



Das Trash Schick in der Wühlischstraße sammelt seit den Achtzigern, und das sieht man dem Bestand an: Kleider aus dieser Zeit hängen neben Militärjacken und Accessoires aus mehreren Jahrzehnten. Ein Schwerpunkt liegt auf Schuhen.
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Nachhaltigkeit wird in Berlin gelebt, von Mode bis Ernährung. Ob Unverpackt-Laden, Bio-Café oder Fair-Fashion, für Nachhaltigkeit gibt es viele Adressen. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte rund um Nachhaltigkeit.
Unverpackt-Läden, Bioläden und Fair-Fashion-Stores in Kreuzberg, Neukölln und Prenzlauer Berg setzen auf Regionalität, faire Produktion und wenig Verpackung. Repair-Cafés, Second-Hand-Läden und Gemeinschaftsgärten fördern bewussten Konsum. Restaurants kochen saisonal und vermeiden Verschwendung. So lässt sich Nachhaltigkeit in Berlin im Alltag entdecken.
Stöbere in den Orten unten, um Nachhaltigkeit in Berlin zu finden.




Das Trash Schick in der Wühlischstraße sammelt seit den Achtzigern, und das sieht man dem Bestand an: Kleider aus dieser Zeit hängen neben Militärjacken und Accessoires aus mehreren Jahrzehnten. Ein Schwerpunkt liegt auf Schuhen.

Der Umweltkalender Berlin der Stiftung Naturschutz Berlin sammelt tagesaktuelle Termine rund um Natur und Umwelt, von Kräuterspaziergängen bis zu Fledermausbeobachtungen. Die Nutzung ist kostenlos, viele der Angebote sind es auch.


Der Ökomarkt am Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg wird seit 1996 von der GRÜNEN LIGA Berlin veranstaltet, 2026 wird er 30 Jahre alt. Auf rund 150 Metern verkaufen etwa 40 Stände ausschließlich zertifizierte Bio-Ware und fair gehandelte Produkte, von Brot bis Lehmofenpizza. Für einen Bio-Wochenmarkt in Berlin ist das eine der strengsten Adressen.

Den Purzelbaum in der Gutsmuthsstraße gibt es seit 2003, in einer ruhigen Ecke abseits der Schloßstraße. Kinder- und Damenmode aus zweiter Hand stehen nebeneinander, dazu Spielwaren, Bilderbücher und Schuhe, und nebenan wartet ein Café.

Im Iriedaily Outlet in der Köpenicker Straße 154 verkauft das Kreuzberger Streetwear-Label Ware aus früheren Kollektionen, von Hoodies über Hemden bis zu Jacken für Damen und Herren. Statt 89,90 Euro für einen Hoodie zahlt man hier bis zu 50 Prozent weniger. Der Ostbahnhof liegt rund 450 Meter entfernt, bezahlt wird bar oder mit Karte.

Berlins erster interkultureller Gemeinschaftsgarten steht seit 2003 in Köpenick, direkt am Wuhlewanderweg in der Dammvorstadt. Auf rund 4.000 Quadratmetern gärtnern Menschen aus über 20 Nationen gemeinsam, bauen Gemüse und Obst an und zeigen, dass Gemeinschaftsgärten in Berlin mehr können als nur Grün produzieren.

Den Laden in der Wegenerstraße in Wilmersdorf gibt es seit mehr als zwei Jahrzehnten, neben Kindersachen hängt hier inzwischen auch Erwachsenenkleidung. Eine Besonderheit ist die Auswahl an Bindern und Gaffs des Labels Finn’s.

rosenrot kindersecondhand in der Eisenbahnstraße führt gebrauchte Kleidung für Babys, Kinder und Schwangere in den Größen 56 bis 146. Dazu kommen Kinderschuhe, Babyspielzeug, Bücher und Gesellschaftsspiele sowie Naturtextilien als Neuware.

Anna och Larson im Gräfekiez führt gebrauchte Kinderkleidung in den Größen 50 bis 152 mit Schwerpunkt auf Wollsachen, dazu Holzspielzeug, Bücher und Autositze. Gut erhaltene Kindersachen kauft der Laden direkt an, ohne Kommission.

Chapati by Nichè Berlin führt in der Oranienstraße 22 neben der aktuellen Kollektion das Chapati-Archiv mit Restbeständen, Prototypen und Musterteilen, die deutlich günstiger sind als die laufende Ware. Reguläre Stücke kosten ab 55 Euro für einen Strickpullover, die Größen reichen von S bis XXL. Das Kottbusser Tor liegt rund 350 Meter entfernt.

Der Laden in der Hauptstraße in Friedenau gehört zu den langlebigsten Kinder-Secondhand-Läden Berlins. Gekauft wird hier meist etwas Größeres: ein Kinderwagen, ein Autositz oder ein Hochstuhl, dazu Kleidung und Spielzeug.

Im Trippen Factory Outlet in der Köpenicker Straße 187-188 verkauft die Berliner Schuhmarke Musterpaare, Rückläufer und einzelne Restgrößen aus eigener Fertigung. Eine Sandale, die regulär 322 Euro kostet, liegt hier bei 198 Euro. Der U-Bahnhof Schlesisches Tor ist rund 215 Meter entfernt, nebenan verkauft die Marke außerdem ihre Lederreste.

Wer in Berlin keinen Garten hat, aber trotzdem gärtnern will, findet direkt vor der Haustür eine Möglichkeit: die Baumscheibe. Berliner*innen in Bezirken wie Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf oder Treptow-Köpenick verwandeln die kleinen Erdstreifen rund um Straßenbäume in blühende Miniaturgärten - und leisten damit einen handfesten Beitrag zu mehr Grün im Kiez.