bespielt ein Gründerzeithaus in der Köthener Straße in Kreuzberg, wenige Minuten südlich vom Potsdamer Platz. Der Saal fasst bei flexibler Bestuhlung bis zu 199 Gäste, gespielt werden Burlesque, DDR-Comedy, Tribute-Shows und die Männerrevue SIXX PAXX. Für ein Varieté Theater in Berlin ist das ein ungewöhnlich breiter Spielplan.

In einem Prenzlauer Berger Hinterhof liegt Berlins meistbespielte Improtheater-Bühne: der BühnenRausch. Rote Samtvorhänge, gedämpftes Licht und etwa 30 feste Improgruppen machen diesen Ort zur ersten Adresse für Improvisationstheater in der Hauptstadt.

Am Schiffbauerdamm in Mitte steht das Berliner Ensemble für politisches Gegenwartstheater mit großer Brecht-Geschichte: neobarockes Haus, internationales Ensemble, bis zu 15 Produktionen im Monat, und eine Auslastung, die Berlins Theaterszene alt aussehen lässt.



Der Admiralspalast an der Friedrichstraße entstand 1911 über einer zufällig gefundenen Solequelle und vereinte einmal Thermalbad, Eispalast, Kegelbahnen und ein Kino unter einem Dach. Heute ist das denkmalgeschützte Haus ein Gastspielhaus mit rund 1.600 Plätzen, einer erhaltenen Kaiserloge und originaler Bühnenmaschinerie von Hand.