
An der Dominicusstraße in Schöneberg liegt ein koreanisches Noraebang mit vier schallisolierten Boxen für zwei bis acht Personen. Gesungen wird im geschlossenen Raum statt vor Publikum, der Katalog reicht von K-Pop bis zu deutschen und internationalen Klassikern. Die kleinste Box kostet 20 Euro pro Stunde, gebucht wird in festen Zeitfenstern.
Koreanisches Noraebang an der Dominicusstraße
Die Dominicusstraße verbindet den Innsbrucker Platz mit dem Sachsendamm und ist alles andere als eine Ausgehmeile. Genau hier liegt mit SORI KONO eine der ungewöhnlichsten Karaokeadressen der Stadt, nämlich ein koreanisches Noraebang. Der Begriff bedeutet wörtlich Liederzimmer und beschreibt ein Prinzip, das sich vom westlichen Karaoke deutlich unterscheidet. Es gibt keine Bühne, kein fremdes Publikum und keinen Moderator, der die Reihenfolge ansagt. Stattdessen mietet eine Gruppe einen Raum und singt dort unter sich, so lange das gebuchte Zeitfenster läuft. In Südkorea ist das ein alltäglicher Zeitvertreib nach Feierabend, in Berlin bislang eine Seltenheit. Das Haus ist klein, unprätentiös und ohne großen Auftritt gestaltet, was zum Konzept passt. Wer eine Showbühne sucht, ist hier falsch. Wer ohne Zuschauer singen möchte, findet kaum eine bessere Adresse in Schöneberg. Gerade für alle, die sich vor fremdem Publikum nicht trauen, ist das die deutlich niedrigere Hürde. Und für Gruppen, die ein Lied mehrfach anlaufen wollen, bis es sitzt, gibt es ohnehin keine Alternative zum geschlossenen Raum.
Vier schallisolierte Boxen für zwei bis acht Personen
Hinter der Tür liegen vier Boxen, die sich in der Größe unterscheiden und Gruppen von zwei bis acht Personen aufnehmen. Alle sind schallisoliert, sodass aus dem Nachbarraum nichts herüberdringt und man selbst auch niemanden stört. Die Ausstattung ist zweckmäßig statt luxuriös: Bildschirm, Mikrofone, Sitzgelegenheiten und ein Katalog, der weit über koreanische Titel hinausgeht. Neben K-Pop finden sich dort auch ältere deutsche und internationale Klassiker, von Udo Jürgens bis Abba, sodass gemischte Runden auf ihre Kosten kommen. Die kleinste Box kostet 20 Euro pro Stunde, umgerechnet liegt der Abend damit bei etwa zehn Euro pro Person. Gebucht wird in festen Zeitfenstern und vorab, bezahlt wird vor Ort. Weil SORI KONO klein ist und die Zahl der Boxen überschaubar bleibt, lohnt sich frühes Buchen. Der S-Bahnhof Innsbrucker Platz und der Bahnhof Schöneberg sind beide zu Fuß erreichbar. Bezahlt wird direkt im Haus, die Reservierung selbst läuft vorab über die sozialen Kanäle des Betriebs. Eine klassische Laufkundschaft gibt es dadurch kaum.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 26.10.2026
Preisniveau
Die kleinste Box kostet 20 Euro pro Stunde, umgerechnet liegt der Abend bei etwa zehn Euro pro Person.
Angebot
Vier private, schallisolierte Boxen für zwei bis acht Personen. Eine offene Bühne gibt es nicht.
Besonderheit
Koreanisches Noraebang, also ein Liederzimmer nach südkoreanischem Vorbild. In Berlin ist dieses Format selten.
Songkatalog
Umfangreich, mit K-Pop ebenso wie älteren deutschen und internationalen Klassikern.
Reservierung
Gebucht wird vorab in festen Zeitfenstern über die sozialen Kanäle des Betriebs.
Zahlung
Bezahlt wird vor Ort im Haus.
ÖPNV
S-Bahnhof Innsbrucker Platz und Bahnhof Schöneberg, beide zu Fuß erreichbar.
Öffnungszeiten
- Montag: 16:00–22:00 Uhr
- Dienstag: 16:00–22:00 Uhr
- Mittwoch: 16:00–22:00 Uhr
- Donnerstag: 13:00–22:00 Uhr
- Freitag: 13:00–23:00 Uhr
- Samstag: 13:00–23:00 Uhr
- Sonntag: 14:00–22:00 Uhr
Adresse
Dominicusstraße 41, 10827 Berlin
https://www.instagram.com/sori_kono_berlin/profilecard/?igsh=MWFnd2IxaW5wb3UyZg==














