

Birgit Oder steht für Handarbeit "Made in Berlin" und den besonderen, handgefertigten Schuh für ganz individuelle Ansprüche. Sie arbeitet auch für Bühne und Film.
22 Locations
Handarbeit erlebt in Berlin ein Comeback, vom Stricken bis zum Töpfern. Ob Material oder Kurs, wer Handarbeit liebt, findet in der Stadt viele Adressen. Diese Übersicht bündelt Berliner Läden und Studios rund um Handarbeit.
Woll- und Bastelläden in Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Charlottenburg führen Garne, Stoffe, Perlen und Zubehör, oft mit Beratung und Kursen. Offene Werkstätten und Ateliers bieten Räume zum Nähen, Stricken und Weben. Manche Läden veranstalten Stricktreffs und Workshops. So findet jeder das Passende für sein kreatives Projekt.
Stöbere in den Adressen unten, um Handarbeit in Berlin zu finden.


Birgit Oder steht für Handarbeit "Made in Berlin" und den besonderen, handgefertigten Schuh für ganz individuelle Ansprüche. Sie arbeitet auch für Bühne und Film.

Maßschuhe aus über 200 Arbeitsschritten und mehr als 100 Stunden Handarbeit, rahmengenäht oder messinggenagelt, entstehen nach digitaler Fußmessung in der Blücherstraße. Zum Betrieb gehören vier Berliner Standorte und eine Manufaktur in Mitte. Neben Oxford, Budapester und Boots gibt es Diabetiker- und Orthesenschuhe sowie einen maßgefertigten Sneaker.














kisui an der Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg führt keine fremden Labels, sondern ausschließlich eigene Kollektionen, die im Berliner Atelier von Hand gefertigt werden. Gegründet hat das Haus die Designerin Kerstin Karges, und neben klassischen Brautkleidern gibt es eine eigene Linie für das Standesamt sowie echte Einzelstücke nach Maß.

Schuhmachermeisterin Hannah Haak führt in der Oderberger Straße ihre eigene Werkstatt, in der Maßschuhe über persönliche Maßabnahme, handgefertigten Leisten und Probeschuh entstehen. Dazu kommen Schuh- und Taschenreparaturen, von abgelösten Sohlen bis zu gerissenen Riemen. Die Gründung wurde als Meisterbetrieb vom Land Berlin gefördert, beraten wird zweisprachig.

In der gläsernen Manufaktur in der Schönfließer Straße fertigt Lieblinge Barfußschuhe für Kinder und Erwachsene komplett in Berlin, von Krabblern über Lauflerner bis zum Sneaker. Nadine Klein ist Orthopädieschuhtechnikerin mit Schwerpunkt Kinderfuß, Maßanfertigung gibt es in drei Weiten. Ein Lauflernschuh kostet 69,90 Euro, Erwachsenenmodelle ab 129 Euro.






Direkt neben der Oberbaumbrücke in Kreuzberg startet dieses kleine, feine Hausbootabenteuer auf der Spree. Die Wasserkutsche steht für handgefertigte Holzboote mit Elektromotor, persönlichen Service und die ehrlichste Art, Berlin vom Wasser aus zu entdecken.





Designer-Abendmode nach Termin in Wilmersdorf: Ilona Matsour entwirft und näht ihre Kleider in Deutschland, in limitierten Stückzahlen und auf Wunsch nach Maß, mit anpassbarer Länge, Ärmel- und Ausschnittform. Ein Cocktailkleid kostet rund 1.050 Euro, ein langes Abendkleid 2.100 Euro, Maßanfertigungen beginnen bei etwa 950 Euro.

Der Bridal Flagship Store von Kaviar Gauche in der Linienstraße in Mitte ist die Berliner Adresse eines Labels, das seit 2004 von Alexandra Fischer-Roehler und Johanna Kühl geführt wird. Genäht wird im eigenen Atelier in Mitte, angeboten werden Maßanfertigungen und Modelle zum Sofortmitnehmen, dazu Brautschuhe, Schmuck und Taschen in den Größen XXS bis XXL.








Direkt am Scharmützelsee in Bad Saarow steht die Villa Contessa für das wohl intimste Luxuserlebnis Brandenburgs: nur acht Zimmer und Suiten, ein exklusiver Royal Spa mit Seeblick und eine Küche, die täglich wechselnde Menüs auf Sterneniveau serviert.





