Rund um die Gedenkstätte Günter Litfin in Berlin | Top10 Berlin
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Rund um die Gedenkstätte Günter Litfin in Berlin

14 Locations

Die Gedenkstätte Günter Litfin erinnert an ein frühes Opfer der Berliner Mauer. In einem erhaltenen Wachturm am Schifffahrtskanal hält der Ort das Andenken an Litfin wach. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte rund um Litfin.

Der Turm in der Kieler Straße war einst Teil der Grenzanlagen und ist heute ein stiller Erinnerungsort. Ausstellungstafeln und Führungen erzählen die Geschichte von Günter Litfin und der Teilung der Stadt. In der Nähe verlaufen weitere Spuren der Mauer entlang des Kanals. So bleibt ein bewegendes Kapitel der Berliner Geschichte lebendig.

Stöbere in den Orten unten, um mehr über Litfin in Berlin zu erfahren.

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4.9

An der Bernauer Straße zieht sich die Gedenkstätte Berliner Mauer über 1,4 Kilometer ehemaligen Grenzstreifen. Zwischen zwei Stahlwänden sind 70 Meter der originalen Grenzanlagen mit Hinterlandmauer, Wachturm und Todesstreifen erhalten. Für deutsch-deutsche Geschichte in Berlin ist das der Ort, an dem die Teilung körperlich nachvollziehbar wird.

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4.9

Am Bahnhof Friedrichstraße steht mit dem Tränenpalast die ehemalige Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle, 1962 direkt nach dem Mauerbau errichtet. Auf 550 Quadratmetern zeigt die Dauerausstellung über 550 Objekte, darunter eine originale Passkontrollkabine. Für deutsch-deutsche Geschichte in Berlin ist das der Abschiedsort schlechthin.

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4.8

An der Ecke Friedrich- und Zimmerstraße stehen heute ein nachgebautes Kontrollhäuschen, das Sektorenschild und der Leuchtkasten mit den beiden Soldatenporträts, dazu eine Ausstellung unter freiem Himmel. Rund vier Millionen Menschen kommen jedes Jahr vorbei, und ab 2030 soll der Platz mit Pavillon und Aussichtsebene neu gestaltet werden.

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Das Mauermuseum am Checkpoint Charlie steht direkt am früheren alliierten Kontrollpunkt in der Friedrichstraße und sammelt seit 1963 die Geschichten der Flucht aus der DDR. Zu sehen sind echte Fluchtfahrzeuge, darunter eine BMW Isetta, ein Mini-U-Boot und ein Heißluftballon. Auf drei Ebenen verteilen sich 45 Ausstellungsbereiche samt eigenem Kino.

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4.6

Zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke steht mit der East Side Gallery das längste erhaltene Stück der Berliner Mauer: 1,3 Kilometer, die 118 Künstlerinnen und Künstler aus 21 Ländern im Frühjahr 1990 bemalt haben. Seit November 1991 führt Berlin die Galerie in der Denkmalliste. Unter den Berliner Mauer Orten ist sie der farbigste.

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4.6

Der Berliner Mauerweg ist die bekannteste Radtour Berlins: 160 Kilometer auf dem früheren Grenzstreifen, aufgeteilt in 14 Etappen, die alle an Bahnstationen beginnen und enden. Über 40 Infostationen erzählen unterwegs die Geschichte der Teilung. Ein ausgebauter Radweg ist er nicht, der Belag wechselt zwischen Asphalt, Pflaster und Waldboden.

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Foto: The Wall Museum | Nina Geserick
Foto: The Wall Museum | Nina Geserick
Foto: The Wall Museum | Nina Geserick
Foto: The Wall Museum | Nina Geserick
Foto: The Wall Museum | Nina Geserick

Das The Wall Museum East Side Gallery befindet sich direkt im Mühlenspeicher an der Spree in Berlin Friedrichshain und bietet einen tiefen Einblick in die Geschichte der deutschen Teilung. Mit über 100 Bildschirmen sowie spannenden Interviews erzählt diese Ausstellung die Ereignisse von 1961 bis zum Mauerfall auf eine moderne Weise.

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3.6

Wo bis 1989 der Todesstreifen verlief, liegen heute knapp 15 Hektar Mauerpark zwischen Prenzlauer Berg und Wedding. Hinter dem Jahn-Sportpark stehen noch rund 300 Meter Hinterlandmauer, die offiziell zum Besprühen freigegeben sind, dazu kommen sonntags der Flohmarkt und das Bearpit Karaoke im Amphitheater. Unter den Parks in Berlin ist das der lauteste und der lebendigste.

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3.5

Auf rund 2.850 Quadratmetern im Regierungsviertel legte Ben Wagin 1990 das Parlament der Bäume auf dem ehemaligen Grenzstreifen an. Ein Karree aus 16 Bäumen pflanzten die Ministerpräsidenten der Länder, auf Granitplatten stehen die Namen von 258 Todesopfern des Grenzregimes. Unter den Berliner Mauer Orten ist das der grünste.

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3.5

Elf Tage nach dem Mauerbau wurde Günter Litfin am 24. August 1961 im Humboldthafen erschossen, als erstes Todesopfer durch Schüsse an der Berliner Mauer. Die Gedenkstätte Günter Litfin sitzt im früheren Grenzturm am Kieler Eck, einem von nur drei erhaltenen Türmen der Stadt. Sein Bruder Jürgen hat ihn vor dem Abriss bewahrt.

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3.3

An der Zimmerstraße in Kreuzberg, rund 200 Meter vom ehemaligen Checkpoint Charlie, steht eine 2,60 Meter hohe Stahlstele von Karl Biedermann. Sie markiert die Stelle, an der der 18-jährige Peter Fechter am 17. August 1962 nach einem Fluchtversuch verblutete. Kein Berliner Mauer Ort macht das Grenzregime so unmittelbar greifbar.

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2.9

Wo zwischen Prenzlauer Berg und Wedding der Todesstreifen verlief, liegen heute knapp 15 Hektar Park. Hinter dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark stehen noch rund 300 Meter originale Hinterlandmauer, seit 2001 unter Denkmalschutz und längst von Street Art bedeckt. Unter den Berliner Mauer Orten ist der Mauerpark der lebendigste.

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