Die besten Orte zum Nationalsozialismus in Berlin | Top10 Berlin
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Die besten Orte zum Nationalsozialismus in Berlin

10 Locations

Der Nationalsozialismus hat in Berlin tiefe Spuren hinterlassen. Zahlreiche Gedenk- und Dokumentationsorte erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte rund um den Nationalsozialismus.

Die Topographie des Terrors, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand dokumentieren Verfolgung, Terror und Widerstand. Stolpersteine, Ausstellungen und Führungen ordnen die Geschichte ein und mahnen zur Erinnerung. Viele Orte sind frei zugänglich. So bleibt die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus lebendig.

Stöbere in den Orten unten, um mehr über den Nationalsozialismus in Berlin zu erfahren.

Unsere Bewertung
4.3

Das Jüdische Museum Berlin in Kreuzberg ist Europas größtes jüdisches Museum und eines der architektonisch markantesten Häuser der Stadt. Der ikonische Zickzackbau von Daniel Libeskind macht Geschichte sichtbar, bevor man auch nur ein Exponat gesehen hat. Hier begegnen sich über 2.000 Jahre deutsch-jüdische Geschichte, Gegenwartskunst und gesellschaftlicher Dialog.

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Foto: Berliner Unterwelten e.V. | Frieder Salm
Unsere Bewertung
4.3

Unter dem Bahnhof Gesundbrunnen liegt eine Luftschutzanlage mit fast fünfzig Räumen auf drei Etagen, die der Berliner Unterwelten e.V. erst 1998 wiederentdeckt hat. Heute betreut der Verein vierzehn solcher Standorte und führt Gruppen in neunzig Minuten hindurch. Für eine Klassenfahrt nach Berlin heißt das: Zeitgeschichte ohne Vitrine, dafür mit festem Schuhwerk.

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Foto: Marko Priske

Rund 2.700 Betonstelen stehen auf 19.000 Quadratmetern, darunter liegt auf 800 Quadratmetern der Ort der Information mit den Räumen der Dimensionen, der Familien, der Namen und der Orte. Eintritt und Zugang zum Stelenfeld kosten nichts. Für eine Klassenfahrt nach Berlin ist das der Ort, an dem aus einer Zahl einzelne Biografien werden.

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Zwischen Hackeschem Markt und Oranienburger Straße liegen Jugendstilhöfe von 1905, die Neue Synagoge von 1866, der Alte Jüdische Friedhof und das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt auf wenigen Hundert Metern beieinander, dazu überall Stolpersteine. Eine Klassenfahrt in Berlin füllt hier einen Vormittag ohne eine einzige Fahrkarte.

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Outdoor-Ausstellung des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors in Berlin mit Besuchern und Kiesfeld.

Auf dem Gelände an der Niederkirchnerstraße saßen von 1933 bis 1945 Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt. Heute stehen dort ausgegrabene Keller, ein Geländerundgang mit fünfzehn Stationen und rund 200 Meter Berliner Mauer. Eintritt und Führungen für Schulklassen kosten nichts. Für eine Klassenfahrt nach Berlin ist das der Blick auf die Täterseite.

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