Berlins letzte Pantoffelmacherei fertigt in der Torstraße jedes Jahr rund 15.000 Paar in Handarbeit, auf Maschinen von 1936 und 1952. Die Filzsohlen werden mit Pechfaden durchgenäht statt geklebt, sind leise und parkettgeeignet. Vier Linien von 25 bis 33 Euro, Größen 36 bis 46 und Übergrößen bis 52, dazu Sonderanfertigungen aus mitgebrachtem Stoff.

Wer glaubt, echtes Berliner Marzipan komme aus Lübeck, wird in Britz eines Besseren belehrt. Im Neuköllner Ortsteil versteckt sich Lemkes Lädchen, der Fabrikverkauf eines der ältesten Süßwarenproduzenten Deutschlands, wo Marzipan, Nougat und Nussmuse zu Großhandelspreisen direkt vom Hersteller über die Ladentheke gehen.

Seit über 100 Jahren steht die Schokoladenmanufaktur in Wilmersdorf für handwerkliche Berliner Schokoladenkultur: dunkle, aromastarke Rezepturen, ein denkmalgeschütztes Bauhaus-Interieur und ein Familiengeist, der sich bis heute in jeder Tafel spüren lässt.



Berlins älteste Pralinenmanufaktur öffnet in Reinickendorf ihre Werkstore: Wer im Sawade Werksverkauf einkauft, bekommt handgemachte Trüffel und Pralinenschätze direkt aus der Produktion, zu Preisen, die deutlich unter denen der Berliner Filialen liegen.





Im vierten Hof der Hackeschen Höfe führt Eat Berlin ausschließlich Essbares und Trinkbares aus Berliner Manufakturen. Inhaber Adam Mikusch stellt die Berliner Senfsauce, die Currysauce und die Dressings selbst her, dazu kommen Meersalz, Gewürze und Früchtetee aus der Stadt. Als Berlin Souvenir wandert hier etwas in den Koffer, das zu Hause aufgegessen wird.

Malloe in der Martin-Luther-Straße in Schöneberg fertigt jedes Brautkleid nach der Entscheidung der Braut neu im eigenen Berliner Atelier, statt es aus dem Lager zu nehmen. Alle Anpassungen sind im Preis enthalten, und neben den Kleidern entstehen im Haus auch Brautschuhe, Schleier und Accessoires. Angeprobt wird ausschließlich nach Termin, Größen gibt es bis 44.



Das Brautmode Atelier Lara.S in der Scheffelstraße in Lichtenberg verbindet zwei Dinge, die sonst getrennt sind: eine kuratierte Auswahl an Brautkleidern und ein eigenes Schneideratelier. Geführt wird das Haus von Larissa Zimmermann, die Kleider anpasst und auf Wunsch auch komplett umgestaltet. Bekannt war das Geschäft früher als Queen-Dreams.

Wer Schaumzucker wirklich ernst nimmt, fährt nach Reinickendorf: Der Aseli Fabrikverkauf in der Granatenstraße ist der direkte Draht zu Berlins ältestem Schaumzuckerhersteller, dessen handgekochte Riesenmäuse seit 1921 Kultstatus genießen.



In Tempelhof näht das Label Petit Cochon nachhaltige Kindermode, die über vier bis sechs Größen mitwächst. Die Schnitte sind zeitlos, unisex und konsequent aus zertifizierten Bio-Stoffen gefertigt. Was hier entsteht, verlässt das Atelier nicht per Containerschiff, sondern überquert buchstäblich nur die Straße zum Laden.

Seit 2012 entwirft Atheist Shoes in Berlin und lässt in Nordportugal von Hand fertigen: drei Lederteile im Obermaterial statt zehn, Blake-Naht, Leder aus Wegberg, der Toskana und Chicago, in der Laufsohle der Schriftzug ICH BIN ATHEIST. Die Größen reichen von 34 bis 51 auf einer Unisex-Skala, Das Blue Shoe kostet 290 Euro, beraten wird in der Sophienstraße.




Wo sonst schläft man in Berlin im Retro-Wohnwagen unter dem Dach einer Fabrikhalle? Der Hüttenpalast in Kreuzkölln, zwischen Kreuzberg und Neukölln, ist das wohl originellste Hotel der Stadt: Indoor-Camping mit echtem Charme, das ganzjährig funktioniert.

Seit 1985 ist die Fadeninsel an der Oranienstraße in Kreuzberg die erste Adresse für Stricken, Häkeln und Handarbeit in Berlin. Über hundert Garnqualitäten, ein Fokus auf Naturfasern und eine Beratung, die wirklich mitdenkt, machen diesen Wollladen zu einer lebendigen DIY-Institution im Kiez.


Betritt man diese Pâtisserie in Berlin Kreuzberg, fühlt man sich sofort wie in Frankreich.