Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld - Top 10 Ausflüge am Wochenende nach Brandenburg | Top10 Berlin
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Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld

Lichterfelde

© Foto: dpa

Im Landkreis Elbe-Elster ragt die ehemalige Abraumförderbrücke F60 weithin sichtbar in den Lausitzer Himmel. Mit 502 Metern Länge gilt sie als eine der größten Arbeitsmaschinen der Welt und zieht als "Liegender Eiffelturm der Lausitz" Technikbegeisterte und Ausflügler*innen aus Berlin und Brandenburg an.

Besucherbergwerk F60: Ein Stahlgigant mitten in Brandenburg

Wer am Wochenende einen Ausflug nach Brandenburg plant, sollte die F60 in Lichterfeld auf dem Zettel haben. Die 502 Meter lange Abraumförderbrücke aus einem Tagebau in der Niederlausitz ist eine der größten Arbeitsmaschinen der Welt. Die Stahlkonstruktion wird auch als “Liegender Eiffelturm der Lausitz” bezeichnet und überragt diesen um 182 Meter. Was einst im Braunkohleabbau arbeitete, ist heute ein Industriedenkmal der Extraklasse. Die Brücke ist die letzte von fünf gebauten Seriengeräten und arbeitete lediglich von März 1991 bis Juni 1992. Daher befindet sie sich noch in einem bemerkenswert guten Zustand.

Wer das Gelände betritt, bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie gewaltig diese Maschine wirklich ist. 502 Meter lang, 204 Meter breit und über 11.000 Tonnen schwer empfängt das kolossale Denkmal Brandenburger Industriekultur jedes Jahr Tausende Gäste. Führungen bis in luftige 80 Meter Höhe eröffnen tiefe Einblicke in die meisterhafte Konstruktion sowie Ausblicke in die ehemalige Tagebaulandschaft. Außerdem lohnt sich der Blick nach unten: Auf rund 1,3 Kilometern geht es über die Brücke, von deren Aussichtsplattform der Strukturwandel der Region besonders deutlich wird.

Drumherum lohnt sich der Tag

Das Besucherbergwerk F60 ist mehr als nur eine Führung. In der Sommersaison ist der Stahlgigant eine beliebte Kulisse für Open-Air-Konzerte, Festivals und Shows verschiedener Musiksparten und Genres. Wer nach dem Aufstieg noch Energie hat, dem bietet die Umgebung reichlich Programm. Den Bergheider See in unmittelbarer Nachbarschaft der F60 erkunden Besucher*innen gern per Rad, mit Segways oder beim gemütlichen Spaziergang am langen Strand. Danach geht es zurück in die Kantine: Abgerundet wird der Besuch durch deftige, aber leckere Bergmannskost in der “Kantine” des Werkstattwagens auf der Sonnenterrasse.

Wer lieber den Abend auf der F60 erleben möchte, bucht eine der begehrten Nachtlichtführungen. Zudem bieten die Betreiber eine Führung auf dem gepflasterten Weg unter der Brücke entlang zur Flutungsstelle des Sees an, die behindertengerecht und auch für technikbegeisterte Gäste mit Höhenangst empfehlenswert ist. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 16 Euro für eine große Führung von rund 90 Minuten. In der Hauptsaison von Mitte März bis Ende Oktober ist die F60 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Top10 Redaktion

Top10 Redaktion

Erfahrungsbericht vom 29.07.2026

Eintritt

F60-Führung (rund 90 Minuten): Erwachsene 16 Euro, ermäßigt 13 Euro, Kinder von 6 bis 15 Jahren 7,50 Euro, Kinder bis 5 Jahre frei.

Highlight

Begehbare, liegende Abraumförderbrücke von 502 Metern Länge - ein früheres Tagebaugerät, das man über Treppen und Stege bis in luftige Höhe erkunden kann.

Anreise

Ab Berlin mit dem Regionalzug bis Finsterwalde (Niederlausitz) in rund 1,5 bis 2 Stunden mit Umstieg, weiter mit Bus oder Taxi nach Lichterfeld. Mit dem Auto über die A13 Richtung Süden, etwa 1,5 bis 2 Stunden.

Parken

Kostenlose Besucherparkplätze direkt am Gelände.

Öffnungszeiten

16. März bis 31. Oktober Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, 1. November bis 15. März Mittwoch bis Sonntag 11 bis 16 Uhr.

Öffnungszeiten

  • Montag: Geschlossen
  • Dienstag: 10:00–18:00 Uhr
  • Mittwoch: 10:00–18:00 Uhr
  • Donnerstag: 10:00–18:00 Uhr
  • Freitag: 10:00–18:00 Uhr
  • Samstag: 10:00–18:00 Uhr
  • Sonntag: 10:00–18:00 Uhr

Adresse

Bergheider Straße 4, 03238 Lichterfeld-Schacksdorf, Deutschland

+49 3531 60800

http://www.f60.de/

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